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Das Monster ohne Namen

Topic Status: beantwortet

 » Psychische Erkrankungen & Therapien
Landesflagge: DE
wessi
Beiträge: 348
Hallo crioplay,

Schäden durch Cannabis sind es kaum, außer es wurde ständig eine Zeit lang konsumiert, dann evtl. Langzeitfolgen.
Eine Organische Ursache kommt in Frage, dafür löst es mir aber ( zu viele Symptome aus )....
Fettstoffwechselstörung kommt in Frage. Sonst bleibe ich weiter bei irgend was psychischem.
Das mit der Schlafkrankheit / Apnoe kann auch sein. Das löst vieles aus.
Kann ein Lied davon singen. Aber wie gesagt da passen dann einiges wenige Symptome die geschildert wurden nicht so.
Habe auch eine Fettleber, trinke null Alkohol. Die ist geschädigt, durch sämtliche Arznei die man mal in sich rein stopfen musste. Bei ständigen Nebenwirkungen und neuen Diagnosen, dämmert es dann irgend wann. Ursache Medikamente.
Zumindest bei mir kam das bei raus.

Kommt nichts brauchbares dabei raus, bleibt immer noch ein " Zentrum für seltene Erkrankungen " da gibt es einige.
In Deutschland zumindest. Dort wird alles neu aufgerollt, unter die Lupe genommen. Untersucht bis Ursache klar!!!

Alles Gute weiter,
gruß wessi

Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ) ;)
Verfasst am: 23. 04. 18 [21:07]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
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cryoplay
Themenersteller
Beiträge: 19
Nun also doch.
Da bei allen körperlichen Symptomen keine Ursache gefunden wurde musste ich mich nochmals einer psychologischen Untersuchung unterziehen. Die kamen zum Schluss das ich eine schwere oder chronische Erschöpfungsdepression habe. Gemischt mit leichten Panikattacken. Kurz gesagt ein Burnout. Dies sei die Ursache für all die Symptome.
Verfasst am: 28. 04. 18 [06:49]
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wessi
Beiträge: 348
Hallo cryoplay,

das kann natürlich durchaus möglich sein. Wenn körperlich ziemlich vieles ausgeschlossen wurde....
Was ist mit dem Tip von Yvonne, mal einen Lungenarzt noch aufzusuchen wegen Schlafkrankheit oder Apnoe??
Das glaube ich aber nicht so, weil viele andere Symptome da sind wie Harndrang, Darmprobleme etc.
Psychosomatisch ist mir noch am wahrscheinlichsten, da passt auch dazu das du geschildert hast du kannst das im Beruf bei Kunden usw. gut kaschieren, dich verstellen. Auch würden viele Symptome passen die du aufzählst.
Burnout ist gut möglich. Da wäre dann eine klinische Maßnahme wichtig um zu sehen wie sich das entwickelt.
Therapie und Medikamente ( bei denen man trotzdem immer vorsichtig sein muss ) sage ich aus Erfahrung.
gerade auch bei Tabletten für de Psyche. Burnout also. Es gibt im Internet einen Test da kann man einige Punkte beantworten ob man Burnout hat. Erschöpfungsdepression hatte ich auch.......macht sehr viele körperliche Symptome. Und wenn man nicht
dagegen angeht führt es eben zum Burnout. Hast du oft das Gefühl " überdreht " zu sein.
Bist du in ruhigen Momenten nachdenklich, kritisch mit dir und anderen Dingen wie Beruf, Privatleben.
Überfordert wenn viele Dinge nicht laufen wie geplant??
Dann vermute ich die liegen richtig.
Alles Gute für die Behandlung,

@ Yvonne, hast du fachmännische Kenntnisse oder so? weil du gezielt manchmal an eine bestimmte Diagnose denkst?
Und wegen dem Pantoprazol, kannst du mir sagen auf was man da alles achten muss....
und als letztes die Frage, du sagst einige Psychomittel führen zu Atembeeinträchtigungen, Atemnot, Schlafapnoe.
Dies scheint bei mir der Fall zu sein, anderes wurde jetzt soweit ausgeschlossen, aber die Ärzte schieben es auch auf mein Übergewicht ( auch nur durch Medikamente ) und mein vermindertes Lungenvolumen durch Brutskorb Versteifung bei Morbus Bechterew. Letztes EKG 2017 war angeblich okay. Traue der Sache nicht mehr und möchte das Mittel weg haben.
hast du zufällig eine Ahnung welche Mittel dieses Atemproblem auslösen können, ??
Zeitlich passt es auf jeden Fall ( auch Wassereinlagerungen )!! Hatte vorher keine großen Atemprobleme, mal bei großer Anstrengung war das normal durch den Bechterew. habe keine Lust auf wieder neue Diagnosen durch neue Mittel.....
Vielleicht kannst du mir etwas beantworten.

gruß wessi

Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ) ;)
Verfasst am: 28. 04. 18 [15:35]
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cryoplay
Themenersteller
Beiträge: 19
Salü und danke für deine Antwort.
Den Blutsauerstoff habe ich jetzt an verschiedenen Zeiten, auch Nachts beim erwachen, gemessen und ich pendle zwischen 93 und 99%. Sollte somit auch passen.

Meine Psychologin meint es müsse jetzt noch abgeklärt werden ob meine Depression "nur" schwer sei oder bereits chronisch. Da ich seit über 7 Jahren jedoch körperliche Symptome zeige könnte sich die Therapie als schwierig herausstellen.
Das "überdreht" sein ja das habe ich. Zeitweise. Oder wenn ich mich aufgeregt habe dann scheint es mir als würde ich stundenlang nicht runterkommen.
Meine Geduld hat auch stark gelitten. Bin eher ungeduldiger. Wenns dann nicht so läuft verliere ich auch schnell das Durchhaltevermögen. Lass es dann lieber sein und probiere es später noch einmal, wenn überhaupt.
Ich habe mehrere Online Tests gemacht... da bin ich immer so zwischen Wahrscheinlichkeit hoch und Scheintod was Burnout betrifft.
Verfasst am: 28. 04. 18 [16:23]
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wessi
Beiträge: 348
Hallo nochmal,

hatte auch Erschöpfungsdepression. Wird man so schnell auch nicht los. Bin noch nicht übern Berg.
habe mich aber in keine Therapie begeben, war einmal in einer Klinik 4 Wochen. Tabletten die nicht besonders wirken.
Am meisten hilft mir in der Tat, Anpassung. Geschwindigkeit an Einschränkungen anpassen. Auch einige Sozialberatungen haben geholfen, habe meinen Job verloren nach langem Kampf, aktuell Rente.
Im Prinzip kann man sich selber helfen, aber mit Unterstützung, Ärzte, Therapeuten ist es klüger.
Oder mal eine Reha Maßnahme. Weil du ja noch berufstätig bist, was mir etwas rätselhaft ist mit den vielen Symptomen.
Aber kenne das, man will um jeden Preis weiter beruflich durchhalten...

Ich hoffe für dich das die richtig liegen mit der Diagnose. Scheint mir schon so.
Sauerstoff hast du überprüft.....ja Burnout hat viele Gesichter, man verstellt sich lange damit es so aussieht als das man
noch alles hinkriegt. Bis der Körper dann eben streikt. In Form diverser Symptome.
Man stellt auch zu hohe Ansprüche an sich, auch manchmal ein Fehler.
Ein Pensum unbedingt schaffen wollen ist eine Sache. Sich dabei regelmäßig überfordern ( auch unbewusst ) ist dabei oft an der tagesordnung. Das gilt es zu lernen, mehr in sich zu horchen.

gruß wessi

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Verfasst am: 28. 04. 18 [16:39]
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cryoplay
Themenersteller
Beiträge: 19
Ich bin noch berufstätig. Momentan jedoch 100% arbeitsunfähig.
Meinen Job habe ich noch. Ich habe alles rund um mich herum versucht anzupassen. Habe den Job gewechselt. Die neue Stelle war nicht mehr mitten in Zürich sondern eher auf dem Land. Vieleicht mit der Hälfte der Arbeitslast wie früher. Es wurde auch kurzzeitig besser aber dann gings wieder bergab. Habe mich dann zeitweise mit Medikamenten "arbeitsfähig" gemacht. Gerade Durchfall etc. da gibts ja viele Möglichkeiten. Irgendwann half dann jedoch alles nichts mehr. Dann kam dann noch der Kreislauf dazu und der Ohnmachtsanfall. Dann war fertig.
Ich konnte und wollte nicht mehr kämpfen.
Ich habe immer versucht möglichst keine Fehlzeiten zu haben. Bin mit Erkältungen, Fieber oder Husten immer bei der Arbeit erschienen. Danke hat nie einer gesagt und mir wurde es dann auch massiv zu viel.
Die Notbremse hat dann jedoch meine Frau gezogen. Ultimatum entweder gehst du freiwillig zum Arzt oder ich schleif dich dahin. Dann gings los mit all den Untersuchungen.

Wie gesagt ich dachte immer an etwas körperliches da ich ja Job, Ernährung, Sport und Freizeit umgestellt hatte und immer wieder mit Symptomen kämpfte. Mir wollte / will das teilweise auch heute noch nicht ganz in die Birne.

Wies bei mir weiter geht weiss ich noch nicht. Nächsten Donnerstag wieder bei der Therapeutin. In zwei Wochen dann nochmals in der Uniklinik vorbei.
Verfasst am: 28. 04. 18 [16:48]
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Gelöschter Benutzer
cryoplay hat geschrieben:

Nun also doch.
Da bei allen körperlichen Symptomen keine Ursache gefunden wurde musste ich mich nochmals einer psychologischen Untersuchung unterziehen. Die kamen zum Schluss das ich eine schwere oder chronische Erschöpfungsdepression habe. Gemischt mit leichten Panikattacken. Kurz gesagt ein Burnout. Dies sei die Ursache für all die Symptome.

Hallo cryoplay,
Also, dein Monster hat jetzt einen Namen? Destotrotz sollte es in Betracht gezogen werden, dass man auch verschiedene Krankheiten gleichzeitig haben kann (Multimorbidität). Das stellt meist eine große diferentialdiagnostische Herausforderung dar. Ich freue mich für dich, dass du so schnell einen Termin bei der Psychotherapeutin bekommen hast. Davon kannst du auf längere Sicht sicher profitieren.
Ich wünsche dir alles Gute!
Verfasst am: 01. 05. 18 [19:09]
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Gelöschter Benutzer
wessi hat geschrieben:

@ Yvonne, hast du fachmännische Kenntnisse oder so? weil du gezielt manchmal an eine bestimmte Diagnose denkst?
Und wegen dem Pantoprazol, kannst du mir sagen auf was man da alles achten muss....
und als letztes die Frage, du sagst einige Psychomittel führen zu Atembeeinträchtigungen, Atemnot, Schlafapnoe.
Dies scheint bei mir der Fall zu sein, anderes wurde jetzt soweit ausgeschlossen, aber die Ärzte schieben es auch auf mein Übergewicht ( auch nur durch Medikamente ) und mein vermindertes Lungenvolumen durch Brutskorb Versteifung bei Morbus Bechterew. Letztes EKG 2017 war angeblich okay. Traue der Sache nicht mehr und möchte das Mittel weg haben.
hast du zufällig eine Ahnung welche Mittel dieses Atemproblem auslösen können, ??
Zeitlich passt es auf jeden Fall ( auch Wassereinlagerungen )!! Hatte vorher keine großen Atemprobleme, mal bei großer Anstrengung war das normal durch den Bechterew. habe keine Lust auf wieder neue Diagnosen durch neue Mittel.....
Vielleicht kannst du mir etwas beantworten.
gruß wessi

Hallo Wessi,
ich darf dich nicht medizinisch beraten, weil ich dich nicht kenne… und ich will es auch nicht, weil ich dich schon so gut kenne icon_wink.gif und ich kann es nicht… (die Ausrede ist mir entfallen icon_wink.gif; ich muss mir das auch nicht antun …
Vor nicht zu langer Zeit hat hier Jemand „gesagt“, dass die Leute hier schreiben, was sie im Internet gelesen haben. Da kommt mir die Idee, dass du selbst goooglen kannst über die Medikamente, die Atemdepression bewirken oder schau gezielt danach auch in Beipackzettel deiner Medikamente, wenn du bei dir die Symptome bemerkst. Auf jeden Fall sind darunter alle Sedativa (Beruhigungsmittel), Betäubungsmittel von Cannabis, über Tramadol, Heroin, Morfin u.a. Opoide. auch Alkohol, Anästhetika, Barbiturate (kurz wirkende gibt es auch in antiepileptischen Mitteln; haben auch sedierende, hypnotische und narkotische Wirkung.)…
Bei mir hat sogar Fenistil, eine Verschlimmerung bewirkt, obwohl da keine Atemdepression angegeben ist. Es wirkt eben beruhigend (bewirkt Müdigkeit bis Somnolenz; meine Atmung hat danach paarmal ausgesetzt).

Protonenpumpenhemmer sollte man nicht über längere Zeit nehmen, da die körperliche Abhängigkeit bewirken. Das merkst du, wenn es wieder schlimmer wird, wenn du sie weg lässt. Sie behindern die Aufnahme von Vitamin B12… Wenn man sie mehr als 3 Monate nimmt, wird auch Magnesium im Blut erniedrigt und das bringt auch eine Reihe von Symptomen mit sich: Müdigkeit, Muskelkrämpfe, auch epileptische Krämpfe, Schwindel, hohe Herzfrequenz…Ich glaube, dass es auch alluminiumhaltig ist und den Knochenkrebs und Demenz bewirkt,... müsste ich auch googeln ;o).

Aber wie gesagt. Ich bin ein NoName ohne flachmännische Kenntnisse icon_wink.gif
und kann mich hier nur über ein Thema allgemein unterhalten, wenn es nicht personbezogen ist...
Wenn die behandelnde Ärzte an ihre Grenzen kommen, kann man schon mal dem Gedächtnis nachhelfen, welche Krankheiten man noch ausschließen könnte -
lg
Verfasst am: 01. 05. 18 [19:25]
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wessi
Beiträge: 348
Hallo cryoplay,

bei mir war es ähnlich. Wollte es lange nicht wahr haben, das ich kürzer treten muss beruflich.
Wollte auch nicht wahr haben, das einige Symptome dann doch u.U. psychosomatisch sind was bei
Dauerstress kein Wunder ist wie ich heute weiß.Ging auch immer krank zur Arbeit, aus Solidarität zu Kollegen und Firma.
Wie du sagst, es dankt keiner. Macht gesundheitlich kaputt auf Dauer.
Bei mir war es auch die Frau die dann die Notbremse gezogen hat. Freiwillig bin ich nie beim Doc gewesen.....
außer natürlich meine chronischen Dinge behandeln zu lassen.

gruß wessi

Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ) ;)
Verfasst am: 02. 05. 18 [17:07]
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cryoplay
Themenersteller
Beiträge: 19
Salü Wessi.

Ja die lieben Frauen. Wo wären wir wenn wir sie nicht hätten.
Am Anfang war ich eher genervt. Ja dann geh ich halt zum Doc. Jetzt bin ich froh das ich es getan habe.
Was ich noch nicht verstehe ich habe bereits meinen Job gewechselt an eine Stelle die weit weniger Stress bedeutet als früher. Wo ich noch mitten in der City war. Das war ein Bienenhaus gegenüber der Stelle die ich heute inne habe.

Ich hoffe es wird sich dann auch eine Besserung zeigen. Ich höre jedoch irgendwie von allen Seiten... deine Bude sieht dich dieses Jahr bestimmt nicht mehr. Naja.

Momentan bin ich zum Papiertiger mutiert. Krankentaggeldversicherung, Vorsorgeversicherung, Krankenversicherung alle wollen irgendwelche Vollmachten und Dokumente.

Morgen habe ich meinen 2ten Termin bei der Psychologin.

Ich halte euch auf jeden Fall aber auf dem laufenden was da und wie es bei mir so geht.

Grüsse
cryo
Verfasst am: 02. 05. 18 [17:19]
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