Schalt- und einstellbare Tür- und Fenstergriffe

Mit dieser speziellen Technik ist es auch älteren, kranken oder motorisch gestörten Menschen möglich, sich komfortabel in ihre Privatsphäre zurückzuziehen. Eine gewollte oder ungewollte Selbsteinschließung wird durch die schlüssellose Schaltung verhindert. In Notsituationen kann die äußere Sperre durch die Wechselfunktion des Schlosses oder entsprechenden Zusatzfunktionen des Beschlagsystems im Türaußengriff überwunden werden.

Geeignete Anwendungsmöglichkeiten finden sich …

… in Seniorenheimen, Rehakliniken und überall dort, wo Personen mit Schlüsselnutzungsproblemen für längere Zeit leben bzw. versorgt werden müssen. Der Stellhebel ermöglicht vielen Menschen die Rückkehr in eine Privat- und Intimsphäre, auf die sie bisher verzichten mussten. Selbsteinschließung und die damit verbundenen Gefahren sind ausgeschlossen.

... in der Geriatrie und Reha. Menschen mit Schlüsselnutzungsproblemen kann mittels Stellhilfe die Zutrittsberechtigung schlüssellos eingestellt werden. Damit wird die Privatsphäre ohne Fluchtwegsperrung gesichert und/oder wiederhergestellt.
 
... bei desorientierten Personen
Nur bei gleichzeitiger Betätigung von Druckknopf und innerem Türgriff kann die Tür geöffnet werden. Desorientierten Personen wird damit deutlich erschwert, das Gebäude zu verlassen, sowie in Gefahrenbereiche oder in zugänglichen Schutzzonen (z.B. Intensivstation) zu gelangen. Der Fluchtweg bleibt für die Allgemeinheit bestehen.

 

Text: Dipl.-Ing. Gabriele Paulisch, Fachexpertin der Stiftung MyHandicap
Quelle: Internet, Fa Imonta  

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