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Als Ehefrau eines Alkoholikers selbst krank? Meine nicht coabhängig sondern im burn out?

Topic Status: beantwortet

 » Psychische Erkrankungen & Therapien
Landesflagge: DE
Asdfg
Themenersteller
Beiträge: 3
Fühle mich kaputt und schaffe nichts mehr (Ich pflege auch noch meinen Vater)- Mein Mann hatte einen schweren Alkoholabsturz. Er nahm keine Hilfe an und so blieb alles an mir hängen.Der Arzt,bei dem ich Hilfe suchte sagte;“Sie sind nicht krank sondern ihr Mann“ Tag sehr weh. Hatte mich kaum Mut, mich einem Arzt anzuvertrauen. - Ich fühle mich aber krank.- langsam fehlt mir die Kraft. Mich um beide Männer zu kümmern und voll zu arbeiten. Lasse mich nie aus Spaß krank schreiben !
Verfasst am: 02. 12. 18 [22:17]
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idur65
Beiträge: 1857
Asdfg nö.

Gruß idur

Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück!
Verfasst am: 02. 12. 18 [22:49]
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Gelöschter Benutzer
Asdfg,
Die Alkoholsucht deines Partners wird durch dein Tun oder Unterlassen noch unterstützt. Warum machst du dich zum Opfer?
Ich rate dir, zu anonymen AL-ANON Gruppen zu gehen, dort sind Angehörige der Alkoholsüchtigen. Du brauchst dort auch nicht den richtigen Namen zu sagen, kannst auch in eine andere Stadt gehen, wenn du nicht möchtest, dass dich Jemand erkennt. Aber tue was!
Frag Google, wo und wann du eine Al-Anon Gruppe findest.
Alles Gute!
Verfasst am: 02. 12. 18 [23:31]
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Denis_MyHandicap
Beiträge: 302
Hallo ,

hier noch der Link zu den AL-ANON Gruppen:

https://al-anon.de/

Freundliche Grüße

Denis, MyHandicap
Verfasst am: 03. 12. 18 [12:07]
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Asdfg
Themenersteller
Beiträge: 3
Viele n Dank für den Tipp ! Mache ich. Aber: Ich unterstütze oder unterlasse nichts, habe mich gründlich mit coabhängigkeit auseinandergrsetzt. ( unter anderem in einer Selbsthilfegruppe und einer Gruppe im Internet ) co. War ich früher mal. Jetzt führe ich quasi mein Leben, aber notgedrungen im selben Haus (Auszug geht leider nicht) , .da..bekommt man die schweren Stürze mit und alle anderen schlimmen Dinge. - Die Nerven sind dann so angespannt gewesen,dass ich selbst den Sinn des Lebens hinterfragt habe.- volle Arbeit + Pflege meines Vaters + Alkoholiker... war ein bissel viel. icon_cry.gif
Verfasst am: 05. 12. 18 [22:08]
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Gelöschter Benutzer
Asdfg hat geschrieben:

Aber: Ich unterstütze oder unterlasse nichts, ...
Die Nerven sind dann so angespannt gewesen,dass ich selbst den Sinn des Lebens hinterfragt habe.- volle Arbeit + Pflege meines Vaters + Alkoholiker... war ein bissel viel. icon_cry.gif


Alleine, wenn du seine leere Flaschen weg räumst, bist du schon Co. Glaub mir, es wäre anders mit ihm, wenn du nicht da wärst. Alleine schon das, dass die Nerven angespannt sind, ist Beweis, dass es schon an deine Gesundheit geht. Sicher, man macht es vieles gerne, weil man den Partner gerne hat. Doch zu welchem Preis. Würdest du das trotzdem machen, wenn du wüsstest, dass du z.B. wegen chronischen Überforderung Krebs bekommen kannst? Ich glaube nicht, dass dir bewusst ist, womit du ihn unterstützt. Ein Haus ist das nicht Wert, wenn dein „Gebäude“ darin zusammenklapt.

SO LANGE ER DICH HAT, MUSS ER NICHTS GEGEN SEINE KRANKHEIT TUN. Warum auch?

Jemand erzählte bei AA am Tag der offenen Tür, dass die Mutter mit dem Vatter Zoff hatte wegen ihm, der Alkoholiker ist. Vater sagte seiner Frau, dass wenn sie dem Sohn noch einmal die Tür aufmacht, wenn er betrunken kommt, dann wird er sie auch noch raus – aus dem Haus – werfen. Die Mutter sagte dem Hans: „Hör mal, meine Ehe geht deshalb kaputt. Vater drohte mir, er wird mich raus werfen; wenn du noch einmal betrunken kommst und ich dir noch einmal die Tür aufmache. Ich darf es nicht; bitte tue mir das nicht an, reiß dich zusammen…“
Der anonyme Alkoholiker gibt seine Gedanken wieder: „Das möchte ich aber sehen, für wem sie sich entscheidet, wenn es darauf ankommt: für den Mann oder für den Sohn“ und hat sich wieder voll laufen lassen. Man findet ja immer einen Grund zu trinken ;c)
Und die Tür blieb zu…. Ab und zu kam da „unter der Brücke“ ein Alki vorbei und sagte ihm, dass seine Mutter sich nach ihm erkundigte, ob er noch lebt und so…Er wusste, sie liebt ihn immer noch, seinetwegen… Doch sie hat auch das aufgegeben und dann hat er erst gewusst: jetzt muss ich mich behandeln lassen – meinetwegen.
Asdfg, in der Öffentlichkeit wird nicht so ins Detail geschrieben; du solltest dir an Tag der Offener Tür die Alkoholiker anhören, die geschafft haben. Wann haben sie den Entschluss gefasst, sich helfen zu lassen.
Alles Gute!

Verfasst am: 06. 12. 18 [18:07]
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drikaC
Beiträge: 19
Wie geht es dir denn?
Verfasst am: 20. 12. 18 [14:47]
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Gelöschter Benutzer
drikaC hat geschrieben:
Wie geht es dir denn?


Wen meinst du da?
Verfasst am: 27. 12. 18 [09:14]
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Asdfg
Themenersteller
Beiträge: 3
Ich denke, es geht um mich ! icon_smile.gif - Update: Danke! Mir geht es momentan sehr gut. Mein Mann hat eine dreiwöchige Behandlung hinter sich. Er geht in Abständen zur Suchtbehandlung. - Momentan ist er motiviert und noch geschockt von seinen "Werten" im Krankenhaus.
Ich danke für die freundlichen und hilfreichen Tipps und praktischen Beispiele. Bei uns sind die AA nicht gerade in der Nähe. Ich habe aber jetzt einen Termin bei einer Psychologin bekommen. 1/2 Jahr gewartet.
Mir ist bewusst, dass es immer wieder solche schlimmen Zeiten geben wird.
So weit, wie in dem Bericht von ave64 geschrieben, ihn vor die Türe zu setzen, war ich auch schon. Aber bei der Rechtsberatung hat man mir gesagt, dass ich das nicht machen kann, da es auch sein Haus ist. (Verkäuflich ist es nicht, da mein Vater ein eingetragenes Wohnrecht hat.)
Wie gesagt, aktuell geht es mir recht gut. Daher versuche ich nun wieder aufzutanken. Ich schaue nach vorn, kann aber das Gewesene nicht vergessen. Es war zu heftig.
VG und allen hier ein gesundes, friedvolles 2019 und weiterhin einen guten Austausch!
Verfasst am: 27. 12. 18 [09:27]
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