ReIntra - Lotse am Wendepunkt des Lebens

- ReIntra hilft Patienten, die durch Unfall und Krankheit vor großen Problemen und Veränderungen stehen. (Logo: ReIntra)
ReIntra berät und unterstützt Menschen jeden Lebensalters, die durch Unfall oder Krankheit behindert, schwerkrank, pflegebedürftig und/oder berufsunfähig geworden sind und betreut sie während des gesamten Rehabilitationsprozesses und Reintegrationsweges.
Es geht so schnell. Ein unaufmerksamer Moment, eine unerwartete Diagnose und vieles ist nicht mehr, wie es vorher war. Es bestehen nicht nur körperliche und psychische Einschränkungen, das soziale Umfeld ist gestört, die Arbeitswelt bedroht, Freunde ziehen sich zurück. Oft tauchen zudem auch finanzielle Probleme auf. All dies führt zu innerer und sozialer Unsicherheit und zu Sorge um die Zukunft.
Hier setzt ReIntra an.
Die Spezialisten des medizinisch-berufskundlicher Beratungs- und Integrationsdienstes sehen sich als „Lotsen am Wendepunkt eines Lebens".
Sie beraten und unterstützen bei einer bestmöglichen Rehabilitation und der sozialen und beruflichen Eingliederung, ebenso bei Pflegefällen.
ReIntra sucht hierzu gemeinsam mit dem Betroffenen einen individuell passenden Integrationsweg. Dieser muss für den Betroffenen positive Perspektiven aufzeigen, die umsetzbar sind.
Ganzheitlicher Ansatz
„Wir lernen jeden Patienten persönlich kennen, fragen nach seinen aktuellen Hauptproblemen und analysieren das Handicap. Sprich, die durch den Unfall oder die Krankheit entstandenen Beeinträchtigungen auf den Alltag beziehungsweise das gesamte Leben. Wir interessieren uns natürlich auch für die bisherige Lebensgeschichte, wenn diese für die neue Lebensplanung von Bedeutung ist. Bei uns gibt es keine vorgefertigten Standards“, erklärt Doktor Christine Maurer das Vorgehen von ReIntra: „Der Mensch wird in seiner Gesamtsituation als Individuum betrachtet.“
Christine Maurer ist seit dreizehn Jahren als Ärztin für ReIntra tätig. Sie ist von Anfang an dabei. Ärzte und Berufskundler arbeiten bei dem Beratungsdienst mit Hauptsitz in Unterföhring Hand in Hand.
ReIntra ist flächendeckend in Deutschland und Österreich und punktuell in Europa tätig. Aus dieser engen Zusammenarbeit und dichten Vernetzung mit Spezialisten entsteht eine umfassende Begleitung während des gesamten Reha-Prozesses.

- ReIntra hilft Ihnen dabei, wieder einen Platz in der sozialen und beruflichen Welt zu finden (S. Hofschläger/pixelio.de)
Planung und Begleitung
Eine nachhaltige Rehabilitation zu planen erfordert Erfahrung und Vertrauen. Deshalb arbeiten bei ReIntra nur Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung. „Während des Integrationsweges passieren komplexe, schwierige und leidvolle Dinge, oft gepaart mit sozialem Chaos und Hoffnungslosigkeit“, sagt die Ärztin Christine Maurer.
Im Durchschnitt begleitet ReIntra einen Menschen zwei bis drei Jahre. Auf das erste persönliche Kennenlernen folgt in der Regel eine sehr aktive Zeit. Ein Integrations-plan wird gemeinsam entworfen und in der Umsetzung begleitet. Der Kontakt erfolgt persönlich oder am Telefon, so oft wie nötig.
„Der Kontakt muss so engmaschig sein, dass ich immer weiß, wo der Mensch gerade steht“, erklärt Christine Maurer: „Wichtig ist, dem Betroffenen das Gefühl zu geben, dass es jemanden zum Anlehnen gibt und er immer einen Ansprechpartner hat.“
„Erst wenn der Patient an dem Punkt angelangt ist zu sagen: mein Alltag passt wieder, mein Leben ist wieder in Ordnung - dann verabschieden wir uns“, erklärt
die Ärztin.
Vermittlung und Finanzierung
Die meisten Patienten vermitteln die Versicherungen oder Anwälte zu ReIntra.
Natürlich sind auch Privatpersonen sind herzlich willkommen.
Der Beratungs- und Reintegrationsdienst ist eine selbstständige GmbH. Die Kosten für den Service von ReIntra werden meist von privaten Versicherungen wie Haftpflicht-, Unfall – und/oder Lebensversicherung übernommen. Für Menschen, die sich die Begleitung von ReIntra selbst finanzieren, wird ein kostenpassendes Paket geschnürt.
Text: MHA - 5/10
Foto: Pixelio
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