Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Wenn Sie bereits Nutzer sind, melden Sie sich bitte an.

bin 43jahre ab und zu setzt kleinhirn aus dadurchkenne niemanden mehr somit 24 stunden beobachtung was soll oder kann ich tun

Topic Status: beantwortet

 » Gesundheit, Hilfsmittel & Medikamente
Landesflagge: DE
Stops
Themenersteller
Beiträge: 2
Verfasst am: 06. 09. 09 [06:11]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Landesflagge: DE
MyHandicap Engagementsiegel
KarinM
Beiträge: 5622
Hallo Stops,

kannst Du Deine Frage ein bischen genauer stellen? Es ist schwer zu verstehen was Du fragen möchtest. Deshalb wäre es hilfreich wenn Du Dich etwas genauer ausdrücken könntest.

Gruß Karin

Poweruserin, Expertin für Medizin & Gesundheit


Das Leben ist schön, so wie es ist. (-:
Verfasst am: 06. 09. 09 [20:40]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Landesflagge: DE
Stops
Themenersteller
Beiträge: 2
es ist so ich bin 43 jahre alt und mein kleinhirn setzt ab und zu aus
wenn das passiert kenne ich keinen mehr von meiner familie (z.B. Frau, tocher)
ich sitze im rollstuhl durch einen arbeitsunfall und motorick beeinflussung des kleinhirnes.
Verfasst am: 07. 09. 09 [18:43]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Landesflagge: DE
MyHandicap Engagementsiegel
KarinM
Beiträge: 5622
Hallo Stops,

ich nehme an Du hattest einen Arbeitsunfall der eine Hirnschädigung (Kleinhirnschädigung) zur Folge hatte. Das was Du beschreibst ist gar nicht so selten. Dein Gedächtnisproblem kommt auch manchmal nach einem Schlaganfall vor. Ich kann nachvollziehen das Dich diese immer wieder kehrende Gedächtnislücke stark belastet. Was sagen denn Deine Angehörigen dazu? Haben sie Verständnis für Deine Situation?

Es hängt von der Größe der Verletzung ab und wie lange es her ist, ob Du eine Besserung erwarten kannst und wie umfanreich diese sein wird. So etwas müßtest Du mit Deinem Arzt und Deinen Therapeuten klären. In diesem Fall heißt es konsequent üben, üben, üben und hoffen das Dein Gedächtnis zurück kehrt. Am besten mit Unterstützung Deiner Familie.

Ist Dein Gedächtnisproblem dauerhaft und nicht mehr rückgängig zu machen, mußt Du einen Weg finden, damit um zu gehen. Es gibt die Möglichkeit zu lernen Hilfsmittel zu benutzen, die Dir über diese Gedächtnislücke hinweg helfen. Das kannst Du in speziellen Zentren mit gut geschulten Therapeuten lernen. Aber auch von Selbsthilfegruppen mit gleichermaßen Betroffenen kannst Du lernen und über Deine Probleme reden. Auch hierbei ist die Zusammenarbeit mit Deinen Angehörigen ernorm wichtig. Sie sollten auch wissen, daß Du sie nicht aus böser Absicht vergißt. Egal wie schwer es für Dich und Deine Angehörigen ist. Es hilft Dir nur, wenn es auf beiden Seiten Verständnis für Deine Situation gibt.

Es ist ein langer Weg bis man mit solchen neurologischen Ausfällen zurecht kommt. Wieviel sich davon wieder normalisiert ist schwer ein zu schätzen. Aber es gibt immer eine Chance. Für jeden! Deshalb lohnt es sich immer zu kämpfen und niemals auf zu geben. Das gilt nicht nur für Dich, sondern auch für Deine Frau und Deine Tochter.

Gruß Karin

P.S.: Du solltest immer ein Foto mit dem Namen Deiner Frau und Deiner Tochter bei Dir haben. Als Zeichen dafür das die beiden Dir wichtigt sind und Du sie eigentlich gar nicht vergessen möchtest. icon_wink.gif

Poweruserin, Expertin für Medizin & Gesundheit


Das Leben ist schön, so wie es ist. (-:
Verfasst am: 07. 09. 09 [22:10]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people