Der Schwerbehindertenausweis

Schwerbehindertenausweis im Scheckkartenformat (Vorderseite) (Quelle: BMAS)
Informationen rund um den Schwerbehindertenausweis (Quelle: BMAS)

Viele Menschen, die frisch mit einer Behinderung konfrontiert sind, suchen umfassende Informationen zum Thema Schwerbehindertenausweis. Wer hat Anspruch darauf? Wozu nützt er? Und wie bekommt man ihn?

MyHandicap hat das Wichtigste für Sie zusammengefasst.

Durch den Besitz eines Schwerbehindertenausweises erhält man einige Sonderrechte und, sofern verschiedene Merkzeichen vorhanden sind, so genannte Nachteilsausgleiche. Das sind beispielsweise steuerliche Vergünstigungen, freie Fahrten im öffentlichen Nahverkehr und mehr.

Was der Grad der Behinderung aussagt

Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis haben Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 50 (GdB 50). Hat man einen Grad der Behinderung ab 20, bekommt man einen Feststellungsbescheid. Liegt der festgestellte Grad der Behinderung unter 20, gibt es weder Bescheinigung noch Ausweis.

Der Grad der Behinderung dient als Maß für die Schwere der körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkungen und deren Auswirkungen in den verschiedenen Bereichen des Lebens. Er besagt nichts über die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz und ist unabhängig vom ausgeübten oder angestrebten Beruf.

Wann Antrag auf Schwerbehindertenausweis stellen?

Der beste Zeitpunkt für eine Antragstellung ist dann, wenn feststeht, dass man mit einer dauerhaften Behinderung, Einschränkung, Schädigung oder Erkrankung konfrontiert ist.

 

Text: Iris Röder, MyHandicap

Quellen: Bauer, Franz: Der große Ratgeber für Behinderte und Pflegebedürftige, Ullstein Buchverlage, Berlin 2005

www.behindertenbeauftragte.de
www.zbfs.bayern.de

Bild: BMAS

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