Camping: Individual-Urlaub barrierefrei

Ein Camper ist vor einem großen  Baum parkiert. (Bluefeeling/pixelio.de)
Camping: Mit dem barrierefreien Heim auf vier Rädern die Welt erkunden. (Bluefeeling/pixelio.de)

Die Urlaubszeit naht, es ist wieder Zeit, Reisepläne zu schmieden. Immer beliebter und eine gute Alternative zu beschwerlichen Reisen mit dem Flugzeug oder mit der Bahn ist ein Camping-Urlaub mit dem Reisemobil oder einem Wohnwagen.

Schon bald ist es wieder soweit: Millionen Deutsche, mit und ohne Behinderung, reisen in den Urlaub. Auf der Suche nach Sonne, Spaß, Abwechslung und Erholung buchen Sie Urlaub am Meer oder in Bergen und verbringen die schönsten Wochen des Jahres in Hotels, Appartements, Ferienhäusern oder auf dem Camping-Platz.

Immer mehr Menschen mit Behinderung auf Reisen

Auch wenn es vielen Menschen mit Behinderung aus finanziellen Gründen oder wegen mangelnder Barrierefreiheit und unzureichender Einrichtungen vor Ort nicht möglich ist, zu reisen, steigt die Zahl der mobilitätseingeschränkten Touristen ständig. Zwar liegt noch vieles im Argen, aber die Tourismusbranche hat doch realisiert, dass mit Anpassungen von Angebot und Infrastruktur viele neue Gäste zu gewinnen sind. Außerdem ist die Branche vielerorts durch gesetzliche Bestimmungen auch dazu verpflichtet, Barrierefreiheit zu garantieren.

Camping - eine beliebte Urlaubsform

Dazu gehört auch die weitverbreitete Urlaubs- und Reiseform Camping. Viele Menschen mit Behinderung lieben diese Form des Reisens. Sie bevorzugen die möglichst mühelose Anreise, freuen sich,  ein paar Nächte "unter freiem Himmel" zu übernachten, schätzen eine gewisse Freiheit und einen Hauch von Abenteuer.

Barrierefreie Infrastruktur auf dem Campingplatz

Dass das Abenteuer vielerorts auch mal auf der Strecke bleibt, kommt Menschen mit Behinderung eigentlich ganz gelegen. Denn moderne Reisemobile, vor Ort oft komfortable Einrichtungen mit Supermärkten und Restaurants sowie gute und barrierefreie Sanitäranlagen ermöglichen ihnen einen genussvollen Urlaub mit möglichst wenig Hindernissen.

Und die barrierefreien Einrichtungen auf einem Camping-Platz machen nicht nur für Menschen mit Behinderung Sinn, die zum Beispiel auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Auch Senioren oder Eltern mit Kinderwagen profitieren von stufenlosen Eingängen, breiteren Türen und Zugängen oder der Barrierefreiheit von sanitären Anlagen.

Auch sehbehinderte oder blinde Gäste sollen einen Urlaub auf dem Campingplatz genießen können. Dies ist möglich, wenn Informationstafeln einen guten Hell-Dunkel-Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund aufweisen, Hinweisschilder taktil erfassbar sind und wichtige Informationen in Braille-Schrift wiedergegeben werden.
 

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