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Der Rollstuhl: Mobilität für Menschen mit Handicap

Rollstuhl Argon von Sopur (Bildquelle: © Sunrise Medical, Malsch bei Heidelberg)
Adaptiv-Starrrahmen-Rollstuhl (Bildquelle: © Sunrise Medical, Malsch bei Heidelberg)

Im Alltag von stark mobilitätseingeschränkten Menschen ist der Rollstuhl ein sehr nützliches Hilfsmittel. Er verhilft ihnen zu einem erhöhten Bewegungsradius und somit zu mehr Selbstständigkeit. Letzten Endes wird damit die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.

In der Bundesrepublik Deutschland nutzen mehr als eineinhalb Millionen Menschen einen Rollstuhl - dauerhaft oder zeitweise. Diese Betroffenengruppe besteht aus etwa gleichen Teilen von Senioren und Menschen mit körperlichen Behinderungen.

Zumindest der Hauptrollstuhl wird bei Vorliegen einer medizinischen Indikation von den Krankenkassen übernommen. In deren Hilfsmittelverzeichnis wird der Rollstuhl unter der Kategorie Krankenfahrstühle aufgeführt, die sich wiederum in vier Unterkategorien aufteilt. Doch auch Rollstuhl mieten kann eine gute Alternative zum Rollstuhl kaufen sein.

Verschiedene Rollstuhl-Modelle zur Auswahl

Auf dem Markt existiert eine breite Palette von verschiedenen Rollstühlen. Welcher Rollstuhl für welchen Betroffenen in Frage kommt, hängt in erster Linie von den jeweiligen Einschränkungen ab. Können die eigenen Arme zur Fortbewegung genutzt werden? Wo beziehungsweise auf welchem Untergrund wird der Rollstuhl hauptsächlich eingesetzt? Hier finden Sie einen Überblick über ausgewählte Varianten:

Bei vorübergehenden Einschränkungen und Senioren wird oft ein Standard-Rollstuhl zur Verfügung gestellt. Dieser ist nicht individuell auf den jeweiligen Nutzer zugeschnitten und wird, falls er nicht mehr benötigt wird, an andere Betroffene weitergereicht.

So genannte Leichtgewichtrollstühle richten sich an Patienten, deren Arme nicht in der Lage sind, sich selbst und daher angeschoben werden müssen. Diese Rollstühle sind preislich in einem vergleichbaren Bereich wie Standard-Rollstühle.

Adaptiv- oder Aktivrollstühle sind dagegen weitaus flexibler und werden in der Regel an den Nutzer angepasst. Hierbei handelt es sich um Betroffene, die - abgesehen von ihren Beinen - noch durchaus fit sind, um sich aus eigener Kraft fortzubewegen.

Starrrahmen-Rollstühle sind im Gegensatz zu manchen anderen Rollstühlen nicht faltbar ("starrer Rahmen"), dafür sind Gesamtgewicht sowie Kraftübertragung dieser Rollstühle deutlich höher.

Am oberen Preissegment liegen die elektrischen Rollstühle, auch E-Rollstühle genannt. Diese sind weitaus schwerer und oft auch breiter, werden elektronisch angetrieben und die Steuerung erfolgt meist per Hand oder Mund. Allerdings muss der Akku regelmäßig nachgeladen werden.

Zudem gibt es noch eine weitere Reihe an Rollstuhlmodellen, die für spezielle Einsätze wie in der Dusche, für die Pflege, auf Sand oder im Sport entwickelt wurden, oder zusätzliche Einschränkungen berücksichtigen, wie beispielsweise Rollstühle mit Einhand- oder Handhebelantrieb.

Ihr persönlicher Rollstuhl: Beratung beim Sanitätshaus

Welcher Rollstuhl zu Ihnen passt, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt und anschließend mit Ihrem Sanitätshaus. Falls Sie den Rollstuhl langfristig nutzen werden, ist eine möglichst optimale Ausrichtung an Ihre jeweiligen Einschränkungen sinnvoll. Hier erfahren Sie mehr über die einzelnen Rollstuhl-Varianten.

 

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