Breiten- und Freizeitsport

Freude an der Bewegung, Spiel, Miteinander in der Gruppe und körperliche Aktivität stehen beim Breitensport im Vordergrund.

Neben dem wettkampf-ungebundenen Sport (auch Freizeitsport genannt), kann auch der Breitensport durchaus einen Leistungsvergleich beinhalten. Dieser dann wettkampfgebundene Breitensport orientiert sich entweder an veränderbaren, an den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe orientierten Wettkampfregeln oder nach allgemein anerkannten Wettkampfregeln. Breitensportturniere, Spiel- und Sportfeste oder auch das Ablegen des Sportabzeichens für Menschen mit Behinderung stellen solche Beispiele für den wettkampfgebundenen Breitensport dar.

Insoweit unterscheidet sich der Breitensport der Menschen mit Behinderung nicht vom Breitensport Nichtbehinderter. Was verstärkt aber hinzukommt ist ein noch größeres Augenmerk auf regelmäßige ärztliche Betreuung, die Stärkung und Erhaltung der verbliebenen Leistungsfähigkeit und der integrativen Charakter des Sports.

Weiterhin müssen die angebotenen Sportarten und -disziplinen auf die jeweilige Funktionsstörung abgestellt sein. In Behindertensportverbänden stellt die qualifizierte Betreuung durch speziell ausgebildete Übungsleiter im sozialen Umfeld des Vereins sicher, dass der Breitensport der behinderten Menschen ein weiterer Schritt in der Rehabilitation und in der gesellschaftlichen Integration darstellt.

Der Breitensport leistet somit einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitsförderung und zur gesellschaftlichen Teilhabe der behinderten Menschen.

 

Text: Dipl. Sportwiss. Robert Freumuth MyHandicap

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