Die Duschbadewanne: Zum Duschen und Baden

Duschbadewanne (Foto: © Artweger)
Eine Duschbadewanne bündelt Funktion und Komfort beider Elemente (Foto: © Artweger)

Für einen mobilitätseingeschränkten Menschen stellt sich bei einem Durchschnittsbad in der Regel die Frage: Dusche oder Badewanne? Nehmen Sie doch beides - in einem! Erfahren Sie mehr über die Duschbadewanne.

Ausgangspunkt der Überlegung ist, dass man sich aufgrund des mangelnden Platzangebots im Badezimmer zwischen Dusche und Badewanne entscheiden muss. 

Eine Dusche, die mit einem Duschrollstuhl oder einem Duschsitz genutzt wird, ist für sich genommen die günstige und platzsparende Alternative. Von einer Badewanne wird dagegen Komfort und Entspannung erwartet. Eine Duschbadewanne vereint die Vorteile beider Alternativen: Sie kann zum Duschen und zum Baden genutzt werden.

Leichter Einstieg durch Wannentür

Das besondere Design der Duschbadewanne ist, dass sie an einer Seite der Wanne bis kurz oberhalb des Bodens wie eine Tür geöffnet werden kann, so dass mobilitätseingeschränkte Menschen und Senioren bequem wie in eine Duschtasse einsteigen können. Für mehr Bewegungsfreiheit ist die Badewanne an dieser Stelle durch eine Rundung verbreitert. 

Diese Wannentür hält auch dann dicht, wenn ein Vollbad eingelassen ist. Die meisten Duschbadewannen haben einen Sicherheitsverschluss mit Niveausensor, der sicher stellt, dass die Duschtür nicht versehentlich geöffnet werden kann, solange noch Wasser in der Wanne steht. Die Ablaufzeit des Wassers wird durch einen überdurchschnittlich großen Wannenablauf verkürzt.

Ein Mann steigt in eine Duschbadewanne ein (Foto: © Artweger)
Ein leichter Einstieg in die Duschbadewanne ist für jeden ein Vorteil (Foto: © Artweger)

Viele nützliche Details integriert

Neben all diesen praktischen Details gibt es auch noch mehr Vorteile: Ein in den Wannenrand integrierter Sitz ermöglicht komfortable Körperpflege. Manche Modelle bieten eine weiche Nackenstütze am oberen Rand der Wanne. 

Der Duschbereich, der in der Regel den breiteren Teil der Wanne darstellt, kann durch Glastüren (teilweise auch durch einen normalen Duschvorhang) umschlossen werden. Der Wannenrand ist in der Duschzone extra breit und kann zum Aufsetzen genutzt werden.

Für mehr Standsicherheit kann die Duschzone mit rutschhemmender Beschichtung ausgestattet werden. Dieses und andere Accessoires wie beispielsweise eine elektrische Türsicherung, eine integrierte Lichttherapie oder ein Whirlpoolsystem werden gegen Aufpreis angeboten.

Die Duschbadewanne bietet Individualität, Komfort und Funktion

Die Abmessungen einer Duschbadewanne ist für alle Bäder und Lebenssituationen eine interessante Lösung - für das kleine Bad, die große Familie und jede Generation, für Neubau und Renovierung. Eine durchschnittliche Duschbadewanne ist 170 bis 180 cm lang und mindestens komfortable 70 cm (in der Rundung) breit.  

Auch die Farbe der Duschbadewanne - wie zum Beispiel bei der "Trikline 2" -können Sie sich aussuchen. Viele Duschbadewannen sind jeweils mit der Möglichkeit, die Duschzone auf der rechten oder linken Seite der Badewanne zu platzieren, lieferbar.  

Wenn bei Ihnen ein Neu- oder Umbau des Bads bevorsteht und Ihnen eine Pflegestufe vorliegt, können Sie einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 2257 Euro geltend machen (mehr Infos hierzu). Denn eine individuell gestaltete Duschbadewanne schlägt sich locker mit mehreren tausend Euro zu Buche. Aber wenn Sie diese Investition wagen, ist bei Ihnen das ganze Jahr über Badesaison.

Ein paar Anbieter von Duschbadewannen finden Sie in der Linkbox unten. 

 

Text: TMI - 07/2011

Fotos: © Artweger

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