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		<title>MyHandicap</title>
		<link>http://www.myhandicap.de/</link>
		<description>Informationen zum Leben mit einer Behinderung. Spannende Berichte, News, Kalender, und vieles mehr rund um ein Handicap.</description>
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			<title>MyHandicap</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2010 09:50:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Renn, wenn du kannst</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3651&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=7b39685c48</link>
			<description>Zwei Freunde und ein Mädchen, das nur einer von ihnen haben kann. Eigentlich die klassische Konfliktsituation für eine Geschichte. Schon 100 Mal erzählt. Doch die deutsche Produktion RENN, WENN DU KANNST setzt trotzdem neue Maßstäbe in der Filmgeschichte.
Denn einer der beiden Freunde, Ben (gespielt von Robert Gwisdek), sitzt im Rollstuhl. Er ist Tetraplegiker. Der andere, Christian (gespielt von Jacob Matschenz), ist eigentlich gar nicht sein Freund, sondern Bens Zivi.
Ihr gemeinsamer Start...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Zwei Freunde und ein Mädchen, das nur einer von ihnen haben kann. Eigentlich die klassische Konfliktsituation für eine Geschichte. Schon 100 Mal erzählt. Doch die deutsche Produktion RENN, WENN DU KANNST setzt trotzdem neue Maßstäbe in der Filmgeschichte.</h2>
<p class="bodytext">Denn einer der beiden Freunde, Ben (gespielt von Robert Gwisdek), sitzt im Rollstuhl. Er ist Tetraplegiker. Der andere, Christian (gespielt von Jacob Matschenz), ist eigentlich gar nicht sein Freund, sondern Bens Zivi.</p>
<p class="bodytext">Ihr gemeinsamer Start ist nicht gerade ideal: Auf dem Weg zum ersten Arbeitstag wird Christian beinahe von einer Radfahrerin, mit einem Cello auf dem Rücken, umgefahren. Die junge Frau ist allerdings keine Unbekannte. Zumindest nicht für Ben. Er beobachtet seit zwei Jahren, wie die attraktive Cellistin (gespielt von Anna Brüggemann) jeden Morgen zur Musikhochschule fährt. Und nun behält der Zivi ihr kaputtes Fahrrad...</p>
<h3>Kein gutes Verhältnis</h3>
<p class="bodytext">Überhaupt pflegt Ben kein gutes Verhältnis mit den jungen Männern, die ihm Tag für Tag helfen müssen, weil er selbst seine Arme und Beine nicht mehr benutzen kann. Er lässt grundsätzlich niemanden an sich heran. Und er liebt es, seine Zivis herumzuscheuchen und aus der Fassung zu bringen.</p>
<p class="bodytext">Doch Christian lässt sich durch absolut nichts verunsichern. So beschließt Ben schließlich, den zukünftigen Medizinstudenten als Zivi zu „engagieren“.</p>
<h3>Gemeinsam zurückbringen</h3>
<p class="bodytext">Gemeinsam reparieren sie das Fahrrad der schönen Musikerin und wollen es ihr zurückbringen. Die Jungs folgen ihr von der Musikhochschule bis zur Wohnung. Während sie, in Bens Cabrio sitzend, noch überlegen, wie es nun weiter gehen soll, fliegt plötzlich eine schwere Büste aus dem Fenster der Studentin. Die Büste landet auf der Motorhaube. Ein beachtlicher Glassplitter in Bens Bein. Eine ungewöhnliche Art, seine Traumfrau, die übrigens auf den schönen Namen Annika hört, kennen zu lernen.</p>
<p class="bodytext">Da Ben sich konsequent weigert, in ein Krankenhaus zu fahren, muss Christian an ihm seine erste Operation durchführen. Dabei stellt der zukünftige Medizinstudent fest, dass er kein Blut sehen kann.</p>
<h3>Die Drei sind unzertrennlich</h3>
<p class="bodytext">Von diesem Tag an sind die Drei unzertrennlich. Einige Zeit später übernachten sie alle in Bens Bett. Dabei kommen sich Annika und Christian näher. Ein schwerer Schlag für Ben. Denn, obwohl er immer lautstark verkündet, dass Liebe für ihn nicht in Frage kommt, empfindet er sehr viel für Annika. Und auch sie ist von Ben fasziniert, will sich das jedoch nicht eingestehen.</p>
<p class="bodytext">Dabei weiß sie um Bens Gefühle. Christian hat ihr nämlich erzählt, dass sein Klient sie bereits seit zwei Jahren beobachtet und nachts von ihr träumt. Als Ben das erfährt, feuert er Christian.</p>
<h3>Doch ins verhasste Krankenhaus</h3>
<p class="bodytext">Schließlich muss Ben doch ins verhasste Krankenhaus. Die Aktion mit dem Glassplitter zieht bald eine Blutvergiftung nach sich. Schon bald türmt Ben in seinem Rollstuhl aus der Klinik, um beim Konzert von Annika und ihrem Orchester dabei zu sein.</p>
<p class="bodytext">Als die beiden sich danach treffen, sind sie sehr berührt. Wieder landen sie in Bens Bett. Dieses Mal jedoch ohne Zivi.</p>
<p class="bodytext">Trotzdem wird Bens größter Albtraum wahr. Endlich hat er eine Frau ohne Handicap im Bett. Aber sie ist mit seiner Behinderung völlig überfordert. Es geht schief, was nur schief gehen kann. Und schließlich schützt auch sein Sarkasmus-Panzer Ben nicht mehr. Er ist nicht wie andere und wird es auch nie sein. Der verzweifelte Tetraplegiker verkündet daraufhin, sich umzubringen und verschwindet. </p>
<p class="bodytext">Nun ist es an Annika und Christian, ihrem Freund zu helfen, sich nicht aufzugeben…</p>
<p class="warnung"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=FeDy_GSNerU" target="_blank" >Hier</a> klicken und Trailer zu RENN, WENN DU KANNST auf YouTube ansehen</p>
<h3>MyHandicap-Medienexperte Justin Black über RENN, WENN DU KANNST:</h3>
<p class="bodytext">RENN, WENN DU KANNST wurde in diesem Jahr nicht nur bei der BERLINALE als Eröffnungsfilm der Reihe „Perspektive Deutsches Kino“ gefeiert. Das Spielfilmdebüt von Jungregisseur Dietrich Brüggemann erzielte auch auf einigen anderen namhaften nationalen und internationalen Filmfestivals Auszeichnungen.<br />Dass dies nicht an der Grundidee des Films liegt, dürfte klar sein. Denn die Dreieckskonstellation zwei Jungs, ein Mädchen ist an sich nicht sonderlich originell. Auch die Figuren der Brüggemanns (Dietrich und seine Schwester Anna schrieben gemeinsam das Drehbuch) sind eigentlich keine kreative Meisterleistung: Ein angehender Medizinstudent aus gutem Haus, ein hübsches Mädchen, das vom eigenen Perfektionismus geplagt ist und ein intelligenter junger Mann, der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt und sich abkapselt.</p>
<p class="bodytext">Was ist nun also das Besondere an diesem Film? Zum einen ist das sicherlich der eigene Stil von Dietrich Brüggemann. Der Regisseur verbindet fließend unterschiedliche visuelle Elemente und ungewöhnliche Perspektiven.</p>
<p class="bodytext">Zum anderen ist es der konsequente, ehrliche Umgang mit dem Thema Behinderung. Es wird nichts geschönt oder ausgeblendet. Auch nicht die Sexszene, in der das Handicap zum echten Problem wird.</p>
<p class="bodytext">Aber pfiffiger Dialogwitz und eine Prise schwarzer Humor sorgen stets auch dafür, dass aus dem Film keine Mitleidsnummer wird.</p>
<p class="bodytext">Brüggemanns Dokumentarfilmerfahrungen waren für RENN, WENN DU KANNST sicherlich kein Nachteil. Die Zuschauer haben durchweg das Gefühl, sie sehen das wahre Leben, wie es wirklich sein könnte. Ohne die üblichen, cineastischen Verfälschungen.</p>
<p class="bodytext">Die Brüggemanns, deren jüngere Schwester im Rollstuhl sitzt, haben mit diesem Film eine Brücke geschlagen. Für die breite Masse, die eigentlich gerne weg sieht, hin zum Alltag von Menschen mit Behinderung. Und das ohne erhobenen Zeigefinger. Stattdessen mit der richtigen Mischung aus Ernsthaftigkeit, Witz und Selbstironie. RENN, WENN DU KANNST ist somit genau der richtige Film, um nach all den Tagen am See dem nächsten Kino mal wieder einen Besuch abzustatten.</p><div class="indent"><p class="bodytext">Eine Liste barrierefreier Kinos finden Sie übrigens <a href="http://tinyurl.com/y6v4uk3" target="_blank" >hier</a>, bei My<span style="FONT-WEIGHT: bold">Adress</span>.</p>
<p class="bodytext"><span style="FONT-WEIGHT: bold"></span></p>
<p class="bodytext"><span style="FONT-WEIGHT: bold">Kinostart: 29. Juli 2010</span><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Laufzeit: 112 Minuten</span><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">FSK: 12 Jahre</span><br /><br /><sub>Text: Justin Black&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fotos: Wüste Film Ost, Tom Trambow</sub></p></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mein Name ist Khan</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3487&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=ea251fd3a1</link>
			<description>Rizvan Khan ist ein außergewöhnlicher Junge. Intelligent, aber anders. Nach dem Tod seiner treusorgenden Mutter zieht der junge Mann in die USA zu seinem Bruder. Dessen Frau erkennt, dass Rizvan Asperger Autismus hat. So beginnt für den Inder in den Vereinigten Staaten ein völlig neues Leben...
Mit kleinen Hilfsmitteln gelingt es, die Einschränkungen des Asperger Autismusrecht gut zu meistern. Der Bruder hilft außerdem mit einem Job aus. Der Direktverkauf von indischen Kosmetikartikeln ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Rizvan Khan ist ein außergewöhnlicher Junge. Intelligent, aber anders. Nach dem Tod seiner treusorgenden Mutter zieht der junge Mann in die USA zu seinem Bruder. Dessen Frau erkennt, dass Rizvan Asperger Autismus hat. So beginnt für den Inder in den Vereinigten Staaten ein völlig neues Leben...</h2>
<p class="bodytext">Mit kleinen Hilfsmitteln gelingt es, die Einschränkungen des Asperger Autismusrecht gut zu meistern. Der Bruder hilft außerdem mit einem Job aus. Der Direktverkauf von indischen Kosmetikartikeln ist zwar nicht gerade ideal für jemanden, der Schwierigkeiten mit großen Menschenmengen hat und jedes Wort für bare Münze nimmt. Aber seine schüchterne und ehrliche Art kommt bei den Kundinnen gut an. </p>
<h3>Bewältigung von autistischen Lebensumständen</h3>
<p class="bodytext">Aber in einem Bollywood-Film geht es natürlich nicht vorrangig um die Bewältigung von autistischen Lebensumständen. Sondern (zunächst) in allererster Linie um die Liebe. Und so trifft auch Rizvan (glaubhaft gespielt vom indischen Superstar Shah Rukh Khan) bald die Frau für’s Leben. </p>
<p class="bodytext">Mandira (gespielt von der schönen Kajol) ist allein erziehende Mutter und arbeitet in einem Friseursalon, in dem der junge Vertreter seine Produkte auf gewohnt sachliche und dadurch überaus charmante Art vorstellt. Auch die junge Inderin fühlt sich bald zu dem außergewöhnlichen Landsmann hingezogen. Sie lernt, mit den Eigenheiten des Asperger Syndroms umzugehen und auch ihr Sohn freundet sich schnell mit Rizvan an.</p>
<h3>Farbenfrohe Hochzeit</h3>
<p class="bodytext">Bald darauf kommt es zur farbenfrohen Hochzeit. Dabei spielt der Autismus keine Rolle. Viel mehr ist die Tatsache, dass Mandira eine Hindu und Rizvan ein Moslem ist, seinem jüngeren Bruder ein Dorn im Auge. Er verstößt Rizvan.</p>
<p class="bodytext">Doch der zieht gut gelaunt mit Mandira und ihrem Sohn in ein neues Viertel. Bei den Nachbarn finden sie schnell Anschluss und das Ehepaar Khan eröffnet einen eigenen Friseursalon. Darin kann auch Rizvan sich mit seinen besonderen Fähigkeiten einbringen.</p>
<h3>Neue Zeitrechnung</h3>
<p class="bodytext">Doch dann beginnt eine neue Zeitrechnung. In den USA unterscheidet man nicht mehr nach „im Jahre des Herrn“ und „vor Christi Geburt“. Das neue Zeitalter heißt: „Nach dem 11. September“</p>
<p class="bodytext">In den Vereinigten Staaten stehen auf einmal alle Muslims, und jene, die man dafür hält, unter Generalverdacht. Die Blüten, die das treibt, sind nicht weniger grausam und unmenschlich als die Attentate am 11. September selbst…</p>
<p class="bodytext">Aufgrund des Nachnamens verliert das Ehepaar Khan nicht nur die Kundschaft im Salon, sondern muss auch noch einen wesentlich schwereren Schicksalsschlag verkraften.</p>
<p class="bodytext">Durch den Asperger Autismus ist Rizvan unfähig, Gefühle wahrzunehmen und selbst zu zeigen. So kommt es in dieser schweren Stunde zur entscheidenden Szene des Films. Mandira schreit ihren Gatten voller Zorn an, er solle doch zum Präsidenten gehen und ihm sagen, dass sein Name zwar Khan sei, er aber kein Terrorist ist. Rizvan, nicht im Stande, zwischen Ironie und Wirklichkeit zu unterscheiden, macht sich also auf den Weg.</p>
<p class="bodytext">Und während der Mann mit Asperger Autismus dem mächtigsten Mann der Welt hinterher reist, zieht seine Geschichte langsam ihre Kreise. Bald weiß das ganze Land: Sein Name ist Khan und er ist kein Terrorrist.</p>
<p class="warnung"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=wLyBgH9JSmY" target="_blank" >Hier</a> klicken und Trailer zu MEIN NAME IST KHAN auf YouTube ansehen</p>
<h3>MyHandicap-Medienexperte Justin Black über den Film:</h3>
<p class="bodytext">Für uns in der westlichen Welt sind „Bollywood“ und dessen Filme häufig noch ein Abklatsch „unserer Traumfabrik“ in Kalifornien. Voller Kitsch, Musik und Tänzern in bunten Kostümen. Tatsächlich aber sind die indischen Produktionen weitaus erfolgreicher und erreichen ein größeres Publikum als die Blockbuster aus Hollywood - nur eben nicht bei uns.</p>
<p class="bodytext">Auch MEIN NAME IST KHAN stammt aus der Filmschmiede des Subkontinents, in dem Kühe (und der Hauptdarsteller Shah Rukh Khan) als heilig verehrt werden. Wer jedoch von diesem Film die typischen Szenen mit dutzenden, hübscher Tänzerinnen und kiloweise Liebesschmalz erwartet, der wird enttäuscht sein. Oder eben auch angenehm überrascht.</p>
<p class="bodytext">Die Macher des Films haben sich an die westlichen Zuschauer angepasst. Natürlich wird die altbewährte Liebesgeschichte in einer neuen Form präsentiert. Tanz und Musik wurden jedoch auf ein bei uns ertragbares Maß reduziert. Und auch wenn man grundsätzlich dem Stil der durchgestylten und farbenfrohen Bilder treu geblieben ist, so wird niemand im deutschen Kino durch eine Überdosis Farbe sein Augenlicht verlieren. Es ist also eine nette Abwechslung.</p>
<p class="bodytext">Darüber hinaus besitzen Geschichte und Schauspieler eine, für Bollywood, ungewohnte Tiefe. Immer noch kein Psychothriller, aber doch schon mehr als manch Oscar®-prämierte Liebesschnulze aus Hollywood.</p>
<p class="bodytext">Die eingängige Vorstellung des Protagonisten „Mein Name ist Khan und ich bin kein Terrorrist“ lässt den Zuschauer während des Films mehrfach erschaudern. Denn er zeigt eindrucksvoll, was wir alle häufig zu vergessen scheinen. Und woran uns dann erst wieder jemand erinnern muss, der aufgrund seines Asperger Syndroms die Welt ein klein wenig anders wahrnimmt: Es gibt nur zwei Arten von Menschen. Gute Menschen, die Gutes tun, und böse Menschen, die Schlechtes tun...</p>
<p class="bodytext">MEIN NAME IST KHAN ist daher, meiner Meinung nach, nicht nur für eingefleischte Bollywood-Fans sehenswert.</p>
<p class="bodytext">Eine Liste barrierefreier Kinos finden Sie übrigens hier, bei <a href="http://tinyurl.com/y6v4uk3" target="_blank" >My<span style="font-weight: bold;">Adress</span></a>.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;"></span></p>
<p style="font-weight: bold;" class="bodytext">Kinostart: 10. Juni 2010<br />Laufzeit: 126 Minuten<br />FSK: 12 Jahre</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><sub>Text: Justin Black</sub></p>
<p class="bodytext"><sub>Fotos: 20th Century Fox</sub></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 12:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vincent will meer</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3315&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=ff3d297f74</link>
			<description>Nach dem Tod seiner Mutter muss Vincent auf Drängen seines Vaters in einem Pflegeheim eine Psychotherapie beginnen. Dadurch soll er sein Tourette in den Griff bekommen. Das passt Vincent aber eigentlich gar nicht. Er will weg und meer aus seinem Leben machen.
Doch das ist nicht so einfach. Denn Vincents Vater (Heino Ferch) ist ein resoluter Politiker. Er fragt gar nicht lange, sondern besorgt seinem Sohn mit Hilfe seiner zahlreichen Beziehungen einen Platz in dem Pflegeheim. 
Dort erkennt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Nach dem Tod seiner Mutter muss Vincent auf Drängen seines Vaters in einem Pflegeheim eine Psychotherapie beginnen. Dadurch soll er sein Tourette in den Griff bekommen. Das passt Vincent aber eigentlich gar nicht. Er will weg und meer aus seinem Leben machen.</h2>
<p class="bodytext">Doch das ist nicht so einfach. Denn Vincents Vater (Heino Ferch) ist ein resoluter Politiker. Er fragt gar nicht lange, sondern besorgt seinem Sohn mit Hilfe seiner zahlreichen Beziehungen einen Platz in dem Pflegeheim. </p>
<p class="bodytext">Dort erkennt Vincent (Florian David Fitz), dass die Psychotherapie ihm tatsächlich helfen kann, damit er trotz des Tourette-Syndroms meer in seinem Leben erreichen kann. Denn die letzten Jahre hatte seine Mutter sich mit ihm zuhause von allem zurückgezogen.</p>
<h3>Das erste Mal seit Jahren</h3>
<p class="bodytext">Zunächst lernt Vincent allerdings das erste Mal seit langem neue Leute in dem Pflegeheim kennen. Sein Zimmernachbar, Alex (Johannes Allmayer), hat eine Zwangsneurose. Er liebt es sauber und ordentlich. Somit ist er alles andere als begeistert, dass er sein Zimmer zukünftig mit Vincent teilen soll. </p>
<p class="bodytext">Während die beiden Männer Anlaufschwierigkeiten haben, mögen sich Vincent und Marie (fast) auf den ersten Blick. Die junge Frau (Karoline Herfurth) ist magersüchtig und deshalb ebenfalls zur Psychotherapie in dem Pflegeheim untergebracht.</p>
<h3>Aus dem Pflegeheim verschwinden</h3>
<p class="bodytext">Bald darauf beschließen die beiden, zusammen aus dem Pflegeheim zu verschwinden. Denn Vincent will ans Meer. Und die magersüchtige Marie einfach nur weg von all den Therapien. Doch als sie sich in der Nacht mit dem Auto ihrer Ärztin davon stehlen wollen, kommt ihnen Alex in die Quere. Notgedrungen nehmen sie ihn mit. Eine Entscheidung, die keiner von ihnen später bereuen wird. Denn es wird die Reise ihres Lebens...</p>
<h3>Schon vorbei</h3>
<p class="bodytext">Jedoch scheint es zunächst, als wäre die Reise schon vorbei, noch ehe sich die drei richtig kennen gelernt haben. Denn bald werden sie von Vincents Vater und ihrer Ärztin (Katharina Müller-Elmau) eingeholt. Den Dreien gelingt es abermals, sich aus dem Staub zu machen und sie können ihre Reise ans Meer fortsetzen.</p>
<p class="bodytext">Zwar hat jeder von den drei jungen Erwachsenen so seine Macken, aber sie akzeptieren einander einfach so, wie sie sind - und haben Spaß zusammen. Schließlich erfahren Marie und Alex auch den Grund, weshalb Vincent unbedingt ans Meer will: Er möchte dort die Asche seiner Mutter verstreuen. Das war ihr letzter Wille. Für Vincent ist das die Chance zu beweisen, dass er trotz des Tourette-Syndroms durchs Leben kommt. Seinem Vater und vor allem auch sich selbst.</p>
<h3>Abenteuer &quot;normales Leben&quot;</h3>
<p class="bodytext">Durch die Reise erfahren die Drei, denen eigentlich durch eine Psychotherapie geholfen werden sollte, welch positiven Effekt das Abenteuer „normales Leben“ außerhalb eines Pflegeheims hat.</p>
<p class="bodytext">Außerdem erkennen sie, dass es nicht Tourette, Magersucht oder eine Zwangsneurose ist, die einen behindert. Die wahre Herausforderung für alle heißt Beziehung. Egal ob unter Pärchen, Freunden oder zwischen Vater und Sohn. Und genau das ist es auch, was dem Leben meer gibt…</p>
<p class="warnung"><a href="http://www.vincent.film.de/" target="_blank" >Hier</a> klicken und Trailer zu VINCENT WILL MEER auf der offiziellen Film-Webseite ansehen</p>
<h3>MyHandicap-Medienexperte Justin Black über den Film:</h3>
<p class="bodytext">Besonders positiv an VINCENT WILL MEER fällt dem versierten Betrachter der lockere Umgang mit dem Thema „Behinderung“ auf. Das Tourette-Syndrom steht hier nur beispielhaft für schwierige Umstände.</p>
<p class="bodytext">Florian David Fitz, der nicht nur die Hauptrolle des Vincent spielt, sondern auch das Drehbuch zum Film schrieb, war dies wichtig: „Man darf Menschen nicht in Watte packen, nur weil sie behindert sind. Natürlich muss man teilweise sensibel sein. Aber wieso sollte man eine Behinderung nicht auch als Aufhänger für einen Film benutzen, in dem es eigentlich um etwas ganz anderes geht? Gerade das ist doch Integration.“</p>
<h3>Schon bald vergessen</h3>
<p class="bodytext">Am Anfang leidet der Zuschauer noch mit Vincent, weil sein Tourette ihn im Leben behindert. Schon bald, gerät dies aber in Vergessenheit. Denn die „Besonderheiten“ der drei Protagonisten werden schnell „normal“. Dazu trägt es auch bei, dass die Komik, die sich zwangläufig aus den besonderen Umständen von Vincent, Marie und Alex ergibt, nicht ausgeklammert wird.</p>
<p class="bodytext">VINCENT WILL MEER ist ein gelungener Film mit Schauspielern, denen man das Spiel ihrer Rollen nicht anmerkt. Über drei Freunde, die gemeinsam eine Reise machen, die das Leben von allen verändern wird. Ein perfektes Beispiel dafür, wie man auch einem breiten Publikum die Thematik Behinderung nahe bringen kann. Ohne dass es dabei krampfhaft politisch korrekt und todernst zugeht.</p>
<p class="bodytext">VINCENT WILL MEER ist definitiv auch an sonnigen Frühlingstagen einen Besuch im Kino wert.</p>
<p class="bodytext">Eine Liste barrierefreier Kinos finden Sie übrigens <a href="http://tinyurl.com/y6v4uk3" target="_blank" >hier bei My<span style="FONT-WEIGHT: bold">Adress</span></a>.<br /><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Kinostart: 22. April 2010</span><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Laufzeit: 96 Minuten</span><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">FSK: 12 Jahre</span><br /><br /><sub>Text: <a href="myhandicap-team-deutschland.html#c9939" target="_blank" >Justin Black</a>&nbsp;&nbsp; </sub></p>
<p class="bodytext"><sub>Fotos: Constantin Film</sub></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 12:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausnahmesituation</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3152&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=97f3a1f8be</link>
			<description>John Crowley hat es geschafft. Er hat einen guten Job, ein Haus und mit seiner hübschen Frau drei zauberhafte Kinder. Doch die beiden jüngsten drohen aufgrund von Morbus Pompe zu sterben. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Warte nicht auf das Wunder! Mach es wahr!</h2>
<h2>John Crowley hat es geschafft. Er hat einen guten Job, ein Haus und mit seiner hübschen Frau drei zauberhafte Kinder. Doch die beiden jüngsten drohen aufgrund von Morbus Pompe zu sterben. </h2>
<p class="bodytext">Als sich der Gesundheitszustand seiner Tochter Megan (Meredith Droeger) nach ihrem achten Geburtstag dramatisch verschlechtert, ist John Crowley (Brendan Fraser) verzweifelt. Die Ärzte machen keine Hoffnungen und sagen ihm und seiner Frau (Keri Russel) nur immer wieder, dass es kein Heilmittel für die Krankheit gibt. Megan hat wahrscheinlich noch ein Jahr zu leben. Ihr jüngerer Bruder Patrick (Diego Valezquez) wohl noch weniger.</p>
<h3>Nächtelang recherchiert</h3>
<p class="bodytext">Ihr Vater hat bereits nächtelang recherchiert. Dabei stieß er auf einen Arzt namens Robert Stonehill (Harrison Ford). Fachleute sind sich einig, dass seine Theorie für ein Heilmittel sehr Erfolg versprechend ist. Allerdings verweigert er sich der Pharmaindustrie und hat seine Forschungen bisher nicht in die Praxis umgesetzt. </p>
<p class="bodytext">Nachdem Crowley bereits mehrfach vergeblich versucht hat, Dr. Stonehill zu erreichen, macht er sich nun persönlich auf den Weg nach Nebraska. An der dortigen Universität forscht der Mann, der allem Anschein nach die letzte Rettung für Megan und Patrick ist.</p>
<h3>Ein Medikament entwickeln</h3>
<p class="bodytext">Auch wenn der Mediziner zunächst ziemlich verschlossen ist, kann John ihn überreden, seine Theorie zu beweisen und ein Medikament zu entwickeln. Der Haken an der Sache: Stonehill benötigt 500.000 Dollar, um seine Forschung fortsetzen zu können. Crowley verspricht, diese Summe aufzutreiben.</p>
<p class="bodytext">Seine Frau hält ihn für verrückt. Aber sie haben nur diese eine Chance, wenn sie das Leben ihrer Kinder retten wollen. Daher machen die beiden sich gemeinsam mit Freunden daran, das Geld zu sammeln.</p>
<p class="bodytext">Leider gelingt es ihnen nicht, die halbe Million zusammenzubekommen. So kann John Dr. Stonehill nur eine Anzahlung geben, als der Arzt die Crowleys besucht. Allerdings ist der Scheck um einiges höher, als der einzelgängerische Wissenschaftler erwartet hätte. Er erkennt seine eigene Gelegenheit. Wahrscheinlich könnte jeder Anzugträger Geld für sein Forschungsprojekt beschaffen. Aber niemand wäre dabei so engagiert wie ein Vater, der um seine Kinder kämpft. Die beiden Männer vereinbaren schließlich, gemeinsam eine Firma zu gründen und die Entwicklung des Medikaments voranzutreiben.</p>
<h3>Die nächsten Schwierigkeiten</h3>
<p class="bodytext">Nach einem guten Start treten die nächsten Schwierigkeiten auf. Neue Investoren müssen gefunden werden. Dabei will Stonehill sich weiter unabhängig von den Pharmaunternehmen wissen. Aber für ihn geht es auch nur um den Beweis einer Theorie. Für Crowley steht das Leben seiner Kinder auf dem Spiel. Aus diesem Grund wagt er einen radikalen Schritt...</p>
<h3>Verfilmung einer wahren Geschichte</h3>
<p class="bodytext">AUSNAHMESITUATION ist die Verfilmung einer wahren Geschichte. Es ist die Hollywood-Version des Kampfes von John Crowley und seiner Frau. Gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern und Ärzten entwickelten sie ein Medikament zur Behandlung von Morbus Pompe, um das Leben ihrer Kinder zu retten.</p>
<p class="bodytext">Zwar sind Zeitraum und Personenzahl in dem Film komprimiert, doch die Herausforderungen und einen Großteil der Schlüsselszenen auf der Leinwand hat es auch im wahren Leben gegeben. Aber schon ohne dieses Hintergrundwissen geht der Film zu Herzen. Nicht zuletzt aufgrund der großartigen Schauspieler.</p>
<p class="bodytext">AUSNAHMESITUATION ist einer dieser Filme, von denen es viel zu wenige gibt. Er zeigt uns, dass es auch ohne computergenerierte Special Effects, blutrünstige Monster und fiese Schurken einen Helden geben kann. Denn die wirklichen Helden sind Menschen, wie du und ich, die für eine Sache kämpfen und dabei niemals aufgeben. Menschen, für die „Nein“ eine unakzeptable Antwort ist, wenn etwas auf dem Spiel steht.<br /><br /></p>
<p style="font-weight: bold;" class="bodytext">Kinostart: 11. März 2010<br />Laufzeit: 105 Minuten<br />FSK: 6 Jahre</p><div class="warnung"><p class="bodytext"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=h0c8v1utX6c" target="_blank" >Hier</a> klicken und Trailer zu AUSNAHMESITUATION ansehen.</p></div><p class="bodytext"><sub>Text: <a href="myhandicap-team-deutschland.html#c9939" target="_self" >Justin Black</a>&nbsp;&nbsp; </sub></p>
<p class="bodytext"><sub>Fotos: Concorde Film</sub></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Vorstadtkrokodile</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2582&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=af6c79222d</link>
			<description>Sie sind nicht irgendeine Jugendbande…
Die Romanvorlage aus den 70er Jahren prägte eine ganze Generation.  In der Neuverfilmung lassen nun zahlreiche bekannte Gesichter der deutschen Medienlandschaft die Zuschauer bei ihrem Abendteuer mitfiebern. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen dabei aber nicht nur Mut, Ideenreichtum und Spannung, sondern vor allem Zusammenhalt, Freundschaft und Integration.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Romanvorlage aus den 70er Jahren prägte eine ganze Generation.&nbsp; In der Neuverfilmung lassen nun zahlreiche bekannte Gesichter der deutschen Medienlandschaft die Zuschauer bei ihrem Abendteuer mitfiebern. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen dabei aber nicht nur Mut, Ideenreichtum und Spannung, sondern vor allem Zusammenhalt, Freundschaft und Integration.</h2>
<p class="bodytext">Der kleine Hannes (Nick Romeo Reimann) hat ein großes Ziel: Er will zu den Vorstadtkrokodilen gehören. Das ist die coolste Bande im ganzen Ort.</p>
<p class="bodytext">Damit das auch so bleibt, verlangt deren Anführer, Olli (Manuel Steitz), von jedem Neumitglied, eine Mutprobe zu bestehen. Einzig Ollis Schwester Maria (Leonie Tepe) wurde ohne dieses Ritual aufgenommen. Damit wird sie aber hin und wieder auch aufgezogen.</p>
<p class="bodytext">An einem sonnigen Tag muss Hannes nun vor den Augen der Krokodile das Dach der alten Ziegelei erklimmen und den dort versteckten Kettenanhänger finden. Das gelingt ihm auch. Doch dann passiert es: Hannes rutscht aus und kann sich nur mit Mühe festhalten. Er droht abzustürzen.</p>
<h3>Ein besonderer Retter</h3>
<p class="bodytext">Glücklicherweise fährt plötzlich die Feuerwehr auf dem Ziegeleigelände vor und rettet den Jungen in letzter Sekunde. Doch wer hat sie alarmiert?</p>
<p class="bodytext">Hannes erfährt Namen und Adresse des Anrufers. Anstandshalber macht er sich auf, um sich zu bedanken. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, dass er gleich auf einen neuen Freund treffen wird.</p>
<p class="bodytext">Der gleichaltrige Kai (KILLERPILZE-Schlagzeuger Fabian Halbig) hatte durch sein Fernrohr beobachtet, wie das Neu-Krokodil zwischen Himmel und Erde hing und den Notruf gewählt. Er hatte selbst einen Unfall. Seitdem ist er&nbsp; querschnittgelähmt.</p>
<p class="bodytext">Die beiden Jungs verstehen sich super und bald darauf schlägt Hannes den Vorstadtkrokodilen vor, auch den cleveren und lebensfrohen Rollstuhlfahrer in die Bande aufzunehmen.</p>
<h3>Ein „Spasti“ kann kein Krokodil sein</h3>
<p class="bodytext">Doch die sind davon wenig begeistert. Vor allem Ober-Kroko Olli und der coole Frank (David Hürten) wollen Kai nicht dabei haben. Denn der „Spasti“ könne ja noch nicht einmal weglaufen, wenn es brenzlig wird.</p>
<p class="bodytext">Schließlich wird Kai doch zum „Krokodil auf Probe&quot; ernannt. Allerdings nicht ganz freiwillig. Er ist jedoch der Einzige, der beobachtet hat, wer bei Nacht in den kleinen Laden von Hannes’ Mutter (Nora Tschirner) eingebrochen ist.</p>
<p class="bodytext">Für die alleinerziehende junge Frau, die nebenbei noch für ein Fernstudium büffelt,&nbsp; eine Katastrophe. Kai weiß nicht nur, wer die Diebe sind, sondern kennt auch noch ihr Versteck: die alte Ziegelei.</p>
<h3>Ein Fall für die Vorstadtkrokodile</h3>
<p class="bodytext">Gemeinsam machen sich die Vorstadtkrokodile daran, das Diebesgut zu finden. Denn sie wollen Hannes und seiner Mutter helfen.</p>
<p class="bodytext">Außerdem finden sie es ungerecht, dass man den albanischen Kindern aus der Nachbarschaft den Einbruch in die Schuhe schieben will. Wer den Fall löst, erhält zudem eine Belohnung.</p>
<p class="bodytext">Während der Spurensuche verdichten sich die Hinweise, dass Franks älterer Bruder Dennis (Jakob Matschenz) einer der Diebe sein könnte. Nun stellen sich die Krokodile gegen Hannes, der Dennis bei der Polizei verpfeifen will.</p>
<h3>Gemeinsam stark</h3>
<p class="bodytext">Doch schon bald halten die Krokos wieder zusammen. Der große Bruder und seine Komplizen überfallen und verletzen Kai nämlich auf dem Nachhauseweg. </p>
<p class="bodytext">Nun geht die Bande geschlossen zur Polizei. Die hat den Vorfall jedoch schon zu den Akten gelegt. Also müssen die Vorstadtkrokodile die wahren Gauner selbst überführen…</p>
<h3>Justin Black (MyHandicap-Fachexperte für den Bereich Medien) über „Die Vorstadtkrokodile“:</h3>
<p class="bodytext">Wenn mich jemand nach einem Film fragt, den ich zum Thema „Handicap“ empfehlen kann, dann steht DIE VORSTADTKROKODILE momentan eindeutig an erster Stelle.</p>
<p class="bodytext">Nicht nur Kindern und Jugendlichen wird hier vorbildlich Integration vermittelt. Auch Erwachsene können sich einiges zum Umgang mit einer Behinderung abgucken.</p>
<p class="bodytext">Das liegt natürlich nicht zuletzt an der ausgezeichneten Romanvorlage von Max von der Grün über Zusammenhalt und Freundschaft. Regisseur Christian Ditter und sein Team haben ebenfalls großen Anteil daran, dass auch die heutige Jugend sich die Geschichte der Krokodile gerne ansehen wird.</p>
<p class="bodytext">Es gibt&nbsp;Leute, die der Original-Produktion des WDR aus den 70ern nachtrauern. Doch sind wir mal ehrlich: Würde ein Junge, der in Lederhosen durchs Bild läuft, heute nicht Lachanfälle bei den modebewussten Teenies auslösen? Und wer aus der Handy-Generation weiß eigentlich noch, was eine Telefonzelle ist?</p>
<p class="bodytext">Der Jugendkrimi im Stil der drei Fragezeichen und Co., in dem jedoch auch die Integration eines Jungen im Rollstuhl in die Gruppe ein sehr zentrales Thema ist, wäre zu schade, um derart zu „verstauben“. Besonders, weil die Problematik leider auch nach 30 Jahren noch immer aktuell ist.</p>
<p class="bodytext">Modern, mit gut geschriebenem Witz und (von einer der Kinder-Nebenrollen mal abgesehen) durchweg perfekt besetzten Schauspielern - groß wie klein - kommen die Vorstadtkrokodile des Jahres 2009 daher.</p>
<p class="bodytext">Besonderes Augenmerk liegt dabei natürlich auf Fabian Halbig. Er spielt den querschnittgelähmten Kai. Seine Darstellung des Rollstuhlfahrers brachte dem Schlagzeuger der Band KILLERPILZE viel Anerkennung ein. Auch, und besonders, von Betroffenen.</p>
<p class="bodytext">Dass ein Fußgänger diese Rolle übernommen hat, erklärte Christian Ditter mir bei einem Besuch am Set der Fortsetzung von DIE VORSTADTKROKODILE. Trotz intensiver Suche hatte man leider keinen talentierten Jungen gefunden, der in die Gruppe passte und wirklich im Rollstuhl saß.</p>
<p class="bodytext">Durch gründliche Vorbereitung des Regisseurs und Training für Fabian hatte man sich dennoch gut in die Thematik eingearbeitet.</p>
<p class="bodytext">Es war Ditter auch wichtig, sich bei der Umsetzung des Films nicht von Barrieren einschränken zu lassen, die nur oberflächlich betrachtet welche sind. Ein gutes Beispiel dafür ist der Eingang mit mehreren Stufen am Haus von Kais Familie. Hier hatte man überlegt, eine andere Location zu wählen.</p>
<p class="bodytext">Gemeinsam mit dem Rollstuhl-Trainer entschied man sich dagegen. Denn auch ohne Rampe kann der aktive Junge nachts heimlich mit den anderen Krokos losziehen.</p>
<p class="bodytext">Der Film eignet sich somit nicht nur zur puren Unterhaltung. Menschen mit und ohne Handicap können durch ihn auch nebenbei sehr viel lernen.</p>
<p class="bodytext">Eine Aufnahme in den Lehrplan an Schulen wäre daher, meiner Meinung nach, keine schlechte Idee. Zumal die Botschaft nicht mit erhobenem Zeigefinger vermittelt wird.</p>
<p class="bodytext">Hinzu kommt, dass der Rollstuhlfahrer nur ein Aspekt der Integrationsthematik ist. Jeder von den Vorstadtkrokodilen an sich ist ein Außenseiter. Doch zusammen sind sie die coolste Bande der ganzen Stadt.</p>
<p class="bodytext">Ich freue mich schon sehr darauf, wenn man im nächsten Jahr in den Kinos sehen kann, wie es beim zweiten Teil mit Kai und seinen Freunden weiter geht.</p>
<p class="bodytext">Bis dahin wird die die Blue-ray von DIE VORSTADTKROKODILE sicher noch das eine oder andere Mal über den heimischen Bildschirm flimmern.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">DVD-Start:</span> 15.&nbsp;Oktober 2009<br /><span style="font-weight: bold;">Laufzeit:</span>&nbsp;92 Minuten<br /><span style="font-weight: bold;">FSK:</span>&nbsp;6 Jahre<br /><b>Specials:</b>&nbsp;sowohl DVD als auch Blue-ray enthalten zahlreiches Bonusmaterial</p>
<p class="warnung"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00213L4N6" title="DVD Vorstadtkrokodile bei Amazon.de" target="_blank" >Hier klicken</a> und die DVD zum Film bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00213L4N6" title="DVD Vorstadtkrokodile bei Amazon.de" target="_blank" >Amazon.de</a> kaufen.</p>
<p class="bodytext"><sub>Text: Justin Black, Bilder: © Constantin Film</sub></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Elenas Chance - Eine Schule für alle</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2500&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=7a3c70ced2</link>
			<description>Elena lebt mit der Behinderung Down Syndrom. Trotzdem besucht das Mädchen wie andere Kinder auch die Primarschule in Cham ZG und will nun in die Oberstufe wechseln.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><b>Magazin</b></h3>
<h3><b>Sender: 3Sat<br />Datum: </b>Do., 17. September 2009<br /><b>Uhrzeit: 13:15 -14:10</b></h3>
<h2>Elena lebt mit der Behinderung Down Syndrom. Trotzdem besucht das Mädchen wie andere Kinder auch die Primarschule in Cham ZG und will nun in die Oberstufe wechseln.</h2>
<p class="bodytext">Bernard Weber hat Elenas Klasse über ein halbes Jahr begleitet und miterlebt, wie turbulent und bereichernd integrativer Unterricht sein kann</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 09:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Reportage - Pflegerin mit Herz - Eine Polin für Oma</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2499&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=700f915768</link>
			<description>Käthe Jorch (79) hatte mehrere Schlaganfälle und leidet seit Jahren unter Demenz. Eigentlich müsste sie ins Heim, denn ihr Mann ist selbst behindert und kann sie nicht mehr pflegen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><b>Reportage</b></h3>
<h3><b>Sender: NDR<br />Datum: </b>Mi., 16. September 2009<br /><b>Uhrzeit: 22:30 -23:00</b></h3>
<h2>Käthe Jorch (79) hatte mehrere Schlaganfälle und leidet seit Jahren unter Demenz. Eigentlich müsste sie ins Heim, denn ihr Mann ist selbst behindert und kann sie nicht mehr pflegen.</h2>
<p class="bodytext">&quot;Das Problem, nicht zu wissen, wie es mit ihr weiter geht, hat mich lange Zeit sehr belastet&quot;, meint Heinrich Jorch. Doch nun kann er aufatmen. Über eine Agentur fand der Rentner eine private Betreuerin, die er auch bezahlen kann. Genoweva kommt aus Polen und freut sich über ihren neuen Job, obwohl sie ihre eigene Familie verlassen muss, um in Deutschland zu arbeiten. &quot;Wir haben keine andere Wahl&quot;, sagt sie, &quot;sonst kommen wir finanziell nicht über die Runden.&quot; 100.000 Osteuropäerinnen, so schätzen Experten, versorgen in der Bundesrepublik pflegebedürftige, alte Menschen. Ohne die modernen Wanderarbeiterinnen aus Polen, Tschechien und Litauen würde unser Pflegesystem vermutlich zusammenbrechen. Denn für die über zwei Millionen hilfsbedürftigen, alten Menschen reicht die Zahl der Heimplätze bei Weitem nicht. Die meisten von ihnen werden zu Hause gepflegt - von Verwandten oder Frauen wie Genoweva. Heinrich Jorch bezahlt für die Rundumbetreuung seiner Ehefrau 1.800 Euro im Monat. 1.200 Euro davon erhält Genoweva, der Rest geht an die Vermittlungsagentur in Polen. Dort ist die Pflegerin angestellt und auch versichert. Eine deutsche Pflegekraft könnte sich Heinrich Jorch nicht leisten, sie kostet ungefähr dreimal so viel wie die Helferin aus Polen. Ute Jurkovics hat drei osteuropäische Betreuerinnen mit einem Kamerateam bei ihrer schwierigen Arbeit begleitet. Sechs Tage pro Woche rund um die Uhr wickeln sie alte Menschen, kochen Gemüsebrei, beziehen Betten und sind immer zur Stelle, wenn ihre Schützlinge Hilfe brauchen</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 09:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Peaceful Warrior</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2454&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=b03ff0386b</link>
			<description>Weil die Schlachten, in denen er kämpft, in seinem Inneren sind
Dan Millman führt ein traumhaftes Leben. Er hat gute Noten an der Uni, ist erfolgreiches Mitglied der Turnmannschaft und schläft nur dann allein, wenn er es wirklich will. Trotzdem ist er nicht glücklich&#8230;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Dan Millman führt ein traumhaftes Leben. Er hat gute Noten an der Uni, ist erfolgreiches Mitglied der Turnmannschaft und schläft nur dann allein, wenn er es wirklich will. Trotzdem ist er nicht glücklich…</h2>
<p class="bodytext">Der junge Mann trainiert hart an den Ringen in der Sporthalle. Denn er hat zwei Ziele: Er will es in die nächste olympische Mannschaft schaffen. Und er will besser sein, als seine Teamkollegen.</p>
<p class="bodytext">Seine Freizeit verbringt er mit Mädchen und auf Partys. Aber er hat ein Problem: Immer wieder plagen ihn Albträume.</p>
<h3>Ein seltsamer Kauz</h3>
<p class="bodytext">Als er eines nachts wieder einmal Schlafprobleme hat, geht Dan joggen. Dabei kommt er zu einer alten Tankstelle. Der Tankwart ist ein seltsamer Kauz. Dennoch ist Dan von dem Mann fasziniert.</p>
<p class="bodytext">Als der Student geht, steht der Alte plötzlich auf dem Dach der Tankstelle. Auf die Frage, wie er das gemacht hat, reagiert er nicht. Und so kommt Dan in der nächsten Nacht wieder.</p>
<p class="bodytext">Zwischen den beiden entsteht eine interessante Beziehung. Sokrates, wie der Student den Tankwart bald nennt, übt einerseits eine Faszination auf ihn aus. Andererseits wirkt er ein bisschen weltfremd.</p>
<p class="bodytext">Seine Antworten sind stets tiefgründig. Und seine Fragen bringen Dan regelmäßig aus der Fassung.</p>
<h3>Sokrates wird sein Mentor</h3>
<p class="bodytext">Doch der Student merkt, dass er von dem weißhaarigen Mann einiges lernen kann. Und er beschließt, sich darauf einzulassen. Sokrates wird sein Mentor.</p>
<p class="bodytext">Doch schon die erste Trainingsstunde verläuft ganz anders, als geplant. Da Dan einen Termin in der Sporthalle vergessen hat, bittet er seinen neuen Lehrer, sich mit dem Unterricht zu beeilen. Daraufhin schmeißt dieser den Studenten kurzerhand von einer Brücke auf dem Campus ins Wasser.</p>
<p class="bodytext">Damit war Dan auf einen Schlag für wenige Sekunden im Jetzt. Er hatte sogar ein Wort für diesen Zustand: „Wuaaaaaaäääh!“</p>
<p class="bodytext">Doch schon kurz darauf füllt sich Dans Kopf wieder mit „Müll“. Gedanken an das, was war und was sein wird. Dadurch kann er den Augenblick nicht wahrnehmen. Die erste Lektion.</p>
<h3>Er nimmt es sich zu Herzen</h3>
<p class="bodytext">Doch der junge Sportler nimmt sich das zu Herzen. Vor der nächsten Sportstunde befreit er sich von allen Gedanken. In der Prüfung ist er für kurze Zeit im Jetzt – und legt eine Glanzleistung ab.</p>
<p class="bodytext">Als er wenig später in die Tankstelle kommt, beweist er jedoch gleich wieder, dass er nichts begriffen hat. Er prahlt mit seiner Leistung und freut sich darüber, besser gewesen zu sein, als seine Kameraden.</p>
<p class="bodytext">Die Übungen von Sokrates müssen also fortgesetzt werden. Das verlangt dem trainierten Sportler alles ab. Seine Leistungen beim Turnen lassen nach. Auch die Fortschritte, die er bei Sokrates macht, befriedigen ihn nicht wirklich. Eher im Gegenteil, er ist frustriert.</p>
<h3>Dan schweift ab</h3>
<p class="bodytext">Statt, wie eigentlich schon gelernt, im Jetzt zu leben, schweift Dan mit seinen Gedanken ab. Prompt hat er einen schweren Unfall.</p>
<p class="bodytext">Als er wieder zu sich kommt, liegt er im Krankenhaus. Sein rechtes Bein steckt in einem dicken Gips. Es ist zertrümmert. Der Arzt prophezeit dem geschockten Patienten, dass er mit ganz viel Glück vielleicht nicht sein ganzes Leben im Rollstuhl sitzen muss.</p>
<p class="bodytext">Trotz dieser düsteren Prognose kommt Dan ziemlich schnell wieder auf die Beine. Doch niemand glaubt, dass er es wieder an die Ringe schafft. Weder sein Trainer, noch er selbst.</p>
<h3>Seine Leidenschaft</h3>
<p class="bodytext">Es gibt jedoch eine Person, die ihn an seine Leidenschaft, die Ringe, erinnert: Sokrates. Er ist der festen Überzeugung, dass Dan weitermachen kann. Aber es ist ein harter Weg. </p>
<p class="bodytext">Immer wieder muss er Rückschläge verkraften. Nicht nur an den Ringen muss er viel trainieren. Auch an seinem Geist muss er noch arbeiten.</p>
<p class="bodytext">Entgegen aller Meinungen von außen gelingt es ihm jedoch schließlich, sich für die Olympia-Auswahl zu qualifizieren. Dabei geht es ihm schon längst nicht mehr um Gold oder darum, was andere von ihm denken. Denn er ist hier und jetzt. In diesem Augenblick…</p>
<h3>Justin Black (MyHandicap-Fachexperte für den Bereich Medien) über „Peaceful Warrior“:</h3>
<p class="bodytext">Der Film „Peaceful Warrior“ beruht auf einer wahren Begebenheit und dem gleichnamigen Buch von Dan Millman. Er wurde bereits im Jahr 2006 produziert, ist allerdings erst kürzlich bei uns auf DVD erschienen.</p>
<p class="bodytext">Ein Umstand, der mich sehr freut. Denn seit ich ihn gesehen habe, gehört „Peaceful Warrior“ definitiv zu meinen Top-Ten-Lieblingsfilmen.</p>
<p class="bodytext">Zwar gibt es ein paar Kleinigkeiten, die den Filmfluss ein klein wenig zu stören scheinen. Doch diese könnten auch durchaus beabsichtigt sein. Ist „Peaceful Warrior“ schließlich einer der Filme, bei denen sich die Macher der Möglichkeiten des Mediums bewusst waren und diese auch nutzten.</p>
<p class="bodytext">Geht es sonst viel zu oft nur darum, die Wirklichkeit möglichst spektakulär darzustellen, werden bei der Geschichte des Sportstudenten Dan Millman die Grenzen von Realität und Schein bewusst verwischt.</p>
<p class="bodytext">Beispielsweise mit (Tag-) Träumen oder einer Figur, von der man als Zuschauer am Ende des Films gar nicht so richtig weiß, ob sie wirklich existiert hat.</p>
<p class="bodytext">Toll finde ich persönlich auch die Szene, in der Dan sich selbst vom Kirchturm wirft. Da wurden doch wirklich mal die Mittel des Films genutzt. Und zwar für etwas Interessantes und nicht bloß für eine noch bombastischere Explosion oder noch grässlichere Computer-Monster.</p>
<p class="bodytext">Immer wieder gibt es Einstellungen in „Peaceful Warrior“, wo ich mir sagte: „DAS sieht klasse aus!“ Das Miteinander der beiden Hauptfiguren bringt einen immer wieder zum Schmunzeln.</p>
<p class="bodytext">Dass Nick Nolte in seiner Hauptrolle als „Tankwart Sokrates“ glänzt, braucht man wohl nicht gesondert zu erwähnen. Auch Scott Mechlowicz überzeugt in seiner Darstellung des jungen Dan Millman.</p>
<p class="bodytext">Ein weiterer positiver Aspekt von „Peaceful Warrior“ ist der, dass der Film nicht nur eine Botschaft hat. Er zeigt auch, dass es eine lange, nicht immer einfache, Entwicklung ist, bis man das Ziel erreicht hat. Und dabei ist das Ziel eigentlich gar nicht das, was zählt…</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">DVD-Start:</span> 31. Juli 2009<br /><span style="font-weight: bold;">Laufzeit:</span>&nbsp;120 Minuten<br /><span style="font-weight: bold;">FSK:</span>&nbsp;6 Jahre<br /><b>Specials:</b>&nbsp;Interviews mit den Hauptdarstellern &amp; Dan Millman, Trailer, Slideshow Behind the Scenes</p>
<p class="warnung"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002B4GFUW" title="Peaceful Warrior bei Amazon.de" target="_blank" >Hier klicken</a> und die DVD zum Film bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002B4GFUW" title="Peaceful Warrior bei Amazon.de" target="_blank" >Amazon.de</a> kaufen.</p>
<p class="bodytext"><sub>Text: Justin Black, Bilder: © Alive - Vertrieb und Marketing</sub></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gran Torino</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2299&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=cabc2cebc0</link>
			<description>Wer ist hier eigentlich der Außenseiter?
In einem idyllischen amerikanischen Vorstadtviertel in Michigan gehört Vietnam-Veteran Walt Kowalski zu den letzten Amerikanern. All seine Nachbarn sind Asiaten. Als seine Frau stirbt, ist Walt gemeinsam mit Hündin Daisy der Letzte, der die Stellung hält.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>In einem idyllischen amerikanischen Vorstadtviertel in Michigan gehört Vietnam-Veteran Walt Kowalski zu den letzten Amerikanern. All seine Nachbarn sind Asiaten. Als seine Frau stirbt, ist Walt gemeinsam mit Hündin Daisy der Letzte, der die Stellung hält.</h2>
<p class="bodytext">Seine Söhne und deren Familien leben weit entfernt. Das ist auch gut so, denn sie haben mit ihrem Vater nicht viel gemeinsam. Sie beachten ihn nur, wenn sie selbst daraus einen Nutzen ziehen können.</p>
<p class="bodytext">Damit er nicht allein auf weiter Flur ist, hat Walts (Clint Eastwood) Frau Dorothy vor ihrem Tod den ausdrücklichen Wunsch geäußert, dass ihr Mann zur Beichte geht. Der junge Pfarrer Janowich (Christopher Carley) gibt auch nicht auf, seinen Teil dazu beizutragen, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Doch Walt hat sich nie viel aus der Kirche gemacht und kein Interesse daran, bei einem Jungen zu beichten, der gerade erst aus dem Priesterseminar kommt.</p>
<h3>Seinen Ruhestand genießen</h3>
<p class="bodytext">Eigentlich würde Walt nur gerne seinen Ruhestand genießen. Den hat er sich wohlverdient. Sein Leben lang stand er bei Ford am Band. Von der Zeit im Koreakrieg einmal abgesehen. Auf die Erinnerungen daran ist der rüstige Rentner jedoch nicht besonders stolz.</p>
<p class="bodytext">Doch statt auf der Veranda gemütlich das eine oder andere Bierchen schlürfen zu können, stören die neuen Nachbarn - wieder „Bambusratten“, wie Walt sie nennt. Auch der junge Geistliche lässt sich nicht abwimmeln. Obwohl Mr. Kowalski, wie der Priester ihn nennen muss, ihm sehr deutlich zu verstehen gibt, dass er keine besonders hohe Meinung von ihm hat. </p>
<p class="bodytext">Den Anstandsbesuch zum Geburtstag des Vaters wollen Sohn und Schwiegertochter dazu nutzen, Walt von einem Umzug in ein Altenheim zu überzeugen. Kurzerhand werden sie vor die Tür gesetzt.</p>
<h3>Gran Torino</h3>
<p class="bodytext">Noch nicht einmal mehr ruhig schlafen kann Walt. Denn eines Nachts bricht jemand in seine Garage ein und will seinen ´72er Gran Torino stehlen. Es ist der Nachbarjunge, Thao (Bee Vang), der von seinem Cousin Spider (Doua Moua) und seiner Gang zu diesem unfreiwilligen „Aufnahmeritual“ gedrängt wurde. Daraufhin macht der Teenager Bekanntschaft mit der M1-Flinte des verärgerten Autobesitzers und flieht.</p>
<p class="bodytext">Einige Abende später wollen Spider und seine Kumpanen Thao eine neue Chance geben und ihn abholen. Doch er weigert sich. Es kommt zu einer Rangelei zwischen der Familie und der Bande.</p>
<p class="bodytext">Erneut in Begleitung seines Gewehrs sorgt der ehemalige Soldat für Ruhe und jagt die halbstarken „Schlitzaugen“ davon.</p>
<h3>Der neue Held</h3>
<p class="bodytext">Die Ereignisse sprechen sich schnell herum und Kowalski avanciert zum neuen Helden der asiatischen Gemeinde. Gemäß ihrer Traditionen wollen sie ihm die Ehre erweisen und legen Blumen, Speisen und andere Geschenke vor seiner Haustür nieder. Die Gaben werden jedoch riegeros entsorgt.</p>
<p class="bodytext">Thaos Mutter Vu (Brooke Chia Thao) und seine Schwester Sue (Ahney Her) sind ihrem Nachbarn ebenfalls sehr dankbar. Thao muss sich offiziell bei ihm für den Versuch, den Gran Torino zu stehlen, entschuldigen. Doch Walt will nichts mit ihnen zu tun haben.</p>
<p class="bodytext">Wenig später muss er erneut den Retter spielen. Sue und ihr, nicht gerade sehr männlicher, Freund geraten in Schwierigkeiten und der Rentner bewahrt die junge Frau vor Schlimmerem.</p>
<h3>Erste Annäherungen</h3>
<p class="bodytext">Er bringt sie nachhause und es kommt zu ersten Annäherung zwischen den Außenseitern. Sue erzählt Walt von ihrem Volk, den Hmong. Dabei lernt der alte Mann, dass „Bambusratten“ nicht alle gleich sind. Überrascht erfährt er, dass die Hmong im Vietnamkrieg sogar auf der Seite der Amerikaner kämpften.</p>
<p class="bodytext">Bei einer Grillparty der asiatischen Nachbarn lernt Kowalski mehr über die, für ihn fremde, Kultur. Nicht alles davon versteht er.</p>
<p class="bodytext">Auch nicht, dass es eine Beleidigung wäre, wenn er es ablehnen würde, dass Thao die Ehre seine Familie wieder herstellt, indem er für ihn arbeitet. Als Wiedergutmachung für den versuchten Autodiebstahl. Schließlich willigt er ein.</p>
<p class="bodytext">Während er den Nachbarjungen zunächst nur sinnlos beschäftigt, merkt er bald, dass der Teenager gar kein so schlechter Kerl ist. Ihm fehlt nur ein wenig väterliche Führung. Die Mutter von Sue und Thao ist ebenfalls verwitwet.</p>
<h3>Ein richtiger Kerl</h3>
<p class="bodytext">Also nimmt Walt den jungen Hmong unter seine Fittiche. Gemeinsam bringen sie die Nachbarschaft auf Vordermann und Thao lernt allerlei handwerkliche Dinge. Und nicht nur das. Walt führt den Jungen in die „Welt der richtigen Kerle“ ein und besorgt ihm einen Job auf dem Bau.</p>
<p class="bodytext">Es entsteht eine Freundschaft. Zwischen Walt und der ganzen Familie. Alles läuft gut. Doch dann tauchen Spider und seine Gang wieder auf. Die finden es überhaupt nicht gut, dass so eine Harmonie herrscht.</p>
<p class="bodytext">Zunächst fangen sie Thao auf dem Nachhauseweg ab. Danach ist Sue fällig. Schwer verletzt und vergewaltigt schleppt sie sich schließlich nachhause.</p>
<h3>Vergeltung</h3>
<p class="bodytext">Walt macht sich schwere Vorwürfe und kann Thaos Wunsch nach Vergeltung nur allzu gut nachvollziehen. Doch er beschwört ihn ruhig zu bleiben und schickt ihn bis zum Nachmittag nachhause. Sie müssten Abstand gewinnen, da sie sonst Fehler machen würden.</p>
<p class="bodytext">Während der Junge darauf wartet, dass es endlich losgeht, erledigt der alte Mann ein paar Dinge. Er mäht den Rasen, geht zum Friseur, kauft sich einen neuen Anzug und geht zur Beichte.</p>
<p class="bodytext">Später gelingt es ihm, Thao unter einem Vorwand in seinem Keller einzusperren. Walt will diese Sache allein zu Ende bringen. Nicht nur weil aufgrund seiner Vergangenheit bereits Blut an seinen Händen klebt. Er hat auch nichts mehr zu verlieren.</p>
<p class="bodytext">Denn, was seine Familie nicht weiß und auch seine neuen Freunde nur vage vermuten konnten: Walt ist schwer krank.</p>
<h3>Justin Black (MyHandicap-Fachexperte für den Bereich Medien) über „Gran Torino“:</h3>
<p class="bodytext">Auf den ersten Blick erscheint der Themenbezug von GRAN TORINO zu My<b>Handicap </b>nicht sonderlich groß. Lediglich der Protagonist hat ein schweres chronisches Leiden.</p>
<p class="bodytext">Zwar ist dies entscheidend für die Entwicklung und das Ende der Geschichte, aber es spielt eigentlich eine eher untergeordnete Rolle. Trotzdem habe ich mich bewusst dazu entschieden, diese DVD den UserInnen von My<b>Handicap</b> zu empfehlen.</p>
<p class="bodytext">Das hatte allerdings nichts mit der Tatsache zu tun, dass der Regisseur, Produzent und Hauptdarsteller Clint Eastwood (ich brauche wohl keine Beispiele seiner bisherigen Filme aufführen ;-) hier einen wirklich fantastischen Job gemacht hat.</p>
<p class="bodytext">Auch die eher ruhige Art (und der damit sehr schöne Kontrast zu großen, actionreichen, bis in die Nebenrollen mit Stars besetzten und mit Special Effects überladenen Hollywoodproduktionen) war nicht der Hauptausschlag für meine Entscheidung.</p>
<p class="bodytext">Hauptthema des Films ist etwas, mit dem wir Menschen mit Handicap auch tagtäglich konfrontiert werden: Vorurteile und Klischees. Denn davon wimmelt es in der Welt der Hauptfigur nur so. Beweis dafür ist der Wortschatz von „Walt Kowalski“. Von „Reisfresser“ über „Bimbo“ bis hin zu meinem persönlichen Lieblingswort in diesem Film, „Bambusratte“, ist alles dabei, was man sich an politisch inkorrekten Bezeichnungen vorstellen kann.</p>
<p class="bodytext">Trotz all dieser falschen Vorstellungen erkennt die Figur irgendwann, dass auch die „Schlitzaugen“ nur Menschen sind. Menschen, mit den gleichen Sorgen und Problemen. Und sie lässt sich darauf ein, diese Menschen näher kennen zu lernen. Es entstehen Freundschaften. Man lernt voneinander. Und schließlich macht man sich sogar daran, gemeinsam die Herausforderungen zu bewältigen, die das Leben so mit sich bringt. Etwas, das wir alle uns wohl auch für unseren Alltag wünschen.</p>
<p class="bodytext">Dass es dabei auch Bereitschaft und ein wenig Mut braucht, sich integrieren zu wollen, und dass dies ein Lernprozess ist, zeigt die Rolle des jungen Hmong Thao. Er muss lernen, sich zu behaupten und wie „ein echter Kerl“ zu reden und zu handeln. Doch das gelingt ihm. Die Belohnung ist seine Mühen allemal wert. Die Rückschläge auf dem Weg dahin gehören zum Leben.</p>
<p class="bodytext">Auch wenn man sich über das theatralische Ende des Films sicherlich streiten kann, so ist GRAN TORINO auf jeden Fall eine sehr sehenswerte Geschichte. Mit natürlicher Ernsthaftigkeit und gespickt von amüsanten Szenen, die entstehen, wenn Welten aufeinander treffen. Bevor die Menschen dann realisieren: Wir alle leben in derselben Welt – miteinander.</p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">DVD-Start:</span> 10. Juli 2009<br /><span style="font-weight: bold;">Laufzeit:</span>&nbsp;112 Minuten<br /><span style="font-weight: bold;">FSK:</span>&nbsp;12 Jahre<br /><b>Specials:</b>&nbsp;Making Of, div. Untertitel (u.a. Deutsch/Englisch für Hörgeschädigte)</p>
<p class="warnung"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001UHO61G" title="Gran Torino bei Amazon.de" target="_blank" >Hier klicken</a> und die DVD zum Film bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001UHO61G" title="Gran Torino bei Amazon.de" target="_blank" >Amazon.de</a> kaufen.</p>
<p class="bodytext"><sub>Text: Justin Black, Bilder: © Warner Bros. Home Entertainment</sub></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sieben Leben</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2194&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=736ceea072</link>
			<description>Sieben Namen, sieben Unbekannte, ein Geheimnis…
Ein Mann verändert das Leben von sieben Menschen. Diese Personen kennen einander nicht. Auch den Mann kennen nur manche von ihnen. Aber er ist der einzige, der um ein fürchterliches Geheimnis weiß…</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Mann verändert das Leben von sieben Menschen. Diese Personen kennen einander nicht. Auch den Mann kennen nur manche von ihnen. Aber er ist der einzige, der um ein fürchterliches Geheimnis weiß…</h2>
<p class="bodytext">Ben Thomas (Will Smith) ist ein charismatischer Amerikaner. Gerade in seinen besten Jahren, scheint er ein erfolgreiches Leben zu führen. Er besitzt ein Haus am Strand, fährt einen schicken Wagen, hat eine wunderhübsche Frau und kann in seinem Job bei der Finanzbehörde offenbar Menschen beistehen, die Probleme haben.</p>
<p class="bodytext">Doch irgendetwas ist seltsam an Ben. Nicht nur sein exotisches Haustier, eine Würfelqualle. Die nimmt er sogar in einem großen Aquarium mit ins Motel, als er einige Steuerpflichtige besucht. Sie alle sind mit ihren Zahlungen im Rückstand.</p>
<h3>Zahlungspflicht an den Staat</h3>
<p class="bodytext">Die Gründe dafür sind bei allen nicht erfreulich. Aufgrund von gesundheitlichen Problemen können sie ihrer Zahlungspflicht an den Staat nicht nachkommen.</p>
<p class="bodytext">Der erste von ihnen ist Stewart Goodman (Tim Kelleher). Er leitet ein Altenpflegeheim. Zunächst scheint es, als wenn Ben ihm eine Fristverlängerung genehmigen wird.</p>
<p class="bodytext">Doch dann erfährt er von einer alten Dame, dass der Leiter des Heims die Bewohner respektlos behandelt und ihnen als Strafe sogar die Grundbedürfnisse verweigert. Durch diese Unmenschlichkeit hat Stewart jegliche Zugeständnisse von Ben verspielt.</p>
<h3>Mit höchster Priorität</h3>
<p class="bodytext">Der nächste Fall ist Emily Posa (Rosario Dawson). Die selbstständige Grußkartenproduzentin hat eine Herzschwäche. Mittlerweile steht sie mit höchster Priorität auf der Spenderliste. Ihr gewährt der Finanzbeamte einen Aufschub.</p>
<p class="bodytext">Und nicht nur das. Er führt ihren Hund aus, kümmert sich um Emilys Garten und kommt ihr langsam näher. Auch wenn sie über das Verhalten des Unbekannten verwundert ist, fühlt sie sich immer mehr zu Ben hingezogen.</p>
<p class="bodytext">Während er in der Gegend ist, nutzt Ben die Gelegenheit, eine alte Freundin zu besuchen. Holly (Judyann Elder) arbeitet beim Jugendamt und nennt ihm auf seine Bitte hin den Namen einer Frau. Sie wird von ihrem Freund misshandelt.</p>
<p class="bodytext">Ben sorgt sich um sie und ihre zwei Kinder. Doch als er ihr seine Hilfe anbietet, wirft sie ihn aus dem Haus. Aus Angst, den erneuten Versuch abzuhauen würde sie nicht überleben.</p>
<h3>Nicht der einzige Verlust</h3>
<p class="bodytext">Wenig später ist Ben im Krankenhaus. Er spendet eine Niere für einen Eishockey-Coach (Bill Smitrovich). Dieser engagiert sich sehr für seine Spieler und ist ein guter Mann. Selbst dann, wenn er nicht weiß, dass es jemand sieht, wie sein Spender ihm versichert.</p>
<p class="bodytext">Doch seine Niere ist nicht der einzige Verlust von Ben. Auch seine geliebte Frau hat er verloren. Wie es scheint bei einem Autounfall. Er denkt oft an sie, baut aber dennoch den Kontakt mit Emily aus. Die liegt nach einem Schwächeanfall erneut in der Klinik.</p>
<h3>Der heimliche Beobachter</h3>
<p class="bodytext">Wie schon den Eishockey-Coach, so beobachtet Ben auch Ezra Turner (Woody Harrelson). Der blinde Freizeitmusiker arbeitet in einem Call-Center. Dort hatte der heimliche Beobachter ihn schon einmal angerufen und vergeblich versucht, ihn aus der Fassung zu bringen.</p>
<p class="bodytext">Überraschend erhält Ben einen Anruf von der Frau, an die Holly ihn verwiesen hatte. Sie ist nun bereit, seine Hilfe anzunehmen. Die beiden treffen sich umgehend. Ohne zu zögern überschreibt der uneigennützige Mann ihr sein Strandhaus. Dort kann sie fortan mit den Kindern ein neues, sicheres Leben führen.</p>
<h3>Nächtlicher Besuch</h3>
<p class="bodytext">Nachdem Emily entlassen wurde, nimmt die Romantik zwischen den beiden zu. Ben stattet ihr sogar einen nächtlichen Besuch ab. Jedoch nicht um seiner selbst willen, sondern wieder nur, um zu helfen. Er repariert eine antike Druckerpresse in der Werkstatt der Künstlerin.</p>
<p class="bodytext">Bald darauf treffen sich die beiden zum Dinner. Doch Ben ist an diesem Abend nicht der einzige Besucher. Auch sein Bruder, der in den vergangenen Tagen vergeblich hinter ihm her telefoniert hat, steht plötzlich vor der Tür.</p>
<h3>Der wahre Ben</h3>
<p class="bodytext">Er ist der wahre Ben Thomas (Michael Ealy). Sein Bruder, der eigentlich Tim heißt, hatte ihm die Dienstmarke entwendet, um problemlos Kontakt mit den Menschen aufnehmen zu können, denen er helfen wollte.</p>
<p class="bodytext">Es kommt zum Streit zwischen den beiden. Doch Tim erbittet sich bis zur Klärung dieser Angelegenheit noch eine Nacht und kehrt zu Emily zurück.</p>
<p class="bodytext">Im Bett stellen die beiden fest, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch die Chancen, dass sie einer gemeinsamen Zukunft entgegen sehen stehen bei fünf Prozent. So hoch ist die Wahrscheinlichkeit, ein passendes Spenderherz für die Schwerkranke zu finden.</p>
<p class="bodytext">Das bestärkt Tim in seinem Entschluss. Doch dafür braucht er die Hilfe seines Sandkastenkameraden Dan (Barry Pepper). Unter Tränen erinnert er seinen Freund an das Versprechen, das er ihm gab…</p>
<h3>Justin Black (MyHandicap-Fachexperte für den Bereich Medien) über „Sieben Leben“:</h3>
<p class="bodytext">Mit SIEBEN LEBEN stellt Hauptdarsteller Will Smith ein weiteres Mal unter Beweis, dass er nicht nur in Action-Rollen überzeugen kann, bei denen er immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat.</p>
<p class="bodytext">Die Geschichte dieses Films hätte durchaus das Leben selbst schreiben können. Durch einen tragischen Schicksalsschlag fühlt sich ein erfolgreicher Ingenieur dazu berufen, anderen Menschen Gutes zu tun.</p>
<p class="bodytext">Doch Hollywood wäre nicht Hollywood, wenn man eine solche lebensnahe Geschichte nicht noch mit ein bisschen Dramatik „aufpeppen“ würde.</p>
<p class="bodytext">Die Beweggründe Tims sind sehr gut nachvollziehbar. Dennoch würde wohl kaum jemand außerhalb der Filmwelt so weit gehen, wie er. Wenngleich es wünschenswert wäre, gingen mehr Menschen nur halb so weit, um anderen zu helfen.</p>
<p class="bodytext">Die Spende einer Niere, eines Teiles der Leber oder von Knochenmark ist wohl für jeden möglich, wenn es ein Fremder benötigt. Einen Lungenflügel gäbe man, wie Tim Thomas, wahrscheinlich wirklich nur für jemanden, der einem nahe steht.</p>
<p class="bodytext">Abgesehen von Blut könnte man dann auch schon nicht mehr von sich her geben – vorausgesetzt, man möchte selbst am Leben bleiben.<br />Doch man könnte ja, wie der Titelheld des Films, auch noch mit anderen, nicht körperlichen, Besitztümern helfen. Nur selten müsste man gleich sein Haus verschenken.</p>
<p class="bodytext">Ein absolut cooles Element im Film ist das außergewöhnliche Haustier, die Würfelqualle.</p>
<p class="bodytext">Weniger ausgefallen ist dagegen die Tatsache, dass natürlich bei einer solchen Produktion die Liebe ebenfalls eine Hauptrolle spielt.</p>
<p class="bodytext">Davon sollte man sich jedoch nicht abschrecken lassen! SIEBEN LEBEN erzählt eine gute Geschichte auf interessante Weise. Dabei kommt der Regisseur Gabriele Muccino (der bereits bei DAS STREBEN NACH GLÜCK erfolgreich mit Will Smith arbeitete) ohne große Spezialeffekte aus.</p>
<p class="bodytext">Nach dem Film überlegt man sich dann unter Umständen, ob wir wirklich erst das, was unser Leben lebenswert macht, verlieren müssen, damit wir anfangen das Leben unserer Mitmenschen bereichern…</p>
<p class="bodytext"><b>DVD-Start:</b> 19. Mai 2009<br /><b>Laufzeit:</b> 118 Minuten<br /><b>FSK:</b> 12 Jahre<br /><b>Label:</b> Sony Pictures Home Entertainmeint</p>
<p class="warnung"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001Q3LX42" target="_blank" >Hier klicken</a> und die DVD zum Film bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001Q3LX42" target="_blank" >Amazon.de</a> kaufen.</p>
<p class="bodytext"><sub>Text: Justin Black, Bilder: ©&nbsp;Sony Pictures&nbsp;Home Entertainment</sub></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 11:54:00 +0200</pubDate>
			
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