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		<title>MyHandicap</title>
		<link>http://www.myhandicap.de/</link>
		<description>Informationen zum Leben mit einer Behinderung. Spannende Berichte, News, Kalender, und vieles mehr rund um ein Handicap.</description>
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			<title>MyHandicap</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 21 May 2013 09:22:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>SAP und Specialisterne fördern Menschen mit Autismus</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7382&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=374&#38;cHash=7ad2c50d12</link>
			<description>Der deutsche Softwarekonzern SAP will in den kommenden Jahren Hunderte Autisten zu Softwaretestern und Programmierern ausbilden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das deutsche Software-Unternehmen SAP wird zukünftig weltweit mit Specialisterne zusammenarbeiten, um Menschen mit Autismus als Softwaretester, Programmierer und Spezialisten für Datenqualitätssicherung einzustellen. </h2>
<p class="bodytext">Mit der gezielten Förderung der einzigartigen Talente von Menschen mit Autismus möchte <a href="http://www.sap.de" target="_blank" >SAP</a> diese dabei unterstützen, einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen. Schätzungen zufolge ist rund ein Prozent der Weltbevölkerung von Autismus betroffen.</p>
<p class="bodytext">Specialisterne ist ein international anerkannter Marktführer für die Besetzung von technologie-orientierten Arbeitsplätzen, beispielsweise im Bereich Software-Testing, Programmieren und Datenmanagement, mit Menschen mit Autismus. Das Unternehmen wurde in Dänemark gegründet. </p>
<h3>Zusammenarbeit von Specialisterne und SAP</h3>
<p class="bodytext">Mittlerweile ist <a href="http://specialisterne.com/" target="_blank" >Specialisterne</a> weltweit tätig und hat Geschäftsstellen in den USA, Großbritannien, Irland, Österreich, der Schweiz, Deutschland, Norwegen, Island und Polen. Im Rahmen der Partnerschaft mit SAP wird Specialisterne seine Geschäftstätigkeit ausweiten, um SAP bei der weltweiten Umsetzung des Programms zu unterstützen.</p>
<h3>Mitarbeiter, die anders denken</h3>
<p class="bodytext">„Jeder Mensch hat andere und einzigartige Fähigkeiten. Wir bei SAP möchten die Talente jedes einzelnen Mitarbeiters fördern“, so Luisa Delgado, Vorstandsmitglied der SAP AG, Human Resources. „Specialisterne und uns verbindet der Glaube daran, dass Innovation ‚an den Rändern‘ entsteht. Nur wenn wir Mitarbeiter einstellen, die anders denken und so Innovationen fördern, kann SAP den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts begegnen.“</p>
<h3>Erfolgreiche Pilotprojekte in Indien und Irland</h3>
<p class="bodytext">Der weltweiten Zusammenarbeit gingen erfolgreiche Pilotprojekte in Indien und Irland voraus. Diese bewiesen den positiven Einfluss der gezielten Förderung von Menschen mit Autismus. In lokaler Zusammenarbeit mit Specialisterne stellte SAP Labs India sechs Mitarbeiter mit Autismus als Softwaretester für Anwendungen der SAP Business Suite ein. Seitdem hat das Team seine Produktivität und seinen Zusammenhalt verbessert. </p>
<p class="bodytext">Im Rahmen des Pilotprojekts in Irland wird gerade die Auswahlphase für fünf Positionen abgeschlossen, die noch in diesem Jahr besetzt werden sollen. Nun führt SAP das Programm weltweit ein. Begonnen wird dieses Jahr in den USA, Kanada und Deutschland. </p>
<h3>Innovative App&nbsp;</h3>
<p class="bodytext">Mit ihrem inklusiven und vielfältigen Umfeld fördert SAP eine Kultur, die Mitarbeiter dabei unterstützt, für Kunden und die Gesellschaft gleichermaßen innovative Lösungen zu entwickeln. Um das lokale Engagement für Menschen mit Autismus und deren Familien zu verstärken, hat SAP Labs India die iPad-App „Bol“ entwickelt. Ziel der App ist es, die Ausbildung von Kindern mit Autismus zu unterstützen. Mithilfe von „Bol“ können Kinder mit Autismus einfache und alltägliche Gegenstände und Prozesse erlernen und verstehen. Dafür nutzt die App akustische und visuelle Funktionen zur Rückmeldung.&nbsp;(SAP/MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Übergewicht als Risikofaktor für chronische Krankheiten</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7380&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=374&#38;cHash=ad28668572</link>
			<description>Das Übergewichtsproblem in Europa und auch in Deutschland stellt weiter ein großes Problem dar und ist ein wesentlicher Risikofaktor für chronische Krankheiten. Darauf hat die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen anlässlich des Adipositas-Tages am vergangenen Samstag hingewiesen.
„Übergewicht ist einer der wesentlichen Risikofaktoren für andere chronischen Krankheiten, die schon heute 77 Prozent der Krankheitskosten in Europa verursachen. Dass wir die Lawine des Übergewichts zum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Übergewichtsproblem in Europa und auch in Deutschland stellt weiter ein großes Problem dar und ist ein wesentlicher Risikofaktor für chronische Krankheiten. Darauf hat die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen anlässlich des Adipositas-Tages am vergangenen Samstag hingewiesen.</h2>
<p class="bodytext">„Übergewicht ist einer der wesentlichen Risikofaktoren für andere chronischen Krankheiten, die schon heute 77 Prozent der Krankheitskosten in Europa verursachen. Dass wir die Lawine des Übergewichts zum Stillstand bringen ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass wir das Problem der chronischen Lebensstilkrankheiten langfristig in den Griff bekommen“, sagte der Präventionsbeauftrage der KVN, Dr. Thomas Suermann.</p>
<h3>Krankmachender Lebensstil </h3>
<p class="bodytext">Ungesunde Ernährung, zu wenig körperliche Bewegung, Rauchen und zu viel Alkohol – so sieht der krankmachende Lebensstil aus, der Übergewicht und andere Krankheiten verursacht. Das sind vor allem die chronischen Zivilisationskrankheiten Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall), Krebs, Diabetes und chronische Lungenerkrankungen.</p>
<h3>Keine Trendwende in Sicht</h3>
<p class="bodytext">„Rund die Hälfte der europäischen Bevölkerung ist bereits übergewichtig oder adipös. Unsere nationalen Daten in Deutschland zeigen, dass als Folge des ungesunden Lebensstils zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen übergewichtig sind - und eine Trendwende ist nicht in Sicht“, warnte Dr. Suermann.</p>
<p class="bodytext">Dies ist ein ernstzunehmendes Alarmzeichen. Da Übergewicht ein Hauptrisikofaktor für die Entstehung nichtübertragbarer Erkrankungen ist, steht zu erwarten, dass die „Lebensstilkrankheiten“ auch in Deutschland weiter massiv zunehmen werden.</p>
<h3>Übergewicht als gesellschaftliches Problem</h3>
<p class="bodytext">„Das zeigen zum Beispiel sehr eindrucksvoll auch die deutlichen Zunahmen des Typ-2-Diabetes in den vergangenen Jahren“, so der Präventionsbeauftragte. Da Übergewicht heute die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland betreffe, handele es sich nicht um das Schicksal Einzelner, sondern Übergewicht sei auch ein gesellschaftliches Problem.</p>
<p class="bodytext">„Wir müssen uns in Deutschland entscheiden, ob wir weiter Krankheiten finanzieren - oder endlich umdenken und strukturiert in Prävention investieren wollen“, so Dr. Suermann. Der Präventionsfachmann schlägt unter anderem ein Werbeverbot von an Kinder gerichtete Werbung für dickmachende Lebensmittel mit zu hohen Fett- und Zuckergehalten sowie ein Verbot des Verkaufs von zuckergesüßten Erfrischungsgetränken vor. </p>
<p class="bodytext">Auch die Förderung des Trinkwasserkonsums an Schulen, eine für den Normalbürger verständliche Nährwertkennzeichnung für verpackte Lebensmittel und eine Ausweisung der Nährwerte direkt am Verkaufspunkt in der Theke oder am Verkaufstresen für Fast Food, Snacks und Getränke in der Kettengastronomie sei zielführend.</p>
<h3>Politik soll Sportunterricht fördern</h3>
<p class="bodytext">Weiterhin solle die Politik besonders in den Grundschulen verstärkt den Sportunterricht fördern. „Kinder bewegen sich heutzutage viel zu wenig. Sie sitzen stundenlang vor Fernseher oder Playstation. Bis zu 20 Prozent der Kinder sind bei ihrer Einschulung übergewichtig. Die meisten Kinder nehmen ihr Überwicht mit ins Erwachsenenalter. Das Programm ‚Fit für PISA‘ an Göttinger Grundschulen hat gezeigt, dass die tägliche Sportstunde nicht nur auf das Gewicht, sondern auch auf das Lernverhalten günstige Auswirkungen hat“, so der KVN-Präventionsbeauftragte. (KVN/MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Diabetes</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 07:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beinamputierte Patienten für Doppelblindstudie gesucht</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7379&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=374&#38;cHash=c6e8dcdcc4</link>
			<description>Das Institut für Schmerzmedizin/Wiesbaden führt derzeit eine Doppelblindstudie zur Wirksamkeit der (bereits lange zugelassenen) Substanz Pregabalin durch. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Institut für Schmerzmedizin/Wiesbaden führt derzeit eine Doppelblindstudie zur Wirksamkeit der (bereits lange zugelassenen) Substanz Pregabalin durch.</h2>
<p class="bodytext">Sie sucht deshalb Beinamputierte Patienten mit Phantomschmerzen, die bisher noch kein Lyrica erhielten bzw. nicht in den letzten drei Jahren. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie <a href="http://www.myhandicap.de/umfragen-interview-behinderung.html#c46202" target="_blank" >hier</a>. </p>
<p class="bodytext">MyHandicap hat auf vielfachen Wunsch hin für Suchanfragen eine eigene Seite eingerichtet. Auf dieser Seite&nbsp;können zum einen&nbsp;Suchanfragen eingestellt werden - zum anderen&nbsp;kann man sich darüber informieren, was aktuell gesucht wird oder man beteiligt sich gar an einer der laufenden Umfragen.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Amputation</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 11:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schneller als der Schlaganfall</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7371&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=374&#38;cHash=d6d4d62d09</link>
			<description>Am Universitätsklinikum in Frankfurt am Main ist die erste überregionale Comprehensive Stroke Unit (Erweiterte Schlaganfalleinheit) der Rhein-Main-Region offiziell zertifiziert worden. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Am Universitätsklinikum in Frankfurt am Main ist die erste überregionale Comprehensive Stroke Unit (Erweiterte Schlaganfalleinheit) der Rhein-Main-Region offiziell zertifiziert worden. Die Akutversorgung der Schlaganfallpatienten konnte zudem durch eine noch höhere Behandlungsgeschwindigkeit optimiert werden. </h2>
<p class="bodytext">Der Schlaganfall ist in Deutschland die dritthäufigste Todesursache. Auch bei einem Überleben des Patienten kann er gravierende gesundheitliche Folgen haben und zur Pflegebedürftigkeit führen. Für eine optimale medizinische Behandlung sind zwei Aspekte von entscheidender Bedeutung: Wie schnell beginnt die Akutversorgung und wie gut ist die Folgebehandlung daran anschließend. Am Universitätsklinikum Frankfurt ist im April die erste überregionale Comprehensive Stroke Unit zertifiziert worden. Diese Erweiterte Schlaganfalleinheit versorgt die Patienten nicht nur in der ersten Akutphase, sondern beginnt in den Folgetagen auch mit der frühen Mobilisations- und Rehabilitationsbehandlung.</p>
<h3>Zeit der Einlieferung bis zum Beginn der Behandlung auf Rekordniveau verkürzt</h3>
<p class="bodytext">Studien haben bewiesen, dass dieser unmittelbare Übergang die mittel- und langfristigen Behandlungsergebnisse klar verbessert. Parallel konnte durch die Bildung eines Stroke-Teams und andere Ablaufoptimierungen die sogenannte „door to needle“-Zeit auf ein Rekordniveau verkürzt werden. Unter diesem Begriff versteht man die Zeit von der Einlieferung ins Krankenhaus bis zum Beginn der eigentlichen Behandlung der Schlaganfallsursache. „Wir freuen uns, dass wir nicht nur mit der Zertifizierung unsere Vorreiterrolle in der Schlaganfallbehandlung bestätigen können, sondern gleichzeitig mit unseren hervorragenden „door to needle“-Zeiten Maßstäbe setzen. Damit bieten wir unseren Patienten in mehrfacher Hinsicht ein Spitzenniveau“, sagt Prof. Helmuth Steinmetz, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum.</p>
<h3>Schneller starten, länger fortführen - die Zukunft der Schlaganfalltherapie</h3>
<p class="bodytext">Die Comprehensive Stroke Unit in der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Frankfurt ist eine 21-Betten-Schlaganfallstation. In einem Kampf der unterschiedlichen Geschwindigkeiten wird die rapide Akuttherapie der ersten Stunden und Tage mit der längerwährenden frühen Mobilisations- und Rehabilitationsbehandlung der ersten Tage und Wochen übergangslos kombiniert. Anders als früher endet die Stroke-Unit-Behandlung nicht zum Beispiel am dritten Tag mit der Verlegung des Patienten auf eine neurologische Allgemeinstation, sondern wird über die Akutphase hinaus ohne Wechsel der Station oder des Behandlungsteams fortgesetzt. Der Zweck dieser Kombination ist es, gleichzeitig mit der eigentlichen Schlaganfallbehandlung bereits weiterreichende interdisziplinäre Rehabilitationsmaßnahmen einzuleiten und damit eine Versorgungslücke zu vermeiden.</p>
<h3>Spezialisierte Betreuung der Patienten</h3>
<p class="bodytext">Auf der Station stehen neben acht technisch und personell hochgerüsteten Überwachungsbetten für die Akutphase weitere 13 Enhanced-Care-Betten für die direkt anschließende Zeit zur Verfügung. Hier wird also nicht mehr der Patient verlegt, sondern die Intensität und Art der Behandlung seinem individuellen Zustand angepasst. Das über den gesamten Aufenthalt hinweg gleichbleibende Team aus besonders Schlaganfall-erfahrenen Ärzten, Pflegern, Physio-, Ergo-, Sprach- und Schlucktherapeuten garantiert eine spezialisierte Betreuung des Patienten aus einer Hand und im Einklang mit dem aktuellsten Stand des Wissens. (Universitätsklinikum Frankfurt/MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Schlaganfall</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 07:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zuckerkrankheit in der Kindheit</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7370&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=374&#38;cHash=7d401db550</link>
			<description>Diabetes vom Typ 1 ist mittlerweile die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Diabetes vom Typ 1 ist mittlerweile die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Gut 30 000 Heranwachsende unter 20 Jahren leiden daran. Die Kinder-Diabetes-Biobank an der Universität Ulm leistet wertvolle Dienste für die Forschung.</h2>
<p class="bodytext">„Diabetes bei Kindern ist eine heimtückische Krankheit, die anfangs oft unentdeckt bleibt“, erklärt Professor Reinhard Holl vom Institut für Epidemiologie und medizinische Biometrie der Universität Ulm. Der Koordinator der in Ulm eingerichteten Kinder-Diabetes-Biobank lenkt das Augenmerk auf eine Krankheit mit gefährlich diffuser Symptomatik: „Wenn ein Kind häufig durstig ist und ständig Wasser lassen muss, wenn es an Gewicht verliert und ständig müde ist oder häufig an Pilzerkrankungen leidet, kann sich dahinter eine Diabetes-Erkrankung verstecken“, erklärt der Kinderdiabetologe.</p>
<h3>Kinder-Diabetes-Biobank eingerichtet</h3>
<p class="bodytext">Anders als Diabetes vom Typ II, der häufig mit starkem Übergewicht verbunden ist und meist im Erwachsenenalter auftritt, ist Typ I-Diabetes eine Autoimmunerkrankung, die in der Regel im Kindesalter ausbricht und die insulinproduzierenden Zellen im Körper vollständig zerstört. Die Erforschung Immunologischer und genetischer Faktoren, die in beiden Varianten ganz unterschiedliche Rollen spielen, ist aufwändig und kostenintensiv ist. Um den Umgang mit kostbaren Ressourcen in der pädiatrischen Diabetes-Forschung zu optimieren, wurde an der <a href="http://www.uni-ulm.de/" target="_blank" >Universität Ulm</a> eine Kinder-Diabetes-Biobank (paedBMB) eingerichtet, in der neben Patientendaten auch Bioproben eingelagert werden. </p>
<p class="bodytext">So konnten – unter strengsten Datenschutzstandards und mit Einwilligung der Patienten – Blut- und Serumproben von über 2000 jungen zuckerkranken Patienten aus über 150 pädiatrischen Diabetes-Einrichtungen in Deutschland zusammengeführt werden.</p>
<h3>Hohe Erwartungen in Bezug auf Früherkennung&nbsp;</h3>
<p class="bodytext">„Die in der Kinder-Diabetes-Biobank erfassten individuell charakterisierten – aber anonymisierten – Patientenkohorten erlauben die Bearbeitung von grundlegenden Forschungsfragen zu Krankheitsentstehung, Verlauf und Therapie“, so der Diabetes-Forscher. Und auch in Bezug auf die Früherkennung sind die Erwartungen hoch: Möglicherweise lassen sich bald bessere Biomarker auffinden, die das Erkrankungsrisiko frühzeitig vor Ausbruch anzeigen. Denn Langzeitstudien zeigen: Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto geringer sind die Spätschäden.</p>
<h3>Schwerwiegende Komplikationen</h3>
<p class="bodytext">Als Leiter der Kinder-Diabetes-Studiengruppe koordiniert Professor Holl die so genannte Diabetes-Patienten-Verlaufsdokumentation (DPV), die mit Hilfe klinischer Langzeitstudien den Krankheitsverlauf und Behandlungserfolg verschiedener Diabetes-Typen wissenschaftlich erfasst. „Der eigentliche Diabetes lässt sich bei kontrollierter Lebensführung und gegebenenfalls mit Insulin gut behandeln. Das Problem sind allerdings die schwerwiegenden Komplikationen wie lebensgefährliche Blutübersäuerung oder diabetisches Koma und langfristige Folgeerkrankungsrisiken für Nervenschäden, Atherosklerose und Schlaganfall“, sagt Holl. </p>
<p class="bodytext">Die Ulmer Kinder-Diabetes-Biobank (paedBMB) gehört - zusammen mit fünf weiteren Biobanken - zu den „Pionieren“, die jetzt zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) das Projektportal im Deutschen Biobanken-Register aufgebaut haben. Das Projektportal wird das Auffinden besserer Biomarker ganz entscheidend beschleunigen: Es erlaubt den Beteiligten, einerseits auf einen größeren Proben- und Daten-Pool online zuzugreifen – und zwar fall- und probengenau -, andererseits die eigenen wertvollen Ressourcen für externe Kooperationspartner besser sichtbar zu machen. (Universität Ulm/MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Diabetes</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 07:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Suchanfragen zum Thema Behinderung</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7375&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=374&#38;cHash=0b799122cf</link>
			<description>Ihre Umfrage benötigt noch ein paar Teilnehmer? Sie suchen Interviewpartner zum Thema Behinderung oder Schauspieler mit Handicap? </description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ihre Umfrage benötigt noch ein paar Teilnehmer? Sie suchen Interviewpartner zum Thema Behinderung oder Schauspieler mit Handicap? Dann nutzen Sie jetzt die Suchanfragen von MyHandicap.</h2>
<p class="bodytext">MyHandicap hat auf vielfachen Wunsch hin für Suchanfragen eine eigene Seite eingerichtet. <a href="http://www.myhandicap.de/umfragen-interview-behinderung.html#c46202" target="_blank" >Hier</a> können Sie zum einen eine Suchanfrage einstellen - oder Sie informieren sich darüber, was aktuell gesucht wird oder beteiligen sich gar an einer der laufenden Umfragen.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 13:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hubert Hüppe empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7372&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=374&#38;cHash=2c291ca310</link>
			<description>Die Kanzlerin fordert beim Jahresempfang des Behinderten-Beauftragten, die Chancen für Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft zu verbessern.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Bei seinem Jahresempfang hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe,&nbsp;auch Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßen können. In ihrer Rede forderte sie, die Chancen für Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft zu verbessern. </h2>
<p class="bodytext">So seien viele Menschen mit Behinderung nicht geringer qualifiziert und oft besonders motiviert und leidenschaftlich, aber deutlich seltener auf dem ersten Arbeitsmarkt erwerbstätig. „Genauso müssen wir den Automatismus beim Übergang von Schülerinnen und Schülern mit geistiger Behinderung in die Werkstätten unterbrechen,“ so Merkel.</p>
<h3>Votum für gemeinsamen Schulunterricht&nbsp;</h3>
<p class="bodytext">Sie betonte auch, wie wichtig der gemeinsame Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Schülern für eine inklusive Gesellschaft ist. „Wir lernen fürs Leben im gemeinsamen Unterricht,“ so die Kanzlerin. Sie sprach sich für eine Reform des Systems der Eingliederungshilfe aus: „Wir müssen das System der Eingliederungshilfe grundlegend verändern. Im Mittelpunkt muss der selbstbestimmte Mensch stehen.“</p>
<h3>Hüppe: &quot;Teilhabe ist ein Menschenrecht&quot;</h3>
<p class="bodytext">Auch der <a href="http://www.behindertenbeauftragter.de/DE/Home/home_node.html;jsessionid=C2CDADB433807F6066C1EA68E7ACB39B.2_cid355" target="_blank" >Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe,</a> sieht in der Frage der Eingliederungshilfe großen Handlungsbedarf. In seiner Rede erinnerte er daran, dass Teilhabe ein Menschenrecht ist, das spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention vor vier Jahren in Deutschland verwirklicht werden muss. Man könne Inklusion nicht erste verwirklichen, wenn man jeden mitgenommen habe. </p>
<p class="bodytext">„Teilhabe ist Menschenrecht und da können Menschen mit Behinderungen nicht darauf warten, bis das auch der Letzte verstanden hat,“ so Hüppe. Inklusion müsse sich auch am Umgang mit Alzheimer-Kranken, Koma-Patienten oder mit dem ungeborenen Leben messen lassen. (MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 09:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Demenz: Warum wir einen Wertewandel brauchen</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7369&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=374&#38;cHash=3bb184f861</link>
			<description>Das Kuratorium Deutsche Altershilfe stellt vor, wie Quartiere Menschen mit Demenz besser integrieren können.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Altern und alte Menschen prägen unsere Gesellschaft immer stärker. Mehr Menschen müssen mit dem Thema Pflege und der Erkrankung Demenz umgehen – als pflegende Angehörige, als Nachbarn oder Einzelhändler. Doch wie können die Betroffenen begleitet und in ihr Umfeld integriert werden? </h2>
<p class="bodytext">Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) argumentiert, dass der demografische Wandel und das Phänomen Demenz als Volkskrankheit Rahmenbedingungen schaffen, die einen Wertewandel in unserer Gesellschaft notwendig machen, aber auch den Spielraum dafür erhöhen. Menschen sollen mehr Verantwortung füreinander übernehmen, Abweichungen von der Norm nicht stigmatisieren, sondern annehmen.</p>
<h3>Im Quartier Verantwortung füreinander übernehmen</h3>
<p class="bodytext">„Ein wertschätzendes gesellschaftliches Umfeld bildet die Voraussetzung dafür, dass die Bürger und Bürgerinnen füreinander im Quartier Verantwortung übernehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die gemeinsame Identität sowie das ‚Wir-Gefühl‘ gestärkt werden. Sie bilden den Kitt für eine sorgende Gemeinschaft.“, sagt Dr. Peter Michell-Auli, Geschäftsführer des KDA. Es gehe vor allem darum Ausgrenzungen und Tabuisierungen zu verhindern, Bürgerschaftliches Engagement zu mobilisieren und eine gesellschaftliche Teilhabe sowie Inklusion zu ermöglichen.</p>
<p class="bodytext">Die aktuelle Ausgabe des KDA-Fachmagazins ProAlter beleuchtet in einem Schwerpunkt, wie der Wertewandel unterstützt werden kann. Das Magazin stellt die Arbeit der Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen vor, die seit zehn Jahren darauf hinarbeitet, dass Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen selbstverständlich in die Gesellschaft integriert werden. Zudem stellt ProAlter die Arbeit von 13 Demenz-Servicezentren vor, die Menschen in ihrem Umfeld unterstützen. (KDA/MyHandicap/pg)</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.kda.de/proalter.html" target="_blank" >Weitere Informationen</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Demenz</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 13:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bahnbrechendes Urteil für Fußballer mit Behinderung</title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7367&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=374&#38;cHash=ce54c6c1c0</link>
			<description>Der Weltfußballverband FIFA erlaubt Einsatz von Spielern mit einer Unterschenkel-Prothese.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein österreichischer Amateurfußballer hat ein bahnbrechendes Urteil für Fußballer mit Behinderungen erstritten. Der 20-jährige Martin Hofbauer darf nach einem Entscheid des Fußball-Weltverbands FIFA als weltweit erster Fußballer mit einer Unterschenkel-Prothese an sämtlichen Bewerbsspielen teilnehmen.</h2>
<p class="bodytext">Hofbauer, der in seiner Heimat in der 1. Klasse Ost B für den UFC Miesenbach spielt, hatte nach einer Krebserkrankung der rechte Unterschenkel amputiert werden müssen. Nach seiner Krankheit wurde über den steirischen Landesverband beim österreichischem Fußball-Verband um die Spielgenehmigung angefragt. Dieser wiederum wandte sich an die FIFA.</p>
<p class="bodytext">Der Weltfußballverband hat nun unter Auflagen die Spielbewilligung erteilt. So darf von der Prothese keine erhöhte Eigen- und Fremdgefährdung ausgehen und der Schiedsrichter muss vor Spielbeginn die Prothese überprüfen. Hofbauer hat bereits mit der Prothese gespielt. &quot;Gemerkt hat es niemand. Weder Zuschauer, Gegenspieler, noch Schiedsrichter&quot;, sagte der junge Mann gegenüber dem Nachrichtenmagazin &quot;Focus&quot;. (MyHandicap/pg)</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Amputation</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 May 2013 15:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pflegesituation verschärft sich </title>
			<link>http://www.myhandicap.de/49.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7366&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=374&#38;cHash=9a965a5c4c</link>
			<description>Aktionstag am 12. Mai: Internationaler Tag der Pflege - Zahl der Pflegebedürftigen verdoppelt sich bis zum Jahre 2050.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Japaner Jiroemon Kimura gilt als ältester Mensch der Welt. Als er 1897 geboren wurde, regierte noch die englische Königin Viktoria und Rudolf Diesel brachte zum ersten Mal seinen Motor in Gang. Kimura hat Glück: Er lebt heute bei seiner Familie und ist gesund. Das wird für viele Betagte in Zukunft immer unwahrscheinlicher. </h2>
<p class="bodytext">Zunehmend mehr alte Menschen müssen gepflegt werden. Alleine in Deutschland gibt es derzeit über zwei Millionen pflegebedürftige Menschen. Daran erinnert nicht zuletzt der Internationale Tag der Pflege am 12. Mai 2013. Weil die Menschen in Deutschland zukünftig länger leben werden, rechnen Experten bis zum Jahre 2050 mit einer Verdopplung der Pflegebedürftigen. „Wir gehen davon aus, dass im Jahre 2050 rund 4,5 Millionen Menschen auf Pflege angewiesen sein werden. Wer im Pflegefall gut umsorgt sein möchte, sollte seine Altersvorsorge neu überdenken“, sagt Allianz Experte Klaus Michel.</p>
<h3>Demografischer Wandel führt zur Pflegegesellschaft</h3>
<p class="bodytext">Auch die gesamteuropäische Entwicklung wird in vergleichbaren Bahnen verlaufen. Im Jahre 2060 werden in der EU rund 152 Millionen Menschen leben, die über 65 Jahre alt sind. Davon werden mehr als 50 Millionen EU-Bürger pflegebedürftig sein. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Jungen wird dann bei knapp 85 Jahren und die eines neugeborenen Mädchens bei 89,1 Jahren liegen. Die Folge: immer weniger junge Menschen müssen für immer mehr ältere Menschen aufkommen. „Diese Entwicklung ist alarmierend. Verschärft wird die Situation durch den demografischen Wandel, da auch mit einem sinkenden Angebot an Pflegekräften und damit steigenden Pflegekosten zu rechnen ist“, so Michel.</p>
<h3>In den letzten Jahren sind gut ausgebildetes Pflegepersonal und Pflegeheime deutlich teurer geworden. Diese Entwicklung illustrieren die nachfolgenden Zahlen:</h3>
<p class="bodytext">Obwohl die gesetzliche Rente und die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung in den letzten Jahren anstiegen, glichen die Erhöhungen die Steigerung der Pflegekosten nicht aus. Zum Beispiel reichte im Jahre 1999 die sogenannte Standardrente (das ist die Rente nach 45 Beitragsjahren eines Durchschnittsverdieners) plus die Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung noch aus, um die monatlichen Heimkosten von rund 2.470 Euro eines Pflegebedürftigen in Pflegestufe III zu finanzieren.<br />&nbsp;<br />In den darauffolgenden zehn Jahren stiegen die Heimkosten allerdings um rund 16 Prozent auf durchschnittlich 2.865 Euro an. Standardrente plus Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen seitdem für die Bezahlung der Heimkosten nicht mehr aus. Schon seit dem Jahre 2009 klafft in der Finanzierung stationär Pflegebedürftiger in Stufe III im Durchschnitt eine Lücke von monatlich ca. 300 Euro, die der Pflegebedürftige zu tragen hat.<br />&nbsp;<br />Die oben genannten Zahlen zeigen nurannähernd auf, vor welchen Problemen Pflegebedürftige und deren Angehörige stehen. Ein Lösungsansatz stellt in diesem Zusammenhang ein am 01. Januar 2013 eingeführtes neues Konzept der Absicherung im Pflegefall dar. Bei dem sogenannten „Pflege-Bahr“ handelt es sich um eine staatlich geförderte Pflege-Zusatzversicherung.</p>
<h3>Personalknappheit in der Pflege verschlechtert die Situation</h3>
<p class="bodytext">Bereits heute können viele deutsche Familien die Pflege ihrer Angehörigen nicht mehr selbst übernehmen. Dies führt dazu, dass viele Pflegebedürftige von Dritten versorgt werden müssen. Gleichzeitig wird das Personal für die Versorgung immer knapper. In Deutschland pflegen heute rund 950.000 professionelle Pflegekräfte gemeinsam mit familiären Pflegekräften rund 2,5 Millionen Pflegebedürftige. Zukünftig erwarten die Experten, dass bis zum Jahr 2060 alleine in Deutschland 783.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt werden.</p>
<p class="bodytext">Die Frage, die dringend geklärt werden muss, ist: Woher sollen diese zusätzlichen Kräfte kommen? Erschwerend wird sein, dass die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter gleichzeitig abnehmen wird. Hohe Priorität sollte daher die Imageverbesserung des Berufsbildes des Pflegers haben. Klaus Michel: „Jeder Mensch hat das Recht auf Würde im Alter und entsprechende Pflegeleistungen. Um dies zu gewährleisten, muss der Pflegeberuf unbedingt attraktiver werden und junge Menschen müssen für diese Aufgabe begeistert werden.“</p>
<h3>Überwiegende Betreuung durch weibliche Angehörige</h3>
<p class="bodytext">Heute liegt die Last der Pflege vor allem auf den Schultern der weiblichen Familienmitglieder. Die Betreuung der Pflegebedürftigen erfolgt zu 90% durch weibliche Angehörige. Viele Frauen sehen sich einer doppelten Belastung ausgesetzt: Beruflich erfolgreich zu sein und gleichzeitig daheim für die Pflege der Angehörigen Verantwortung zu tragen. Die heutigen Gesellschaften müssen die Familien entlasten und die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ermöglichen. Dazu gehören nicht nur flexible Arbeitszeiten, sondern auch die Möglichkeit, eine berufliche Auszeit zu nehmen. „Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind an die Erfordernisse anzupassen: Finanzielle Vorsorge ermöglichen und gleichzeitig neue Vorsorgemodelle einführen. Beides wird notwendig sein, um in Zukunft eine angemessene Pflege zu gewährleisten,“ sagt Klaus Michel. (Allianz/MyHandicap/pg)<br />&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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			<category>Startseite</category>
			<category>Pflege</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 12 May 2013 13:45:00 +0200</pubDate>
			
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