Freizeitangebote für Menschen mit Behinderung

Freizeitaktivitäten sind für Menschen mit Behinderung sehr wichtig. Sie bringen Abwechslung in das Leben, lenken von der Erkrankung ab und ermöglichen Sozialkontakte. Damit ist die Freizeitgestaltung ein wichtiger Bestandteil der Inklusion.

Trotz mancher Einschränkungen gibt es viele Freizeitmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Sie können in Bars und Discos gehen, Kultureinrichtungen besuchen oder mit Freunden ins Kino gehen. Dabei sollten sie allerdings auf die Barrierefreiheit achten und sich rechtzeitig über die Gegebenheiten vor Ort informieren - beispielsweise in der App von MyHandicap.

In großen Städten gibt es beispielsweise spezielle Discos für Behinderte Menschen. Hier sind die Räumlichkeiten auf die Bedürfnisse von Menschen mit Handicap ausgelegt, sodass die Tanzfläche für Rollstuhlfahrer kein Traum bleiben muss. Auch in Großraumdiskos können Menschen mit einer körperlichen Behinderung feiern. Allerdings muss man damit rechnen, dass in öffentlichen Discos und Tanzbars nicht alle Bereiche barrierefrei sind.

Damit der Partybesuch ein Spaß wird, sollte die Location sorgfältig ausgewählt werden. Gerade am Wochenende, wenn die Clubs voll sind, kann es für Menschen mit Behinderung schwierig werden, Einlass in den Club zu bekommen - vor allem, wenn die Sicherheit durch die Menschenmassen nicht sichergestellt ist. Auf der Internetseite des Veranstalters findet man oft Informationen zur Barrierefreiheit der Einrichtung - oder man ruft vor dem Partybesuch kurz im Lokal an, um sich zu informieren. Häufig sind auch Internetforen eine gute Möglichkeit, sich zu informieren.

Was in Discos und Tanzlokalen mitunter schwierig sein kann, ist in Kultureinrichtungen wie Museen oder Theatern kein Problem: Barrierefreie Kultureinrichtungen gibt es in jeder Stadt. Die Bauvorschriften stellen sicher, dass Menschen mit Behinderung Zugang zur Kultur bekommen. So steht ihnen für ihre Freizeitgestaltung ein großes Angebot zur Verfügung - von Kunst über Schauspiel bis hin zu Tieren und Pflanzen im Bothanischen Garten oder öffentlichen Parks.

Tiere sind für Menschen mit Behinderung ohnehin wertvolle Begleiter. Viele haben ein Haustier, um das sie sich kümmern und für das sie Verantwortung übernehmen. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und hilft ihnen, den Alltag mit Handicap zu strukturieren.

Schließlich sind die Tiere auch gut für die Psyche der Menschen. Studien zeigen den positiven Effekt, den Hunde und Katzen auf das Gemüt haben. Und schließlich können die Haustiere auch wichtige Helfer für Menschen mit Behinderung sein - etwa wenn Assistenzhunde Rollstuhlfahrer oder körperlich eingeschränkte Personen bei täglichen Aufgaben unterstützen.