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		<title>MyHandicap</title>
		<link>http://www.myhandicap.de/</link>
		<description>Informationen zum Leben mit einer Behinderung. Spannende Berichte, News, Kalender, und vieles mehr rund um ein Handicap.</description>
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			<title>MyHandicap</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 16:57:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Zülch-Preis 2010 geht an Multiple Sklerose-Forscher</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3792&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=ed59742d50</link>
			<description>Alastair Compston und Hans Lassmann sind die diesjährigen Preisträger des K. J. Zülch-Preises für neurologische Grundlagenforschung. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Alastair Compston und Hans Lassmann sind die diesjährigen Preisträger des K. J. Zülch-Preises für neurologische Grundlagenforschung. Die Gertrud Reemtsma Stiftung ehrt damit zwei Wissenschaftler, die maßgeblich zur Erforschung von Multipler Sklerose beigetragen haben.</b> </p>
<p class="bodytext">Die Arbeit von Alastair Compston hat wichtige Erkenntnisse zur Genetik und Therapie von Multipler Sklerose geliefert. Hans Lassmann hat herausgefunden, dass die Multiple Sklerose ein heterogenes Krankheitsbild ist und sich von Patient zu Patient unterscheiden kann. Die Verleihung des K. J. Zülch-Preises 2010 findet am 10. September in Köln statt.</p>
<p class="bodytext">Multiple Sklerose ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems. Sie ist eine Autoimmunerkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet - in diesem Fall gegen die Isolierschicht, die die Fortsätze von Nervenzellen umgibt. Diese so genannte Myelin-Schicht wird durch Entzündungsreaktionen langsam zerstört. Das Immunsystem bildet dabei Abwehrstoffe gegen das Myelin, so genannte Antikörper. Die Signale der Nervenzellen können deshalb nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr weiter geleitet werden. Die Folge sind vielfältige Störungen des Nervensystems, angefangen von Seh- und Schluckstörungen bis hin zu starker Müdigkeit und Lähmungserscheinungen.</p>
<p class="bodytext"><b>Führende Experten<br /></b>Alastair Compston und Hans Lassmann gelten als führende Experten auf dem Gebiet der Multiplen Sklerose. Alastair Compston ist Leiter der Abteilung für klinische Neurowissenschaften an der Universität Cambridge in England. Der in London geborene Neurologe erforscht seit über 30 Jahren die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Multipler Sklerose. So trieb er 2001 die Gründung des International Multiple Sclerosis Genetics Consortium voran, eines Forschungsverbundes mit dem Ziel, Risiko-Gene für die Erkrankung zu identifizieren. Dank dieser groß angelegten Genanalyse ist heute eine wachsende Zahl von Genveränderungen bekannt, die die Anfälligkeit für Multiple Sklerose erhöhen oder erniedrigen können. </p>
<p class="bodytext"><b>Untersuchung der Wirkung von Alemtuzumab <br /></b>Darüber hinaus untersucht Alastair Compston die Wirkung eines möglichen neuen Wirkstoffes auf den Verlauf der Erkrankung, des Antikörpers Alemtuzumab. Man weiß, dass verschiedene Arten von Immunzellen aus dem Blut ins Gehirn einwandern und dort Entzündungen an den Nervenfortsätzen hervorrufen. Mit Alemtuzumab lässt sich dieser Prozess unterbinden. Compston zufolge kann Alemtuzumab die Beschwerden von Patienten im Frühstadium lindern, bei Patienten mit fortgeschrittener Multipler Sklerose ist die Therapie hingegen wirkungslos. Diese Entdeckung zeigt, dass es Krankheitsphasen gibt, in denen unterschiedliche Faktoren den weiteren Verlauf bestimmen. So dominiert in der Anfangsphase das Immunsystem das Krankheitsgeschehen, später sind neurodegenerative Veränderungen im Nervensystem vorherrschend.</p>
<p class="bodytext"><b>Heterogenes Krankheitsbild<br /></b>Aber nicht nur die einzelnen Phasen der Multiplen Sklerose unterscheiden sich voneinander, auch der Krankheitstyp ist von Patient zu Patient unterschiedlich - eine Erkenntnis, die wesentlich auf die Forschung Hans Lassmanns zurückgeht. Der gebürtige Wiener, der an der Universität seiner Heimatstadt lehrt und forscht, konnte aufgrund morphologischer Untersuchungen vier unterschiedliche Erkrankungstypen differenzieren. Verschiedene Zellarten sind dabei offenbar für die Zerstörung der Isolierschicht um die Nervenzellen verantwortlich. Die Multiple Sklerose ist demnach eine vielgestaltige Erkrankung, die entsprechend individuell behandelt werden muss. So konnte Hans Lassmann zeigen, dass Patienten mit einer Typ-II-Erkrankung, die gegen entzündungshemmende Steroide unempfindlich sind, von einer Plasmapherese profitieren. Dabei werden die krankmachenden Antikörper des Immunsystems aus dem Blut ausgewaschen. </p>
<p class="bodytext">Hans Lassmann hat also mit seiner Klassifikation die Frage aufgeworfen, ob die Multiple Sklerose tatsächlich eine Einheit darstellt, oder ob sich dahinter nicht mehrere Erkrankungsarten verbergen. Er hat damit wesentlich dazu beigetragen, nach neuen Therapien zu suchen, die auf die individuelle Erkrankungsform zugeschnitten sind. (Max Planck Gesellschaft/MyH/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 16:57:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Mehr Qualität und Komfort für Urlauber mit körperlichen Einschränkungen</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3791&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=63373ae427</link>
			<description>Barrierefreies Reisen wird nicht nur aufgrund des demografischen Wandels in unserer heutigen Gesellschaft immer wichtiger.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Barrierefreies Reisen wird nicht nur aufgrund des demografischen Wandels in unserer heutigen Gesellschaft immer wichtiger. Allein in Deutschland leben rund acht Prozent der Bevölkerung mit einer Behinderung, und sogar rund 20 Prozent gelten laut der Nationalen Koordinierungsstelle Tourismus für Alle (NatKo) als mobil eingeschränkt. Im Urlaub sind Unterkünfte gefragt, in denen jeder Gast ohne Probleme zurecht kommt und sich wohl fühlt.</b></p>
<p class="bodytext">Eine besonders große Auswahl an barrierefrei zugänglichen Feriendomizilen gibt es in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland. Die Palette reicht von ebenerdigen Appartements und behindertengerechten Ferienhäusern bis zu großzügig geschnittenen Unterkünften auf Bauernhöfen. Neben Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten soll damit auch älteren Menschen oder Eltern mit Kinderwagen die schönste Zeit des Jahres so komfortabel wie möglich gemacht werden. Geräumige Zimmer, breite Durchgänge, behindertengerechte Toiletten und Duschen, Rampen oder erhöhte Betten bieten dabei eine bessere Wohnqualität für alle. </p>
<p class="bodytext"><b>Usedom...<br /></b>Im Herzen der Insel Usedom sind zum Beispiel barrierefreie und ebenerdige Appartements auf einem Gutshof für bis zu sechs Personen zu finden. Die Zufahrt ist behindertengerecht, und die Appartements sind mit breiten Durchgängen und unterfahrbaren Küchenzeilen ausgestattet. Im angrenzenden Hofladen werden Naturprodukte verkauft. </p>
<p class="bodytext"><b>...Berneuil...<br /></b>Für größere Gruppen oder Familien eignet sich das geräumige nach ISA (Internationales Symbol des Zuganges) zertifizierte Ferienhaus in Berneuil an der französischen Atlantikküste. Die mit Naturmaterialien restaurierte Unterkunft wurde mit dem internationalen Rollstuhlsymbol ausgezeichnet, das die Erreichbar- und Nutzbarkeit von Gebäuden für Menschen mit einer Behinderung garantiert.</p>
<p class="bodytext"><b>...Geijseren...</b><br />In dem malerischen Ort Geijsteren in den Niederlanden bietet der Bauernhof „Lindenhof“ Platz für bis zu 17 Personen. Das geräumige Ferienappartement befindet sich in einem ehemaligen Backhaus und ist mit Rampen, erhöhten Durchgängen, Betten und einer rollstuhlkompatiblen Toilette und Dusche ausgestattet.</p>
<p class="bodytext"><b>...oder Andalusien</b><br />Ein für Rollstuhlfahrer geeignetes Ferienhaus befindet sich auch in Andalusien bei Coín in einer ruhigen Umgebung mit einem wunderschönen Ausblick auf die Berge. In dem im traditionellen Stil gebauten Haus können bis zu vier Personen wohnen und den gemeinsamen Pool nutzen.</p>
<p class="bodytext">Der&nbsp;Ferienhaus-Spezialist Casamundo bietet über 2.500 rollstuhlgeeignete Ferienunterkünfte in 32 europäischen Ländern an. Durch die entsprechende Auswahl in der Suchmaske können sich körperlich eingeschränkte Urlauber auf <a href="http://www.casamundo.de" target="_blank" >www.casamundo.de</a> alle rollstuhlgeeigneten Unterkünfte anzeigen lassen.&nbsp; (Casamundo/MyH/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 16:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer Prothesen-Mechanismus für mehr Lebensqualität</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3790&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=9d4a1c12c1</link>
			<description>Ingenieure am Produktionstechnischen Zentrum der Leibniz Universität Hannover haben einen neuen Gelenkmechanismus zum Patent eingereicht.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Ingenieure am Produktionstechnischen Zentrum der Leibniz Universität Hannover haben einen neuen Gelenkmechanismus zum Patent eingereicht.</b></p>
<p class="bodytext">Was Dipl.-Ing. Sabrina Plümer und Dipl.-Ing. Martin Eckl vom Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) in ihrem Labor aufgebaut haben, sieht nicht wirklich aus wie ein Knie, funktioniert aber wie eins. Ihren neuen Prothesen-Mechanismus mit hydraulischen Zylindern haben die Maschinenbau-Ingenieurin und der Maschinenbau-Ingenieur vom IFW jetzt schützen lassen. Er soll Patienten nach einer Amputation des Unterschenkels zu mehr Mobilität und Lebensqualität verhelfen.</p>
<p class="bodytext"><b>Nur eingeschränkte Belastung möglich<br /></b>Beinamputationen werden oft oberhalb des Kniegelenks durchgeführt, der Oberschenkelknochen wird dabei durchtrennt. &quot;Die Folge ist ein empfindlicher Stumpf, der vom Patienten nur eingeschränkt belastet werden kann“, erklärt Sabrina Plümer. Eine moderne Prothese ersetzt dann das Knie durch ein mechanisches Gelenk; Elektronik erkennt, ob der Patient oder die Patientin zum Beispiel geht, Treppen steigt oder Fahrrad fährt, und passt das Prothesenverhalten automatisch an. Das ist Stand der Technik. </p>
<p class="bodytext"><b>Voller Erhalt des Oberschenkelknochens<br /></b>In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten und vom Medizintechnik-Unternehmen Otto Bock HealthCare, dem Weltmarktführer in der Prothetik, geleiteten Verbundprojekt entwickelt das IFW-Team eine Leichtbau-Knieexartikulationsprothese, die einen vollen Erhalt des Oberschenkelknochens ermöglicht. &quot;Bei Amputationen weiter unten, auf Kniehöhe, bleibt der Oberschenkelknochen belastbar und der Prothesenschaft kann für die Patienten vorteilhaft gestaltet werden. Das ermöglicht mehr Mobilität und Komfort im täglichen Leben“, sagt Sabrina Plümer. Das Ziel der Wissenschaftler ist eine praktikable und ästhetische Knieexartikulations-Prothese mit &quot;intelligenter“ Stand- und Schwungphasensteuerung.</p>
<p class="bodytext"><b>Wesentliche ästhetische Verbesserung<br /></b>Zentrales Element des neuen &quot;IFW-Knies“, das unterhalb des Oberschenkelknochens arbeitet, sind hydraulische Zylinder. Sie sind so angeordnet, dass sie eine Drehbewegung um einen externen Drehpunkt ermöglichen. Dabei wird die adaptronische Dämpfungssteuerung des Gelenkwiderstandes – ob das Knie also beim Gehen &quot;weich“ ist oder beim Stehen Stabilität verleiht –, direkt in die tragende Struktur integriert. Außerdem ragt, wenn das Knie beim Sitzen um 90 Grad gebeugt ist, nichts hervor. Dies ist eine wesentliche ästhetische Verbesserung gegenüber derzeit auf dem Markt verfügbarer Prothesen. Das Knie soll für Patienten mit bis zu 125 kg Körpergewicht ausgelegt sein und sich bis zur Hocke beugen lassen. </p>
<p class="bodytext"><b>Weiterer Aspekt des normalen Gehens<br /></b>Ein weiterer Vorteil: Der am IFW entwickelte Mechanismus ermöglicht eine Feinjustierung der Prothesenlänge nach dem Anlegen und sogar aktiv innerhalb eines Gangzyklus: Man zieht beim Durchschwingen des Beins den Fuß ganz automatisch etwas hoch – sonst würde er über den Boden schleifen. Das IFW-Knie kann dieses phasenweise Hochziehen übernehmen. &quot;Daran arbeiten wir zurzeit“, erklärt Martin Eckl. Damit kann erstmals eine Prothese einen weiteren Aspekt des normalen Gehens übernehmen. Anschließend wird die Phase der Grundlagenforschung abgeschlossen, und die Prothesenhersteller können den Schritt hin zur marktreifen Produktentwicklung beginnen. (IFW/MyH/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 10:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehrheit für Regelschul-Besuch behinderter Kinder</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3783&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=474fc8ea8b</link>
			<description>Rund zwei Drittel der Eltern in Deutschland befürworten einen gemeinsamen Unterricht für behinderte und nicht-behinderte Kinder.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Rund zwei Drittel der Eltern in Deutschland sprechen sich für Ganztagsangebote an den Schulen aus. Ebenso viele befürworten einen gemeinsamen Unterricht für behinderte und nicht-behinderte Kinder. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung zur Schule der Zukunft hervor, die vom Institut Infratest dimap durchgeführt wurde.</b> </p>
<p class="bodytext">Die große Mehrheit der Eltern in Deutschland ist für den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Kindern. Dabei spielt die Parteizugehörigkeit der Befragten eine eher untergeordnete Rolle: Besonders stark befürworten die Anhänger von B90/Die Grünen das gemeinsame Lernen (71 Prozent), aber auch 61 Prozent der Anhänger von CDU/CSU unterstützen es. Von den Eltern mit Migrationshintergrund stimmen nur 55 Prozent für das gemeinsame Lernen, bei den Eltern von Grundschülern sind es 60 Prozent. </p>
<p class="bodytext"><b>Schlüssel für&nbsp;flächendeckende Einführung individueller Förderung<br /></b> &quot;Das gemeinsame Lernen behinderter und nicht-behinderter Schüler ist nicht nur eine rechtliche Verpflichtung, die Deutschland durch die Ratifizierung der UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen eingegangen ist - es kann und muss auch ein Schlüssel für die flächendeckende Einführung individueller Förderung der Schüler sein&quot;, betont Dr. Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.&quot;Auf den jeweiligen Stärken aufbauen und das einzelne Kind in den Mittelpunkt stellen, ist die Basis für guten Unterricht.&quot;</p>
<p class="bodytext"><b>Die Realität sieht anders aus<br /></b>Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, erklärte dazu, dass die Realität in der deutschen Schullandschaft allerdings völlig anders aussehe, als diese Ergebnisse vermuten lassen. Immer noch würden über 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit sogenanntem &quot;sonderpädagogischen Förderbedarf&quot; außerhalb des Regelschulsystems unterrichtet, so Hüppe. (Bertelsmann Stiftung/MyH/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 11:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Azubi mit Sehbehinderung erzielt besten Abschluss Hessens</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3782&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=3d92bb2ad1</link>
			<description>Peter Hahling, sehbehinderter Auszubildender des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte, hat den besten Abschluss als Fachangestellter für Medien und Informationsdienste (FaMI) seines Jahrgangs in Hessen erreicht.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Peter Hahling, sehbehinderter Auszubildender des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte, hat den besten Abschluss als Fachangestellter für Medien und Informationsdienste (FaMI) seines Jahrgangs in Hessen erreicht. <br /></b><br />Für seine herausragenden Leistungen wurde er von der Industrie und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main ausgezeichnet. Im Rahmen eines Festaktes wurden insgesamt 230 Absolventinnen und Absolventen aller IHK-Ausbildungsberufe des Bezirks Frankfurt, die mit „sehr gut“ bestanden haben, geehrt.</p>
<p class="bodytext"><b>Hervorragende Bedingungen<br /></b>Schon seit 15 Jahren bildet das DIPF Blinde und Sehbehinderte aus und kooperiert dabei eng mit der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte. „Die behinderten Auszubildenden sind bestens integriert und die Bedingungen sind hervorragend“, beschreibt Peter Hahling die Grundlage des Erfolgs. Während seiner Lehrzeit profitierte er beispielsweise von Computern mit Spezialsoftware oder verschiedenen Vergrößerungshilfen. Seit 1995 haben am DIPF 18 Blinde oder Sehbehinderte ihre Ausbildung zum FaMI oder ihr Volontariat zum Wissenschaftlichen Dokumentar gemeistert.</p>
<p class="bodytext"><b>Vielleicht sogar Deutschlands Bester?<br /></b>2006 erreichte die blinde Auszubildende Ursula Hartmann sogar den besten FaMI-Abschluss in ganz Deutschland. Ob dies Peter Hahling möglicherweise erneut gelungen ist, steht noch nicht fest. Die Ehrung der bundesweit besten Auszubildenden erfolgt im Dezember in Berlin. Zunächst freut sich der FaMI aber erst einmal, dass er direkt im Anschluss an seine Ausbildung vom DIPF übernommen wurde. (DIPF/MyH/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 11:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Theresia Degener in UNO-Ausschuss gewählt</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3779&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=7d22834dce</link>
			<description>Die deutsche Juristin und Behindertenrechtlerin Prof. Theresia Degener ist als deutsche Expertin in den Ausschuss der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gewählt worden. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Die deutsche Juristin und Behindertenrechtlerin Prof. Theresia Degener ist als deutsche Expertin in den Ausschuss der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gewählt worden.</b> </p>
<p class="bodytext">Bundesaußenminister Guido Westerwelle begrüßte die Wahl von Frau Degener als einer exzellenten und seit langem engagierte Kennerin der Rechte von Menschen mit Behinderungen.</p>
<p class="bodytext">Theresia Degener hat an der Erarbeitung der Ende 2006 angenommenen und damit jüngsten VN-Menschenrechts-Konvention mitgewirkt. Deutschland trat 2009 der Konvention bei, die auch in Deutschland für die knapp 7 Millionen Menschen mit Behinderungen konkrete Auswirkungen hat.</p>
<p class="bodytext"><b>Porträt<br /></b>Degener ist Professorin für Recht und Disability Studies an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland Westfalen Lippe in Bochum und ausserordentliche Professorin an der juristischen Fakultät der University of the Western Cape, Bellville/ Kapstadt, Südafrika. Sie studierte Rechtwissenschaften in Frankfurt am Main an der Johann Wolfgang Goethe Universität, das sie 1986 mit dem Ersten Juristischen Staatsexamen beendete. </p>
<p class="bodytext">Ihren Master of Law (LL.M.) erhielt sie 1990 von der University of California, Berkeley, USA. Sie promovierte 1992 im Fachbereich Rechtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe – Universität. Das Assesorexamen legte sie 1993 im Land Hessen, Landgerichtsbezirk Frankfurt a.M. ab.<br />&nbsp;<br />Sie lehrt heute an verschiedenen ausländischen Hochschulen zum Thema internationale Menschenrechte u.a. 1999/2000 an der juristischen Fakultät der University of California, Berkeley, USA und seit 2004 an der juristischen Fakultät der University of Western Cape, (UWC) Kapstadt, Südafrika. Dort ist sie Co-Direktorin des Center for Disability Law and Policy. Seit Juni 2008 ist sie Netzwerkmitglied im Harvard Law School Project on Disability.</p>
<p class="bodytext">Ihre Forschungsgebiete sind z. Zt. Behindertenrecht, Antidiskriminierungsrecht und Internationale Menschenrechte, sowie gender studies und disability studies. 2000-2001 war sie Mitglied der Enquetekommission des Bundestages “Recht und Ethik der modernen Medizin”. 2005 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz von Bundespräsident Horst Köhler für ihre Verdienste in der Behindertenpolitik. (Auswärtiges Amt/EFH/MyH/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 15:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mangel an Rheumatologen gefährdet rechtzeitige Therapie</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3781&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=59f6d43820</link>
			<description>Etwa 440 000 Menschen in Deutschland leiden an einer rheumatoiden Arthritis, der häufigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankung. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Etwa 440 000 Menschen in Deutschland leiden an einer rheumatoiden Arthritis, der häufigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankung. Eine frühzeitige Therapie ist von entscheidender Bedeutung für den Krankheitsverlauf. Nur so lassen sich dauerhafte Schäden an den Gelenken verhindern. Doch ein Mangel an Rheumatologen gefährdet die optimale Versorgung der Betroffenen. </b></p>
<p class="bodytext">Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) anlässlich ihres bevorstehenden Jahreskongresses hin. Experten diskutieren das Thema auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des Kongresses am 9. September 2010 in Hamburg.<br /><br /><b>Nur halb so viele Rheumatologen wie benötigt werden<br /></b>„In Deutschland sind 253 Ärzte zur Weiterbildung des rheumatologischen Nachwuchses befugt”, berichtet Professor Dr. med. Jürgen Wollenhaupt, Sprecher der Kommission Fort- und Weiterbildung der DGRh und Chefarzt der Abteilung Rheumatologie und klinische Immunologie an der Schön Klinik Hamburg-Eilbek. „Von diesen kann aber ein Drittel derzeit keine neuen Fachärzte ausbilden, weil Arztstellen in den Kliniken abgebaut oder offene Stellen nicht besetzt werden können”, zitiert er eine aktuelle Umfrage der DGRh. Es würden aber nicht weniger, sondern mehr Rheumatologen benötigt. Schon heute praktizieren nur halb so viele Rheumatologen wie notwendig wären. Das sei umso bedauerlicher, als dass die Erkrankung heute früher erkannt und besser therapiert werden könne, so Wollenhaupt.</p>
<p class="bodytext"><b>Gestiegene Möglichkeiten für wirkungsvolle Therapie<br /></b>Die neuen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten haben Eingang in die aktuell überarbeiteten Leitlinien europäischer und amerikanischer Fachgremien gefunden. Auch die DGRh-Leitlinie zum „Management der frühen rheumatoiden Arthritis“ wurde daraufhin aktualisiert. Sie wird im Herbst veröffentlicht und erste Ergebnisse auf dem DGRh-Kongress in Hamburg ausführlich vorgestellt und diskutiert. „Die Diagnose- und Klassifikationskriterien für die rheumatoide Arthritis und entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen, sogenannte Spondyloarthritiden, wurden erweitert. Die Möglichkeiten für Patienten, eine wirkungsvolle Therapie zu erhalten, sind gestiegen“, berichtet Wollenhaupt.<br /><br /> Deshalb bestehe ein erhöhter Bedarf an ausgebildeten Fachärzten. Ohne sie sei auch der internationale Stellenwert der deutschen Rheumaforschung gefährdet. „Bei der Erprobung und Standardisierung neuer Untersuchungstechniken zur Frühdiagnostik sind wir derzeit weltweit führend”, stellt Wollenhaupt fest. Als Beispiele nennt der Experte Ultraschalluntersuchungen der Gelenke und die Magnetresonanztomographie (MRT).</p>
<p class="bodytext"><b>Neue Medikamente<br /></b>Die Therapiemöglichkeiten bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen haben sich vor allem durch den Einsatz neuer Medikamente deutlich verbessert. So können Biologika den Krankheitsverlauf bei vielen Patienten stoppen. Biologika sind molekularbiologisch hergestellte Medikamente, die gezielt entzündungsfördernde Botenstoffe des Körpers hemmen. „Sehr viele Patienten können heute ein normales, selbstbestimmtes Leben führen”, sagt Wollenhaupt. Voraussetzung sei allerdings eine frühzeitige Diagnose und ein rechtzeitiger Therapiebeginn. (DGR/MyH/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 15:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Keine Sanierung von Gemeindefinanzen zu Lasten behinderter Menschen</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3776&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=920bcbeb32</link>
			<description>Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, hat vor einer Sanierung der Gemeindefinanzen auf Kosten von Menschen mit einer Behinderung gewarnt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, hat vor einer Sanierung der Gemeindefinanzen auf Kosten von Menschen mit einer Behinderung gewarnt.</b> </p>
<p class="bodytext">&quot;Viele der zurzeit diskutierten Vorschläge der 'Arbeitsgruppe Standards' der Gemeindefinanzkommission wirken sich unmittelbar negativ auf die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderungen aus. Sie dürfen nicht umgesetzt werden“, betonte Hüppe. Die Vorschläge träfen behinderte Menschen entweder direkt finanziell oder sie beschnitten sonstige Leistungen und Rechte. </p>
<p class="bodytext"><b>Zahlreiche Beispiele<br /></b>Als Beispiele nannte er die Einschränkung des Wunsch- und Wahlrechts, die Streichung der kostengünstigen Nutzung im öffentlichen Personennahverkehr und des Arbeitsförderungsgeldes für in Werkstätten tätige behinderte Menschen sowie ein Hinauszögern der Zuständigkeitsklärung von Kostenträgern. „Es ist im Übrigen völlig absurd, mitten im Umsetzungsprozess zur UN-Behindertenrechtskonvention solche Vorschläge vorzubringen“, verdeutlichte Hubert Hüppe.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeindefinanzkommission wurde im Februar diesen Jahres eingesetzt und hatte mehrere Arbeitsgruppen gegründet. Die „Arbeitsgruppe Standards“ der Gemeindefinanzkommission hat in den folgenden Monaten in einem Zwischenbericht unter anderem Vorschläge zur Änderung von Standards erarbeitet, die Menschen mit Behinderungen betreffen. (Der Beauftragte/MyH/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gefunden auf Qype. Erreicht mit Ford.</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3771&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=04170bccd2</link>
			<description>Qype und Ford engagieren sich für behinderte Menschen. Ab dem 01.09.2010 fördert jede Empfehlung auf Qype.de eine barrierefreie Welt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Qype und Ford-Werke GmbH engagieren sich für behinderte Menschen. Ab dem 01.09.2010 fördert jede Empfehlung auf Qype.de eine barrierefreie Welt.</b></p>
<p class="bodytext">Mit dem Bewerten einer Location auf Qype spendet Ford einen Förderbetrag zum Ausbau von MyAdress, dem von der Stiftung MyHandicap betriebenen, größten europäische Adressverzeichnis mit Angaben zur Barrierefreiheit von Adressen. Diesen Service können mobilitätseingeschränkte Menschen weltweit kostenfrei nutzen.</p>
<p class="bodytext">Qype ist Europas führendes Empfehlungsportal für Restaurants, Locations, Dienstleister und vieles mehr. Ford wiederum steht für Mobilität und Fahrspaß mit und ohne Handicaps. Um den weiteren Auf- und Ausbau von MyAdress zu fördern, zahlt Ford für jede Bewertung, die Sie auf Qype machen, 50 Cent an MyHandicap - damit bald jeder Mensch mit Behinderung weiß, wo das nächste barrierefreie Restaurant in einem Ort seiner Wahl ist. (MyH/pg)</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.qype.com/" target="_blank" >Schaffe gemeinsam mit Ford, MyHandicap und Qype Barrieren ab</a></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Für Sie gelesen: MS - Stärkere Schübe im Sommer</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3774&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&#38;cHash=2bea01c2ee</link>
			<description>Stern: Der Krankheitsverlauf von Multipler Sklerose ist mit der Jahreszeit verbunden. Hohe Temperaturen und intensiver Sonnenschein verstärken die Symptome.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Stern: Der Krankheitsverlauf von Multipler Sklerose ist mit der Jahreszeit verbunden. Hohe Temperaturen und intensiver Sonnenschein verstärken die Symptome.</b></p>
<p class="bodytext">Patienten mit Multipler Sklerose (MS) bekommen in den wärmeren Monaten weitaus häufiger einen Krankheitsschub als im Winter. Das haben US-Forscher herausgefunden, die die Gehirnscans von über 40 Multiple-Sklerose-Patienten mit Wetterdaten abgeglichen haben. Das Studienergebnis hat möglicherweise großen Einfluss auf klinische Tests von MS-Medikamenten: Positive oder auch negative Veränderungen hängen eventuell weniger mit der Arznei zusammen, sondern mit dem Zeitpunkt der Erprobung.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/multiple-sklerose-staerkere-schuebe-im-sommer_aid_547019.html" target="_blank" >Lesen sie den ganzen Artikel in Stern.de</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:28:00 +0200</pubDate>
			
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