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		<title>MyHandicap</title>
		<link>http://www.myhandicap.de/</link>
		<description>Informationen zum Leben mit einer Behinderung. Spannende Berichte, News, Kalender, und vieles mehr rund um ein Handicap.</description>
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			<title>MyHandicap</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 24 May 2013 09:45:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Preis für inklusive Unternehmen in Deutschland</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7393&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=1d773c2187</link>
			<description>Breite Kooperation für den Inklusionspreis 2013.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Breite Kooperation für Inklusionspreis 2013: Das UnternehmensForum verleiht die Auszeichnung „Unternehmen fördern Inklusion“ gemeinsam mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.</h2>
<p class="bodytext">Dass Menschen mit Behinderung einen selbstverständlichen Platz in der Wirtschaft haben, wollen die Organisatoren des Wettbewerbs „Unternehmen fördern Inklusion“ zeigen. Zum zweiten Mal lobt das UnternehmensForum 2013 den Inklusionspreis aus, um gute Beispiele für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung öffentlich zu machen. In diesem Jahr wird der Preis gemeinsam mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände vergeben.</p>
<h3>Hubert Hüppe Schirmherr des Inklusionspreises&nbsp;</h3>
<p class="bodytext">Schirmherr ist der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe. Prämiert werden beispielhafte Aktionen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Handicap.</p>
<p class="bodytext">„Wir wollen zeigen, dass Inklusion gelingen kann, und andere Unternehmen ermutigen, diesem Beispiel zu folgen“, erklärt Olaf Guttzeit, Vorstandsvorsitzender des UnternehmensForums. Unterstützt wird das UnternehmensForum von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen das Themenjahr 2013 „Selbstbestimmt dabei. Immer.“ ausgerufen haben. </p>
<h3>Betriebe auf das Potenzial gut qualifizierter Fachkräfte angewiesen</h3>
<p class="bodytext">Der Inklusionspreis richtet sich an Unternehmen aller Größen. Er soll deutlich machen, dass große, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen innovative und vorbildliche Ideen haben, um Inklusion am Arbeitsplatz zu verwirklichen. „Wir wollen zeigen, dass es nicht nur um soziales Engagement geht“, so die Organisatoren. „Gerade in Zeiten des demografischen Wandels sind Betriebe auf das gesamte Potenzial gut qualifizierter Fachkräfte angewiesen.“ Geeignete Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu schaffen sei keine alleinige Kompetenz von großen Unternehmen. Insgesamt fünf Preise sollen verliehen werden, die Preisverleihung findet Mitte Oktober in Berlin statt. </p>
<p class="bodytext">Vorschläge können noch bis zum 1. August 2013 unter dem Stichwort „Inklusionspreis“ beim <a href="http://www.unternehmensforum.org/inklusionspreis" target="_blank" >UnternehmensForum</a> eingereicht werden. (MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 24 May 2013 09:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bewegungsstörungen können sich Jahre im Voraus abzeichnen</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7389&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=553c203e21</link>
			<description>Erkrankungen des Nervensystems wie Alzheimer und Huntington können sich erwiesenermaßen bereits Jahre im Voraus durch subtile Veränderungen des Gehirns und des Verhaltens ankündigen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Erkrankungen des Nervensystems wie Alzheimer und Huntington können sich erwiesenermaßen bereits Jahre im Voraus durch subtile Veränderungen des Gehirns und des Verhaltens ankündigen. Ein internationaler Forschungsverbund unter Federführung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und des Bonner Universitätsklinikums hat derlei Vorzeichen nun erstmals auch für Bewegungsstörungen aus der Gruppe der „Spinozerebellären Ataxien“ nachgewiesen.</h2>
<p class="bodytext">Die europaweite Studie könnte neue Möglichkeiten der Früherkennung aufzeigen sowie den Weg für Therapien ebnen, die bereits dann ansetzen, wenn das Nervensystem der Betroffenen noch nicht unwiderruflich geschädigt ist.</p>
<h3>Vergleichsweise seltener Gendefekt</h3>
<p class="bodytext">Die „Spinozerebellären Ataxien“ umfassen eine Reihe genetisch bedingter Erkrankungen des Kleinhirns und anderer Hirnbereiche. Die Betroffenen können ihre Bewegungen nur eingeschränkt kontrollieren. Außerdem leiden sie unter Störungen des Gleichgewichts und Sprechvermögens. Ursache dafür sind Veränderungen des Erbguts. Sie bewirken, dass Nervenzellen geschädigt werden und absterben. Diese Gendefekte sind vergleichsweise selten: Schätzungen gehen davon aus, dass hierzulande rund 3.000 Menschen betroffen sind.<br />&nbsp;<br />Mittlerweile sind diverse Unterarten dieser neurodegenerativen Erkrankungen bekannt. Dementsprechend schwankt das Alter, in dem Symptome auftreten, ungefähr zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr. „Uns ging es darum festzustellen, ob bereits vor dem offensichtlichen Ausbruch spezifische Anzeichen einer Erkrankung erkennbar sind“, sagt Studienleiter Prof. Thomas Klockgether, Direktor für Klinische Forschung des <a href="http://www.dzne.de/home.html" target="_blank" >DZNE</a> und Direktor der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Bonn.</p>
<h3>Europaweite Kooperation</h3>
<p class="bodytext">Der Fokus der Studie, an der sich insgesamt 14 Forschungszentren beteiligten, war auf die vier häufigsten Varianten der spinozerebellären Ataxie gerichtet. Diese machen mehr als die Hälfte aller Krankheitsfälle aus. Europaweit erklärten sich mehr als 250 Geschwister und Nachkommen von Patienten bereit, an entsprechenden Tests teilzunehmen. Die Probanden zeigten keine offensichtlichen Ataxie-Symptome. Rund die Hälfte hatte allerdings jene Genfehler geerbt, die langfristig unweigerlich zu einer Erkrankung führen.</p>
<p class="bodytext">Mithilfe eines mathematischen Modells der Gendefekte und deren Wirkung war es den Wissenschaftlern möglich, den Zeitraum bis zum voraussichtlichen Ausbruch einer Erkrankung abzuschätzen. Innerhalb der Probandengruppe variierte diese Spanne zwischen 2 und 24 Jahren. Diese, und auch alle weiteren Untersuchungsergebnisse, blieben anonym: Solche Daten wurden weder den Probanden bekannt, noch konnten die Forscher sie einzelnen Studienteilnehmern zuordnen. Das galt auch für jene Personen, deren Erbgut sich als unauffällig herausstellte. „Die Menschen aus Familien, in denen eine Ataxie vorkommt, haben üblicherweise keinen Gentest gemacht und sie möchten etwaige Ergebnisse auch nicht wissen. Aus ethischen Gründen muss man daher sehr sorgsam mit solchen Informationen umgehen“, betont Klockgether.</p>
<h3>Umfangreiche Tests</h3>
<p class="bodytext">Die Studienteilnehmer stellten sich für diverse Untersuchungen zur Verfügung, darunter waren standardisierte Tests der Bewegungskoordination. Unter anderem wurde die Zeit gestoppt, die die Probanden benötigten, um eine gewisse Strecke gehend zurückzulegen. Bei einer anderen Versuchsreihe ging es darum, kleine Stifte schnellstmöglich in die Löcher eines Steckbrettes zu setzen und wieder herauszunehmen. Auch wurde gemessen, wie oft die Probanden eine bestimmte Silbenfolge innerhalb von zehn Sekunden wiederholen konnten. „Die Verfahren sind so ausgelegt, dass sie aussagekräftig und dennoch einfach durchzuführen sind“, so Klockgether. „Solche Tests kann man überall umsetzen, ohne auf besondere Technik angewiesen zu sein.“</p>
<p class="bodytext">Technisch aufwändige Methoden kamen ebenfalls zur Anwendung: Alle Studienteilnehmer wurden auf die für Ataxien relevanten Gendefekte getestet. An einigen der an der Studie beteiligten Forschungszentren bestand zudem die Möglichkeit für Untersuchungen mit Hilfe der Magnetresonanz-Tomographie (MRT). Bei rund einem Drittel der Probanden konnten auf diese Weise das Volumen des Gesamtgehirns sowie die Ausmaße einzelner Hirnbereiche vermessen werden.</p>
<h3>Auffällige Befunde</h3>
<p class="bodytext">Bei zweien der vier untersuchten Ataxie-Formen stießen die Wissenschaftler auf Vorzeichen einer bevorstehenden Erkrankung. „Wir haben einerseits einen Verlust an Hirnmasse festgestellt, insbesondere Schrumpfungen im Bereich des Kleinhirns und Hirnstamms, außerdem subtile Störungen der Koordination“, fasst Klockgether die Ergebnisse zusammen. „Solche Entwicklungen sind also schon Jahre vor dem voraussichtlichen Ausbruch der Erkrankung messbar.“ </p>
<p class="bodytext">Weniger aussagekräftig waren die Befunde bei den beiden anderen Ataxie-Formen. „Ich würde davon ausgehen, dass es auch für diese Krankheitstypen Vorboten gibt. Die Untergruppe dieser Studienteilnehmer war allerdings relativ klein. Statistisch gesicherte Aussagen über diese Probanden sind deshalb schwierig“, sagt der Bonner Forscher.</p>
<h3>Allmähliche Entwicklung der Krankheit bietet Chancen</h3>
<p class="bodytext">Nach seiner Einschätzung sind die Studienergebnisse ein Beleg für das heutige Bild neurodegenerativer Vorgänge: „Neurodegeneration beginnt nicht erst dann, wenn die Symptome auftreten. Es ist vielmehr eine schleichende Krankheit, die sich schon Jahre oder gar Jahrzehnte vorher entwickelt.“ Diese allmähliche Entwicklung biete Chancen, meint Klockgether: „Würde man mit geeigneten Therapien früh genug in diesen Verlauf eingreifen, dann besteht die Möglichkeit, den Krankheitsprozess zu verlangsamen oder gar zu stoppen.“ (DZNE/MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Demenz</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 07:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schön Klinik: Gangroboter für Patienten mit Querschnittlähmung</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7387&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=854c7d57f1</link>
			<description>Studien mit Gangroboter sollen Therapieeffekte untersuchen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Schön Klinik Bad Aibling ist eines der größten neurologischen Rehabilitationszentren in Europa. Hier lernen jedes Jahr 3.000 Menschen nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma wieder schlucken, sprechen und gehen. Schwerpunkt sind Therapieforschung und roboterunterstützte Behandlungsansätze. Als erstes Krankenhaus in Süddeutschland setzt die Klinik jetzt bei Patienten mit Querschnittlähmung dauerhaft einen Gangroboter, ein sogenanntes „EKSO Skelett“, ein. Es erlaubt gelähmten und gehbehinderten Menschen, sich auf eigenen Beinen gehend durch den Raum zu bewegen.</h2>
<p class="bodytext">„Wir wollen die Therapie-Effekte auf Psyche, Kreislauf und andere Körperfunktionen untersuchen“, erklärt Chefarzt Dr. Friedemann Müller. Dabei soll der Einsatz nicht auf Menschen mit Querschnittlähmung begrenzt bleiben. Auch Patienten mit einer Halbseitenlähmung als Folge eines Schlaganfalls könnten vom Training profitieren. „Bewegung ist auch ‚Kopfsache‘“, sagt Dr. Müller. So muss nach einem Schlaganfall das geschädigte Gehirn Bewegungsabläufe wieder neu lernen. „Dazu werden diese in der Therapie immer und immer wieder wiederholt und hinterlassen sozusagen Spuren im Gehirn“, erklärt Dr. Müller.</p>
<h3>Roboter „übersetzt“ Bewegungsimpulse in Schritte</h3>
<p class="bodytext">Die ersten Patienten haben im oberbayerischen Bad Aibling schon Therapiestunden mit dem Roboter absolviert. Das Skelett wird wie ein Anzug über die Kleidung angezogen. Verschiedene Motoren und Sensoren sind an Knie- und Hüftgelenken angebracht. Mit der Beugung des Oberkörpers setzt der Patient, begleitet von zwei&nbsp; Physiotherapeuten, Bewegungsimpulse wie Aufstehen und Gehen. Diese werden über Sensoren vom Computer in eine Bewegung und damit in Schritte „übersetzt“. Wiederaufladbare Batterien in einem Rucksack sorgen für die wichtige Energieversorgung für bis zu vier Stunden Gehzeit. Die ersten Erfahrungen in Bad Aibling haben gezeigt: Bereits nach ein bis zwei Trainingsstunden können Patienten bis zu 30 Meter gehend zurücklegen. Sie werden dabei von zwei Physiotherapeuten begleitet.</p>
<h3>Ergänzung, nicht Ersatz für Rollstuhl</h3>
<p class="bodytext">Martin Schaffenrath, der seit einem Monat mit dem Skelett das Gehen übt, versteht das Therapiegerät als Ergänzung, nicht als Ersatz für seinen Rollstuhl, mit dem er sonst unterwegs ist. „Ich merke, dass mein Kreislauf besser funktioniert und meine Beweglichkeit zunimmt. Dieser Effekt hält auch an, lange nachdem ich das Skelett wieder abgelegt habe“, sagt er. „Vor allem kann ich mich endlich wieder aufrichten und bin auf Augenhöhe mit meinem Gesprächspartner.“</p>
<h3>Patienten mit gerade erlittenem Querschnitt profitieren am meisten</h3>
<p class="bodytext">Für Patienten wie den 48-jährigen Martin Schaffenrath, der seit elf Monaten im Rollstuhl sitzt, ist der Gangroboter für Therapiezwecke sehr gut geeignet. „Die aufrechte Körperhaltung hat auch ganz konkrete Vorteile, so kann einem Wundsitzen und vermutlich auch einer Osteoporose vorgebeugt werden“, erklärt Oberarzt Dr. Hans Brunner. Er nennt aber auch die Kontraindikationen. Wer eine instabile Wirbelsäule, zu starke Spastiken hat oder sich nur schwer mit den Armen abstützen kann, profitiert von einer Behandlung noch nicht.</p>
<p class="bodytext">Die Schön Klinik Bad Aibling hat für Patienten, bei denen die Querschnittlähmung erst zwölf Monate und weniger zurückliegt, ein spezielles Therapieprogramm aufgelegt. „Wir konzentrieren uns zunächst auf diese Zielgruppe, weil wir erwarten, dass diese Patienten von einer Therapie mit dem Skelett am meisten profitieren“, sagt Dr. Brunner. Ob und welche Körperwerte sich verbessern, wird wissenschaftlich untersucht – die Schön Klinik Bad Aibling strebt hier auch die Teilnahme an einer weltweiten Multicenter-Studie an.</p>
<h3>Studien geplant</h3>
<p class="bodytext">In einer zweiten Studie will die Schön Klinik untersuchen, ob auch Patienten mit einer Halbseitenlähmung, einer sogenannten „Hemiparese“, vom Training mit dem Therapieroboter profitieren. „Es geht darum, die Effekte einer klassischen Physiotherapie mit der physiotherapeutischen Behandlung mit Hilfe des Gangroboters ‚EKSO‘ zu vergleichen“, erklärt Chefarzt Dr. Müller. Bauen Patienten, die sich dynamisch fortbewegen, mehr Muskeln auf und Fett ab? Kann so auch eine frühe Osteoporose verhindert werden? Erste Ergebnisse sollen 2014 vorliegen.</p>
<h3>32 Kliniken weltweit haben Gangroboter</h3>
<p class="bodytext">Weltweit verfügen bisher erst 32 Kliniken und Rehabilitationszentren – darunter elf in Europa – über entsprechende Geräte. Momentan wird es ausschließlich in Therapiezentren eingesetzt. Einem Einsatz in den eigenen vier Wänden stehen bisher die hohen Kosten entgegen. Aber Oberarzt Dr. Brunner, der sich selbst im Rollstuhl fortbewegt, ist hier durchaus&nbsp; zuversichtlich: „Elektrorollstühle waren früher auch zu teuer, sind aber heute Standard. Vielleicht erleben wir beim Gangroboter eine ähnliche Entwicklung.“ (Schön Klinik/MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Lähmung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 09:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>SAP und Specialisterne fördern Menschen mit Autismus</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7382&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=aad2d890bb</link>
			<description>Der deutsche Softwarekonzern SAP will in den kommenden Jahren Hunderte Autisten zu Softwaretestern und Programmierern ausbilden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das deutsche Software-Unternehmen SAP wird zukünftig weltweit mit Specialisterne zusammenarbeiten, um Menschen mit Autismus als Softwaretester, Programmierer und Spezialisten für Datenqualitätssicherung einzustellen. </h2>
<p class="bodytext">Mit der gezielten Förderung der einzigartigen Talente von Menschen mit Autismus möchte <a href="http://www.sap.de" target="_blank" >SAP</a> diese dabei unterstützen, einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen. Schätzungen zufolge ist rund ein Prozent der Weltbevölkerung von Autismus betroffen.</p>
<p class="bodytext">Specialisterne ist ein international anerkannter Marktführer für die Besetzung von technologie-orientierten Arbeitsplätzen, beispielsweise im Bereich Software-Testing, Programmieren und Datenmanagement, mit Menschen mit Autismus. Das Unternehmen wurde in Dänemark gegründet. </p>
<h3>Zusammenarbeit von Specialisterne und SAP</h3>
<p class="bodytext">Mittlerweile ist <a href="http://specialisterne.com/" target="_blank" >Specialisterne</a> weltweit tätig und hat Geschäftsstellen in den USA, Großbritannien, Irland, Österreich, der Schweiz, Deutschland, Norwegen, Island und Polen. Im Rahmen der Partnerschaft mit SAP wird Specialisterne seine Geschäftstätigkeit ausweiten, um SAP bei der weltweiten Umsetzung des Programms zu unterstützen.</p>
<h3>Mitarbeiter, die anders denken</h3>
<p class="bodytext">„Jeder Mensch hat andere und einzigartige Fähigkeiten. Wir bei SAP möchten die Talente jedes einzelnen Mitarbeiters fördern“, so Luisa Delgado, Vorstandsmitglied der SAP AG, Human Resources. „Specialisterne und uns verbindet der Glaube daran, dass Innovation ‚an den Rändern‘ entsteht. Nur wenn wir Mitarbeiter einstellen, die anders denken und so Innovationen fördern, kann SAP den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts begegnen.“</p>
<h3>Erfolgreiche Pilotprojekte in Indien und Irland</h3>
<p class="bodytext">Der weltweiten Zusammenarbeit gingen erfolgreiche Pilotprojekte in Indien und Irland voraus. Diese bewiesen den positiven Einfluss der gezielten Förderung von Menschen mit Autismus. In lokaler Zusammenarbeit mit Specialisterne stellte SAP Labs India sechs Mitarbeiter mit Autismus als Softwaretester für Anwendungen der SAP Business Suite ein. Seitdem hat das Team seine Produktivität und seinen Zusammenhalt verbessert. </p>
<p class="bodytext">Im Rahmen des Pilotprojekts in Irland wird gerade die Auswahlphase für fünf Positionen abgeschlossen, die noch in diesem Jahr besetzt werden sollen. Nun führt SAP das Programm weltweit ein. Begonnen wird dieses Jahr in den USA, Kanada und Deutschland. </p>
<h3>Innovative App&nbsp;</h3>
<p class="bodytext">Mit ihrem inklusiven und vielfältigen Umfeld fördert SAP eine Kultur, die Mitarbeiter dabei unterstützt, für Kunden und die Gesellschaft gleichermaßen innovative Lösungen zu entwickeln. Um das lokale Engagement für Menschen mit Autismus und deren Familien zu verstärken, hat SAP Labs India die iPad-App „Bol“ entwickelt. Ziel der App ist es, die Ausbildung von Kindern mit Autismus zu unterstützen. Mithilfe von „Bol“ können Kinder mit Autismus einfache und alltägliche Gegenstände und Prozesse erlernen und verstehen. Dafür nutzt die App akustische und visuelle Funktionen zur Rückmeldung.&nbsp;(SAP/MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Übergewicht als Risikofaktor für chronische Krankheiten</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7380&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=012dff7c46</link>
			<description>Das Übergewichtsproblem in Europa und auch in Deutschland stellt weiter ein großes Problem dar und ist ein wesentlicher Risikofaktor für chronische Krankheiten. Darauf hat die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen anlässlich des Adipositas-Tages am vergangenen Samstag hingewiesen.
„Übergewicht ist einer der wesentlichen Risikofaktoren für andere chronischen Krankheiten, die schon heute 77 Prozent der Krankheitskosten in Europa verursachen. Dass wir die Lawine des Übergewichts zum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Übergewichtsproblem in Europa und auch in Deutschland stellt weiter ein großes Problem dar und ist ein wesentlicher Risikofaktor für chronische Krankheiten. Darauf hat die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen anlässlich des Adipositas-Tages am vergangenen Samstag hingewiesen.</h2>
<p class="bodytext">„Übergewicht ist einer der wesentlichen Risikofaktoren für andere chronischen Krankheiten, die schon heute 77 Prozent der Krankheitskosten in Europa verursachen. Dass wir die Lawine des Übergewichts zum Stillstand bringen ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass wir das Problem der chronischen Lebensstilkrankheiten langfristig in den Griff bekommen“, sagte der Präventionsbeauftrage der KVN, Dr. Thomas Suermann.</p>
<h3>Krankmachender Lebensstil </h3>
<p class="bodytext">Ungesunde Ernährung, zu wenig körperliche Bewegung, Rauchen und zu viel Alkohol – so sieht der krankmachende Lebensstil aus, der Übergewicht und andere Krankheiten verursacht. Das sind vor allem die chronischen Zivilisationskrankheiten Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall), Krebs, Diabetes und chronische Lungenerkrankungen.</p>
<h3>Keine Trendwende in Sicht</h3>
<p class="bodytext">„Rund die Hälfte der europäischen Bevölkerung ist bereits übergewichtig oder adipös. Unsere nationalen Daten in Deutschland zeigen, dass als Folge des ungesunden Lebensstils zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen übergewichtig sind - und eine Trendwende ist nicht in Sicht“, warnte Dr. Suermann.</p>
<p class="bodytext">Dies ist ein ernstzunehmendes Alarmzeichen. Da Übergewicht ein Hauptrisikofaktor für die Entstehung nichtübertragbarer Erkrankungen ist, steht zu erwarten, dass die „Lebensstilkrankheiten“ auch in Deutschland weiter massiv zunehmen werden.</p>
<h3>Übergewicht als gesellschaftliches Problem</h3>
<p class="bodytext">„Das zeigen zum Beispiel sehr eindrucksvoll auch die deutlichen Zunahmen des Typ-2-Diabetes in den vergangenen Jahren“, so der Präventionsbeauftragte. Da Übergewicht heute die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland betreffe, handele es sich nicht um das Schicksal Einzelner, sondern Übergewicht sei auch ein gesellschaftliches Problem.</p>
<p class="bodytext">„Wir müssen uns in Deutschland entscheiden, ob wir weiter Krankheiten finanzieren - oder endlich umdenken und strukturiert in Prävention investieren wollen“, so Dr. Suermann. Der Präventionsfachmann schlägt unter anderem ein Werbeverbot von an Kinder gerichtete Werbung für dickmachende Lebensmittel mit zu hohen Fett- und Zuckergehalten sowie ein Verbot des Verkaufs von zuckergesüßten Erfrischungsgetränken vor. </p>
<p class="bodytext">Auch die Förderung des Trinkwasserkonsums an Schulen, eine für den Normalbürger verständliche Nährwertkennzeichnung für verpackte Lebensmittel und eine Ausweisung der Nährwerte direkt am Verkaufspunkt in der Theke oder am Verkaufstresen für Fast Food, Snacks und Getränke in der Kettengastronomie sei zielführend.</p>
<h3>Politik soll Sportunterricht fördern</h3>
<p class="bodytext">Weiterhin solle die Politik besonders in den Grundschulen verstärkt den Sportunterricht fördern. „Kinder bewegen sich heutzutage viel zu wenig. Sie sitzen stundenlang vor Fernseher oder Playstation. Bis zu 20 Prozent der Kinder sind bei ihrer Einschulung übergewichtig. Die meisten Kinder nehmen ihr Überwicht mit ins Erwachsenenalter. Das Programm ‚Fit für PISA‘ an Göttinger Grundschulen hat gezeigt, dass die tägliche Sportstunde nicht nur auf das Gewicht, sondern auch auf das Lernverhalten günstige Auswirkungen hat“, so der KVN-Präventionsbeauftragte. (KVN/MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Diabetes</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 07:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beinamputierte Patienten für Doppelblindstudie gesucht</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7379&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=a1ece9fcd2</link>
			<description>Das Institut für Schmerzmedizin/Wiesbaden führt derzeit eine Doppelblindstudie zur Wirksamkeit der (bereits lange zugelassenen) Substanz Pregabalin durch. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Institut für Schmerzmedizin/Wiesbaden führt derzeit eine Doppelblindstudie zur Wirksamkeit der (bereits lange zugelassenen) Substanz Pregabalin durch.</h2>
<p class="bodytext">Sie sucht deshalb Beinamputierte Patienten mit Phantomschmerzen, die bisher noch kein Lyrica erhielten bzw. nicht in den letzten drei Jahren. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie <a href="http://www.myhandicap.de/umfragen-interview-behinderung.html#c46202" target="_blank" >hier</a>. </p>
<p class="bodytext">MyHandicap hat auf vielfachen Wunsch hin für Suchanfragen eine eigene Seite eingerichtet. Auf dieser Seite&nbsp;können zum einen&nbsp;Suchanfragen eingestellt werden - zum anderen&nbsp;kann man sich darüber informieren, was aktuell gesucht wird oder man beteiligt sich gar an einer der laufenden Umfragen.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Amputation</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 11:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schneller als der Schlaganfall</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7371&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=52303e9cd5</link>
			<description>Am Universitätsklinikum in Frankfurt am Main ist die erste überregionale Comprehensive Stroke Unit (Erweiterte Schlaganfalleinheit) der Rhein-Main-Region offiziell zertifiziert worden. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Am Universitätsklinikum in Frankfurt am Main ist die erste überregionale Comprehensive Stroke Unit (Erweiterte Schlaganfalleinheit) der Rhein-Main-Region offiziell zertifiziert worden. Die Akutversorgung der Schlaganfallpatienten konnte zudem durch eine noch höhere Behandlungsgeschwindigkeit optimiert werden. </h2>
<p class="bodytext">Der Schlaganfall ist in Deutschland die dritthäufigste Todesursache. Auch bei einem Überleben des Patienten kann er gravierende gesundheitliche Folgen haben und zur Pflegebedürftigkeit führen. Für eine optimale medizinische Behandlung sind zwei Aspekte von entscheidender Bedeutung: Wie schnell beginnt die Akutversorgung und wie gut ist die Folgebehandlung daran anschließend. Am Universitätsklinikum Frankfurt ist im April die erste überregionale Comprehensive Stroke Unit zertifiziert worden. Diese Erweiterte Schlaganfalleinheit versorgt die Patienten nicht nur in der ersten Akutphase, sondern beginnt in den Folgetagen auch mit der frühen Mobilisations- und Rehabilitationsbehandlung.</p>
<h3>Zeit der Einlieferung bis zum Beginn der Behandlung auf Rekordniveau verkürzt</h3>
<p class="bodytext">Studien haben bewiesen, dass dieser unmittelbare Übergang die mittel- und langfristigen Behandlungsergebnisse klar verbessert. Parallel konnte durch die Bildung eines Stroke-Teams und andere Ablaufoptimierungen die sogenannte „door to needle“-Zeit auf ein Rekordniveau verkürzt werden. Unter diesem Begriff versteht man die Zeit von der Einlieferung ins Krankenhaus bis zum Beginn der eigentlichen Behandlung der Schlaganfallsursache. „Wir freuen uns, dass wir nicht nur mit der Zertifizierung unsere Vorreiterrolle in der Schlaganfallbehandlung bestätigen können, sondern gleichzeitig mit unseren hervorragenden „door to needle“-Zeiten Maßstäbe setzen. Damit bieten wir unseren Patienten in mehrfacher Hinsicht ein Spitzenniveau“, sagt Prof. Helmuth Steinmetz, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum.</p>
<h3>Schneller starten, länger fortführen - die Zukunft der Schlaganfalltherapie</h3>
<p class="bodytext">Die Comprehensive Stroke Unit in der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Frankfurt ist eine 21-Betten-Schlaganfallstation. In einem Kampf der unterschiedlichen Geschwindigkeiten wird die rapide Akuttherapie der ersten Stunden und Tage mit der längerwährenden frühen Mobilisations- und Rehabilitationsbehandlung der ersten Tage und Wochen übergangslos kombiniert. Anders als früher endet die Stroke-Unit-Behandlung nicht zum Beispiel am dritten Tag mit der Verlegung des Patienten auf eine neurologische Allgemeinstation, sondern wird über die Akutphase hinaus ohne Wechsel der Station oder des Behandlungsteams fortgesetzt. Der Zweck dieser Kombination ist es, gleichzeitig mit der eigentlichen Schlaganfallbehandlung bereits weiterreichende interdisziplinäre Rehabilitationsmaßnahmen einzuleiten und damit eine Versorgungslücke zu vermeiden.</p>
<h3>Spezialisierte Betreuung der Patienten</h3>
<p class="bodytext">Auf der Station stehen neben acht technisch und personell hochgerüsteten Überwachungsbetten für die Akutphase weitere 13 Enhanced-Care-Betten für die direkt anschließende Zeit zur Verfügung. Hier wird also nicht mehr der Patient verlegt, sondern die Intensität und Art der Behandlung seinem individuellen Zustand angepasst. Das über den gesamten Aufenthalt hinweg gleichbleibende Team aus besonders Schlaganfall-erfahrenen Ärzten, Pflegern, Physio-, Ergo-, Sprach- und Schlucktherapeuten garantiert eine spezialisierte Betreuung des Patienten aus einer Hand und im Einklang mit dem aktuellsten Stand des Wissens. (Universitätsklinikum Frankfurt/MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Schlaganfall</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 07:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zuckerkrankheit in der Kindheit</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7370&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=c897821a61</link>
			<description>Diabetes vom Typ 1 ist mittlerweile die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Diabetes vom Typ 1 ist mittlerweile die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Gut 30 000 Heranwachsende unter 20 Jahren leiden daran. Die Kinder-Diabetes-Biobank an der Universität Ulm leistet wertvolle Dienste für die Forschung.</h2>
<p class="bodytext">„Diabetes bei Kindern ist eine heimtückische Krankheit, die anfangs oft unentdeckt bleibt“, erklärt Professor Reinhard Holl vom Institut für Epidemiologie und medizinische Biometrie der Universität Ulm. Der Koordinator der in Ulm eingerichteten Kinder-Diabetes-Biobank lenkt das Augenmerk auf eine Krankheit mit gefährlich diffuser Symptomatik: „Wenn ein Kind häufig durstig ist und ständig Wasser lassen muss, wenn es an Gewicht verliert und ständig müde ist oder häufig an Pilzerkrankungen leidet, kann sich dahinter eine Diabetes-Erkrankung verstecken“, erklärt der Kinderdiabetologe.</p>
<h3>Kinder-Diabetes-Biobank eingerichtet</h3>
<p class="bodytext">Anders als Diabetes vom Typ II, der häufig mit starkem Übergewicht verbunden ist und meist im Erwachsenenalter auftritt, ist Typ I-Diabetes eine Autoimmunerkrankung, die in der Regel im Kindesalter ausbricht und die insulinproduzierenden Zellen im Körper vollständig zerstört. Die Erforschung Immunologischer und genetischer Faktoren, die in beiden Varianten ganz unterschiedliche Rollen spielen, ist aufwändig und kostenintensiv ist. Um den Umgang mit kostbaren Ressourcen in der pädiatrischen Diabetes-Forschung zu optimieren, wurde an der <a href="http://www.uni-ulm.de/" target="_blank" >Universität Ulm</a> eine Kinder-Diabetes-Biobank (paedBMB) eingerichtet, in der neben Patientendaten auch Bioproben eingelagert werden. </p>
<p class="bodytext">So konnten – unter strengsten Datenschutzstandards und mit Einwilligung der Patienten – Blut- und Serumproben von über 2000 jungen zuckerkranken Patienten aus über 150 pädiatrischen Diabetes-Einrichtungen in Deutschland zusammengeführt werden.</p>
<h3>Hohe Erwartungen in Bezug auf Früherkennung&nbsp;</h3>
<p class="bodytext">„Die in der Kinder-Diabetes-Biobank erfassten individuell charakterisierten – aber anonymisierten – Patientenkohorten erlauben die Bearbeitung von grundlegenden Forschungsfragen zu Krankheitsentstehung, Verlauf und Therapie“, so der Diabetes-Forscher. Und auch in Bezug auf die Früherkennung sind die Erwartungen hoch: Möglicherweise lassen sich bald bessere Biomarker auffinden, die das Erkrankungsrisiko frühzeitig vor Ausbruch anzeigen. Denn Langzeitstudien zeigen: Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto geringer sind die Spätschäden.</p>
<h3>Schwerwiegende Komplikationen</h3>
<p class="bodytext">Als Leiter der Kinder-Diabetes-Studiengruppe koordiniert Professor Holl die so genannte Diabetes-Patienten-Verlaufsdokumentation (DPV), die mit Hilfe klinischer Langzeitstudien den Krankheitsverlauf und Behandlungserfolg verschiedener Diabetes-Typen wissenschaftlich erfasst. „Der eigentliche Diabetes lässt sich bei kontrollierter Lebensführung und gegebenenfalls mit Insulin gut behandeln. Das Problem sind allerdings die schwerwiegenden Komplikationen wie lebensgefährliche Blutübersäuerung oder diabetisches Koma und langfristige Folgeerkrankungsrisiken für Nervenschäden, Atherosklerose und Schlaganfall“, sagt Holl. </p>
<p class="bodytext">Die Ulmer Kinder-Diabetes-Biobank (paedBMB) gehört - zusammen mit fünf weiteren Biobanken - zu den „Pionieren“, die jetzt zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) das Projektportal im Deutschen Biobanken-Register aufgebaut haben. Das Projektportal wird das Auffinden besserer Biomarker ganz entscheidend beschleunigen: Es erlaubt den Beteiligten, einerseits auf einen größeren Proben- und Daten-Pool online zuzugreifen – und zwar fall- und probengenau -, andererseits die eigenen wertvollen Ressourcen für externe Kooperationspartner besser sichtbar zu machen. (Universität Ulm/MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
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			<category>Startseite</category>
			<category>Diabetes</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 07:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Suchanfragen zum Thema Behinderung</title>
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			<description>Ihre Umfrage benötigt noch ein paar Teilnehmer? Sie suchen Interviewpartner zum Thema Behinderung oder Schauspieler mit Handicap? </description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ihre Umfrage benötigt noch ein paar Teilnehmer? Sie suchen Interviewpartner zum Thema Behinderung oder Schauspieler mit Handicap? Dann nutzen Sie jetzt die Suchanfragen von MyHandicap.</h2>
<p class="bodytext">MyHandicap hat auf vielfachen Wunsch hin für Suchanfragen eine eigene Seite eingerichtet. <a href="http://www.myhandicap.de/umfragen-interview-behinderung.html#c46202" target="_blank" >Hier</a> können Sie zum einen eine Suchanfrage einstellen - oder Sie informieren sich darüber, was aktuell gesucht wird oder beteiligen sich gar an einer der laufenden Umfragen.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 13:54:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Hubert Hüppe empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel</title>
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			<description>Die Kanzlerin fordert beim Jahresempfang des Behinderten-Beauftragten, die Chancen für Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft zu verbessern.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Bei seinem Jahresempfang hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe,&nbsp;auch Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßen können. In ihrer Rede forderte sie, die Chancen für Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft zu verbessern. </h2>
<p class="bodytext">So seien viele Menschen mit Behinderung nicht geringer qualifiziert und oft besonders motiviert und leidenschaftlich, aber deutlich seltener auf dem ersten Arbeitsmarkt erwerbstätig. „Genauso müssen wir den Automatismus beim Übergang von Schülerinnen und Schülern mit geistiger Behinderung in die Werkstätten unterbrechen,“ so Merkel.</p>
<h3>Votum für gemeinsamen Schulunterricht&nbsp;</h3>
<p class="bodytext">Sie betonte auch, wie wichtig der gemeinsame Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Schülern für eine inklusive Gesellschaft ist. „Wir lernen fürs Leben im gemeinsamen Unterricht,“ so die Kanzlerin. Sie sprach sich für eine Reform des Systems der Eingliederungshilfe aus: „Wir müssen das System der Eingliederungshilfe grundlegend verändern. Im Mittelpunkt muss der selbstbestimmte Mensch stehen.“</p>
<h3>Hüppe: &quot;Teilhabe ist ein Menschenrecht&quot;</h3>
<p class="bodytext">Auch der <a href="http://www.behindertenbeauftragter.de/DE/Home/home_node.html;jsessionid=C2CDADB433807F6066C1EA68E7ACB39B.2_cid355" target="_blank" >Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe,</a> sieht in der Frage der Eingliederungshilfe großen Handlungsbedarf. In seiner Rede erinnerte er daran, dass Teilhabe ein Menschenrecht ist, das spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention vor vier Jahren in Deutschland verwirklicht werden muss. Man könne Inklusion nicht erste verwirklichen, wenn man jeden mitgenommen habe. </p>
<p class="bodytext">„Teilhabe ist Menschenrecht und da können Menschen mit Behinderungen nicht darauf warten, bis das auch der Letzte verstanden hat,“ so Hüppe. Inklusion müsse sich auch am Umgang mit Alzheimer-Kranken, Koma-Patienten oder mit dem ungeborenen Leben messen lassen. (MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
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			<category>Startseite</category>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 09:17:00 +0200</pubDate>
			
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