Ohne Barrieren: Treppen, Aufzüge

Stufenloser Aufgang (Foto: MyHandicap)
Alternative zu Treppen: Ein stufenloser Aufgang

Alle zur Wohnung gehörenden Räume und die gemeinschaftlichen Einrichtungen einer Wohnanlage müssen stufenlos, gegebenenfalls mit einem Aufzug oder einer Rampe erreichbar sein. Alle nicht rollstuhlgerechten Wohnungen innerhalb der Wohnanlage müssen zumindest durch den nachträglichen Ein- und Anbau eines Aufzugs oder einer Rampe stufenlos erreichbar sein. 

Der Hauseingang und eine Wohnebene müssen stufenlos erreichbar sein, es sei denn, nachweislich zwingende Gründe lassen dies nicht zu. Alle zur Wohnung gehörenden Räume und die gemeinschaftlichen Einrichtungen der Wohnanlage müssen zumindest durch den nachträglichen Ein- oder Anbau eines Aufzugs oder durch eine Rampe stufenlos erreichbar sein.

Fahrstuhl:

Je nach örtlicher Situation muss die Bewegungsfläche

– axial zur Kabine oder

– rechts oder links zur Tür versetzt vorgesehen werden. Wichtig ist, dass ein seitliches Anfahren des Rollstuhlfahrers an den Ruftaster möglich ist. Der Abstand zwischen Ruftaster und vorspringenden Wänden, Möbeln oder Geländern muss 50 cm betragen.

– ein Spiegel gegenüber der Kabinentür sollte dringend vorhanden sein, um das sichere Lenken des Rollstuhls zu gewährleisten.

Text: Dipl.-Ing. Gabriele Paulisch, Fachexpertin der Stiftung MyHandicap
Bild: slowshooting / flickr.com

Rampe - Länge und Steigungsverhältnis

Das Steigungsverhältnis einer Rampe sollte 6% nicht übersteigen. Eine Rampenlänge von 6 m ist das Maximum, danach muss ein Zwischenpodest von 1,50 m Länge eingefügt werden.

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