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Das Monster ohne Namen

Topic Status: beantwortet

 » Psychische Erkrankungen & Therapien
Landesflagge: CH
cryoplay
Themenersteller
Beiträge: 19
Guten Tag zusammen.
Ich möchte mich hier vorstellen und euch mein jahrelanger Kampf schildern. Vielleicht um Leidensgenossen zu finden oder auch neue Ideen oder Behandlungen. Vielleicht aber auch nur um mir alles von der Seele zu schreiben.

Ich bin männlich, 35 Jahre alt, Raucher, etwas Übergewichtig und komme aus der Region Flughafen.

Mein Kampf begann vor etwas länger als 7 Jahren. Eines Morgens erwachte ich mit extrem starken Bauchschmerzen und Krampfen. Dazu gesellte sich auch noch Durchfall. Die Schmerzen waren so stark das ich mich vor der Toilette zusammen rollte und in der Embryo Stellung darauf wartete bis sie etwas nach ließen. Danach ging ich in Begleitung meiner Mutter ins Krankenhaus. Verdacht auf Blinddarm oder Nierenstein Abgang hiess es da. Alle Untersuchungen blieben jedoch ohne Befund.

Dies war der erste Vorfall an den ich mich genau erinnern kann. Danach ging es immer weiter und es wurde immer schlimmer.

Symptome:

Starke Unterleibsschmerzen immer in den früheren Morgenstunden ( 3 - 5 Uhr) die mich aus dem Schlaf reißen. Meist begleitet mit Durchfall.Dies hält ca. 2 - 3h an. Schmerzen und Krämpfe im Bereich des Unteren „inneren“ Bauches und der Leisten kommen nach dem ersten mal jeweils Schuubweise. (ca. alle 3 - 4 Tage )

Zeitweilig sehr starkes schwitzen und zittern in der Nacht. Nach erwachen allgemeines Krankheitsgefühl. Schlapp, ausgelaugt, Schwindel und Unwohlsein.

Zittern und Schwitzen kommt auch im Tiefschlaf. ( beobachtet durch meine Frau 2-4mal pro Woche )

Plötzlicher starker Harndrang mitten am Tag. Mit oder ohne Druck. Auch wenn gerade ein Toilettenbesuch stattfand. Verschwindet nicht immer nach Wasser lösen. ( 1mal pro Woche )

Plötzlicher Stuhldrang mitten am Tag ohne Krämpfe jedoch mit leichten Bauchschmerzen. Einmaliges Ereignis von Durchfall. Nach Toilettenbesuch meistens erledigt. Durchfall ist trüb gelb, wässerig und stark übelriechend. ( Selten, 1 mal im Monat )

Starkes zittern bei leichter Aufregung. Gefühl des Unwohlseins, Harndrang und Schwindel. Teilweise stark gefühlter Puls und Druck auf der Brust nach schwerer Aufregung. Anhaltend, begleitet mit beginnendem zittern das bis zu 1h anhält. ( 1mal pro Woche )

Zeitweilig starke Kopfschmerzen am Morgen. Immer in der Region des Oberen Nackens linksseitig meistens nach starkem zittern / schwitzen in der Nacht. Dafalgan Wirkungslos.

Plötzliches einschlafen am Nachmittag ohne das Gefühl der Müdigkeit gehabt zu haben. Sofortiger "Tiefschlaf", nur teilweise ansprechbar. (kann 2 – 3 min bis zu 2 – 3 h gehen)

Starkes Schwitzen bei konzentrierten, nicht körperlichen arbeiten. Immer wieder auftretende Blockaden/Ausfälle, Mühe sich auf etwas zu konzentrieren.

Zeitweiliges Starkes Schwitzen bei körperlichen Anstrengungen. Schwindel.
Keine Ausdauer vorhanden, kann sich stündlich ändern. ( Schwere Arbeit ohne schwitzen, Leichte Arbeit und ich schwitze Bäche am gleichen Tag )

Zeitweilige Starke Nervosität mit oder ohne definierbaren Trigger immer begleitet mit zittern und Rastlosigkeit.

Starkes Zähneknirschen in der Nacht. Teilweise ansprechbar in der Nacht jedoch ohne, dass ich mich daran erinnern kann.
(beobachtet durch meine Frau)

Zeitweilige Wärme Unverträglichkeit. Bei Temperaturen über 30 - 32 Grad starkes schwitzen, Schwindel, trockenen Mund egal ob direkt Sonne oder nicht. Permanenter Durst. Plötzlicher Durchfall nach kurzer Zeit. ( selten, 1 -2 mal im Monat )

Erhöhter Puls, über den ganzen Tag, min 90 - 140 Schläge Nur im Tiefschlaf unter 90. Zeitweiliges Gefühl von Druck auf der Brust.

Kein durchschlafen / ausschlafen möglich. Min 1 - 2 mal erwachen, zeitweise mit dem Gefühl von Erbrochenem im Hals. Nach 4 – 5h kein weiterschlafen mehr möglich. Schlaf ist nicht erholsam, stetig abnehmende Energie.

Zeitweiliges "panisches" erwachen mit hohem Pulsschlag , Rastlosigkeit, teilweise knallrotem Kopf ( roter Kopf verschwindet sehr schnell wieder) und trockenem Mund.

Appetitlosigkeit, nur Durst. Wurde seltener jedoch immer noch vorhanden.

Gewichtsschwankungen ( Monatstakt 10kg plus mal 10kg minus )

Permanent müde und ausgelaugt, auch direkt nach dem Aufwachen. Weiterschlafen jedoch nicht möglich. Gefühl von Muskelkater am ganzen Körper wie nach schwerer Anstrengung.

Steifer, verkrampfter Nacken begleitet mit Kopfschmerzen. Starkes ziehen linksseitig.

Zeitweilige "Atemnot" direkt nach dem Aufstehen, begleitet mit Spannung in der Brust beim Tief einatmen, wie Muskelkrampf beidseitig in der Brust. Hoher Herzschlag und Schwindel. (alle 3 – 4 Tage)

Erste Ohnmacht am 10.04.2018 ca 11:00 Uhr nach Toilettengang. Filmriss. Liegend wieder erwacht im Gang. Schmerzende Schienbeine. Völlige Verwirrtheit / Orientierungslosigkeit.

Ständiges Unwohlsein verbunden mit Gliederschmerzen, „allgemeines Krankheitsgefühl“ wie bei einer Grippe.

Zeitweilig Temperaturschwankung über den ganzen Tag verteilt bis zu 37,8 Grad. Normaltemperatur bei 35,8 – 36.1 Grad.

Gefühl der kompletten Überforderung, ständig genervt, Konzentrationsprobleme und nur noch müde. Energielosigkeit, keine Erholung möglich. Entspannung funktioniert nicht. Permanent das Gefühl kurz vor dem einschlafen zu sein. Freudlosigkeit. Sogar Hobbies bereiten keine längerfristige Freude mehr. Gefühl der Hilflosigkeit, Interessenverlust an sozialem Umgang, Kollegen.

Immer häufiger Absagen bei Abmachungen mit Kollegen von meiner Seite aus.

Teilweise extrem nervös, schwitzen, Harn und Stuhldrang bei Erledigung kleiner Besorgungen. Allein der Besuch im Migros ist belastend, störend und danach bin ich bereits wieder komplett ausgelaugt.

Totale Panik mich beim Chef der Firma melden zu müssen um „Fortschritte“ zu erklären oder Arztzeugnisse zu übermitteln.

Grosses schlechtes Gewissen über die jeweiligen Ausfälle und die Fehlzeiten in der Firma begleitet mit stetigem Gedankenkreisen über die Firma, Arbeitskollegen und Kameraden.

Nach Telefonat mit Chef komplett aus der Schiene. Mein Chef ging auch nicht zimperlich mit mir um und mir quasi mitteilte das ich ihm „ablösche“. Gefühl der Wertlosigkeit. Anhaltendes weinen. Trotzdem mehrfach den versuch gestartet auf eigenen Wunsch wieder zu arbeiten.

Verlorenes Körpergefühl, nicht mehr wissen wie es sich anfühlt wenn es einem gut geht.

Seit mehreren Jahren steigender Verlust der Freude an den Hobbies oder nicht anhaltend. Keine Geduld. Ideenlosigkeit. Keine Ausdauer. Gefühl der Sinnlosigkeit.

Komplett nervös bei Arztbesuchen, mehrere Toilettenbesuche nötig. Teilweise mit Durchfall oder nur Harndrang. Stetiger Harndrang bei Besuch.

Zeitweilige Orientierungslosigkeit / Ideenlosigkeit keine Ahnug was ich mit mir anfangen soll. Einfach nur dasitzen… möglichst an nichts denken.

Zeitweilige Zeitverluste weniger Minuten beim dasitzen.

Angst vor Kontrollverlust

Totale Angst vor fahrt mit ÖV da im ÖV vor 3 Jahren komplett alles in die Hose ging.


Ich weiss die Liste ist lang, ich versuchte möglichst alles aufzuschreiben. Ich hatte auch schon einige Untersuchungen jedoch immer alle ohne Befund. Mittlerweile bin ich auch in Psychiatrischer und Psychologischer Behandlung da die Ärzte keinen Grund für meine Probleme finden.

Einen Teil der Symptome konnten mit Medikamenten Einhalt geboten werden. Für das Herzrasen erhielt ich Betablocker und die Nebenwirkung des Magenschoners Pantoprazol ist Verstopfung. Der Rest bleibt und mittlerweile bin ich langsam aber sicher am Ende.
Verfasst am: 19. 04. 18 [09:25]
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Kohlrabi
Beiträge: 212
Hoi cryoplay

einen langen Rattenschwanz den du hinter dir herziehst. Ich kenne diiese Panikattacken und die Symptome dazu. Die Psychotherapie hat mir sehr geholfen richtig damit umzugehen und die Angst vor der Angst zu nehmen. Eine Athemtherapie kann auch helfen

Passen muss ich allerdings was die von dir beschriebene Darmgeschichte angeht, vielleicht löst sich das Monter dann auch auf.

Wünsche dir alles Gute und viel Glück (braucht man auch ab und zu mal) icon_wink.gif

Kohlrabi
Verfasst am: 19. 04. 18 [10:52]
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cryoplay
Themenersteller
Beiträge: 19
Danke dir.

Ja die Darmgeschichte. Solange ich den Magenschoner habe gehts. ansonsten Theater.
Ich kann bis anhin irgendwie nichts mit Psychologie anfangen. Das ist für mich nichts greifbares.
Jedoch bin ich offen was die Therapie bringt und werde mich auch da voll reinhängen.
Da alle körperlichen Untersuchungen ohne befund abgeschlossen sind muss es etwas psychisches sein. So mein Gedanke. Aber eben. Heute in einer Woche lerne ich meine Psychologin kennen. Dann sehen wir weiter.

Gruss
cryoplay
Verfasst am: 19. 04. 18 [10:57]
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Kohlrabi
Beiträge: 212
cryoplay

misch mich nochmals dazu...

hast du bei der Psychologin abgeklärt, ob ihre Leistungen Krankenkassenanerkannt sind? Ansonten gibt es böse Überraschungen. Und schau mal in deine Police, ob die KK nichtpflicht Leistungen übernimmt.

Und jetzt plane ich das Sonnenprogram.

Tschüss

Kohlrabi
Verfasst am: 19. 04. 18 [12:31]
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wessi
Beiträge: 348
Hallo cryoplay,

viele, viele, Symptome. Und noch keine Ursache. Vermutlich ist alles schon ausgeschlossen, was man mit herkömmlichen Untersuchungen machen kann. Diese ganze Palette an Symptomen, kenne ich aus dem Kreis meiner Angehörigen.
Deshalb tippe ich auf zwei Dinge die da mit spielen. Einmal die Psyche, die unbedingt Behandlung braucht.
Und dann noch Nebenwirkungen von Medikamenten, da weiß ich nicht ob oder was du bisher alles genommen hast.
Oder ob du vor den ganzen Beschwerden irgend eine andere Erkrankung hattest. Zu Überlegen ist auch, wann genau das ganze aufgetreten ist, ist da im Leben irgend was passiert was einen eventuell ( aus der Bahn ) werfen kann.
Dies kann alles solche Beschwerden verursachen. Wichtig ist mal zu klären, wann, wodurch, gab es Veränderungen zu dem Zeitpunkt, gab es andere Essgewohnheiten, auch kleine Dinge können eine Rolle spielen.
Gab es privaten oder berufliche Schwierigkeiten. Auch eine Stoffwechselkrankheit löst diese Symptome aus.
Hormonprobleme, egal ob Frau, Mann. Oder eine Auto Immungeschichte. Vielleicht gilt es noch etwas abzuklären.

Zuerst habe ich an Morbus Chron gedacht. Aber weil Schwindel, Ängste usw. dabei sind......
es ist manchmal auch für Ärzte schwer bei so vielen Symptomen, eine Diagnose zu stellen. Es könnten theoretisch jetzt auch mehr als eine Diagnose sein. Ist Darmspiegelung schon gemacht??

gruß wessi



Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ) ;)
Verfasst am: 19. 04. 18 [16:55]
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wessi
Beiträge: 348
Kann aber auch eine Depression sein, oder in eine Psychose münden.
Oder was sagen die Psychiater? Schon genaue Diagnosen??
Dieses ewige Bangen um den Job, Panik, schlechte Gewissen wegen Fehlzeiten, wegen Kollegen,
und alle beschriebenen Punkte die unten auf deiner Liste stehen, hatte ich auch.......
am Ende keine Erholung mehr, Blutdruck entgleist, nur der Darm passt bei mir.
Alles andere ist fast ähnlich, bei mir war es der Druck vom Arbeitgeber ( Auslöser ), meine Existenzangst.
War Alleinverdiener, hatte dann über Jahre versucht trotz ewiger Klinikaufenthalte den Job zu behalten.
Und vieles mehr. Kündigungen, Klagen, mobbing. Am Ende Existenz kaputt. Dann ein großes Tief.
Ja, das mal zum Thema, anderen geht/ ging es auch so.



Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ) ;)
Verfasst am: 19. 04. 18 [17:10]
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cryoplay
Themenersteller
Beiträge: 19
Salü

Danke für deine Antwort.

Es wurden bereits etliche Untersuchungen gemacht:

Blasenspiegelung - ohne Befund
Blasenfunktionskontrolle - ohne Befund
CT der Harnwege mit Kontrastmittel - ohne Befund
Darmspiegelung - Divertikel festgestellt jedoch nur wenige
div. Blutkontrollen inkl. Schilddrüse - ohne Befund
7 Tage EKG - ohne Befund ( Sinustachykardie mehrmals bis 160bpm allgemein hoher Puls )
Magen - Darmspiegelung - leichte Verätzung / Entzündungsstelle im Magen, wenig Divertikel im Darm
Erste Psychologische Abklärung - Verdacht auf Somatoform autonome Funktionsstörung
CT Unterbauch - Entzündungstelle im Magen
CT Brustbereit - 2 Granulome in der Lunge, Fettleber
TBC Test - negativ

Medikamente sporadisch:
Immodium Lingual, Spasmo-Canulase, Dolo-Spedifen, Norit Kapseln, Buscopan.

Medikamente Ärtzlich verschrieben:
Temesta ( bei mir wirkungslos ), Pantoprazol, Iberogast, Vi-De3, Tenormin mite, Dafalgan 500 & 1000, Fluoxetin, Olanzapin.

Fluoxetin und Olanzapin bekam ich vom Psychiater verschrieben und nächste Woche gehts zur Psychologin.

Ein Morbus Crohn wie auch das andere Darmding wurde ausgeschlossen. Die meisten Tests wurden im Unispital Poliklinik Innere Medizin durchgeführt. Infektionskrankheiten wurden auch ausgeschlossen. Einzig Fibromyalgie stand mal noch im Raum.
Verfasst am: 19. 04. 18 [17:19]
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cryoplay
Themenersteller
Beiträge: 19
wessi hat geschrieben:

Kann aber auch eine Depression sein, oder in eine Psychose münden.
Oder was sagen die Psychiater? Schon genaue Diagnosen??
Dieses ewige Bangen um den Job, Panik, schlechte Gewissen wegen Fehlzeiten, wegen Kollegen,
und alle beschriebenen Punkte die unten auf deiner Liste stehen, hatte ich auch.......
am Ende keine Erholung mehr, Blutdruck entgleist, nur der Darm passt bei mir.
Alles andere ist fast ähnlich, bei mir war es der Druck vom Arbeitgeber ( Auslöser ), meine Existenzangst.
War Alleinverdiener, hatte dann über Jahre versucht trotz ewiger Klinikaufenthalte den Job zu behalten.
Und vieles mehr. Kündigungen, Klagen, mobbing. Am Ende Existenz kaputt. Dann ein großes Tief.
Ja, das mal zum Thema, anderen geht/ ging es auch so.


Salü wessi

Nein. Es gab nach den ersten 3 Monaten 2 Sitzungen mit einem Psychiater der Uniklinik der den Verdacht auf Somatoform autonome Funktionsstörung äusserte. Jedoch hiess es man müsse zuerst alles körperliche abklären. Mittlerweile herrsch beim körperlichen nur noch grosses Achselzucken und ich wurde zum Psychiater überschrieben. Bei ihm hatte ich am Samstag meine erste Sitzung, da bekam ich Fluoxetin und Olanzapin verschrieben und heute in einer Woche darf ich zur Psychologin. Es wurde noch kein Verdacht oder eine Diagnose geäussert.

Grüsse
cryoplay
Verfasst am: 19. 04. 18 [17:24]
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wessi
Beiträge: 348
Okay, die Medikamente sind nicht dauerhaft gewesen, scheiden als Ursache dann aus.

Fluoxetin, wäre ich etwas vorsichtig, kann am Anfang die Symptome verstärken, Unruhe, Schweiss, Unechets Empfinden etc.
Ist zumindest bei vielen Patienten so
Das Verlieren an Interessen, nicht mehr ausgehen wollen, keine Menschen sehen, überfordert sein, und kraftlos sein
hatte mich etwas hellhörig gemacht, ist oft auch bei Depression so. Oder eben Angststörungen, oder somatisierungsstörung.
Aber läuft ja noch alles, die Ursachen suche. Körperlich ist schon ziemlich viel gemacht worden, dann liegt die Ursache wohl schon im psychischen Bereich. Was ja diese körperlich, starken Symptome trotzdem auslöst. Dafür würde sprechen das der Beta Blocker etwas die Symptome lindert.

Dann erst mal alles Gute das die Ursache gefunden wird.
Und eine gezielte Behandlung erfolgt. Bisher ist noch alles auf Verdacht.

gruß wessi

Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ) ;)
Verfasst am: 19. 04. 18 [17:55]
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Gelöschter Benutzer
oh oh oh....
da ist noch lange nicht alles untersucht worden...

hallo crioplay,
schrieb doch hier auf, welche Erkrankungen (alle Diagnosen) bei dir schon bekannt sind und Medikamente, die du täglich einnehmen musst.... und bei welchen Fachärzten du schon warst, oder im Krankenhaus - weswegen...
Vielleicht finden wir, was die Ärzte übersehen haben. Ich habe jetzt gerade nur schnell überflogen und schon fielen mir einigen Sachen auf, die in Frage kommen. Da muss ich jetzt noch mal alles lesen, ist nicht wenig ;o)
Lass dich nicht verrückt machen ;o)
lg


[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.2018 um 18:03.]
Verfasst am: 19. 04. 18 [18:01]
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