Guten Morgen, ich wende mich heute wieder an euch, wir sind wieder total verzweifelt. Mein Bruder hatte einen Rückfall (zum dritten Mal!) erlitten und ist nun seit einem Monat in stationärer Behandlung/Reha. Die beiden ersten ambulanten Therapien waren entgegen aller Prognosen ein Fehlschlag, meinem Bruder war die berufliche Eingliederung viel zu schnell, er hat sich nach einer bloßen Woche wieder komplett erschöpft. Jetzt erholt er sich allmählich wieder, aber wir fragen uns schon, ob er überhaupt wieder einen Beruf ausüben werden kann.. aber das ist nicht meine Frage hier. Meine Sorge gilt aktuell seiner Frau bzw. meiner Schwägerin. Sie muss derzeit ihren Haushalt alleine schmeißen und sich um die zwei Kinder kümmern. Die Sorgen und die Abwesenheit ihres Mannes setzen ihr ebenfalls sher zu und ich fürchte, ich erkenne ebenfalls Anzeichen eines Burnouts bei ihr. Sie schläft schlecht nachts und ist oft geistig abwesend. Daher meine Frage, ob Burnout ansteckend ist. Natürlich nicht wie bei einer normalen Krankheit, aber wie hoch ist die Gefahr, dass Familienangehörige von Burnout-Betroffenen ebenfalls davon betroffen werden können?
Wenn ich daran denke, dass sie auch einen erleidet und ich mich um die Kids kümmern muss, bekomme ich wohl gleich einen Instant-Burnout.
Ich hoffe sehr, dass meine Sorgen unbegründet sind und dies nur eine schwierige Phase ist...
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Ist Burnout ansteckend?
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Verfasst am: 15. 05. 12 [11:15]
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1 User fanden diese Antwort hilfreich.
Lieber BurnOn,
ich finde es gut, dass Du mögliche Anzeichen eines Burnouts registriert hast. Je früher, desto besser sind die Behandlungschancen. Ich habe Deine Frage unserem Fachexperten weitergeleitet, demnächst wird dieser hier antworten. Bitte habe noch etwas Geduld.
Ich wünsche Euch viel Kraft und Geduld!
Lieben Gruß,
Tom
MyHandicap
ich finde es gut, dass Du mögliche Anzeichen eines Burnouts registriert hast. Je früher, desto besser sind die Behandlungschancen. Ich habe Deine Frage unserem Fachexperten weitergeleitet, demnächst wird dieser hier antworten. Bitte habe noch etwas Geduld.
Ich wünsche Euch viel Kraft und Geduld!
Lieben Gruß,
Tom
MyHandicap
Wenn diese Antwort für Dich hilfreich war, bewerte bitte mit Hilfe des Zahlenstrahls oberhalb des Beitrags, wie weit Deine Frage beantwortet wurde. Sollte Dein Anliegen noch nicht gelöst sein, zögere bitte nicht, noch einmal nachzufragen!
Verfasst am: 15. 05. 12 [12:03]
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4 User fanden diese Antwort hilfreich.
Guten Tag!
Es empfiehlt sich die frühzeitige Vorstellung bei einem Facharzt, damit er ggf. eine Diagnose stellen kann und etwaige notwendige therapeutische Schritte frühzeitig in die Wege leiten kann, vor es zu einer weiteren Verschlechterung/Zunahme der Symptome kommt.
Mit freundlichen Grüßen
Jochen Mutschler
Es empfiehlt sich die frühzeitige Vorstellung bei einem Facharzt, damit er ggf. eine Diagnose stellen kann und etwaige notwendige therapeutische Schritte frühzeitig in die Wege leiten kann, vor es zu einer weiteren Verschlechterung/Zunahme der Symptome kommt.
Mit freundlichen Grüßen
Jochen Mutschler
Verfasst am: 21. 05. 12 [09:37]
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3 User fanden diese Antwort hilfreich.
Hallo BurnOn,
nein, ein Burnout Syndrom ist nicht anstreckend. Burnout heißt ja nichts anders als Ausgebrannt. Es ist deshalb durch aus möglich das ein Ehepartner, der versucht die Aufgaben seines kranken Partners zu übernehmen und sich gleichzeitig um den erkrankten Partner und seine eigenen Probleme und Aufgaben kümmert, dadurch in so großen Stress hinein kommt, daß er irgend wann ebenfallsausgebrannt ist. Damit dies nicht auch zu einem chronischen Burnout Syndrom führt, sollte man rechzeitig dafür Sorgen seine Lebenssituation zu ändern.
Das Dein Bruder nun schon seinen dritten Rückfall hat, tut mir leid. Deine Sorge ob Dein Bruder überhaupt wieder in seinen alten Beruf zurück kehren kann, ist nicht unberechtigt. Nicht immer ist ein Burnout Syndrom heilbar. Es kann aber genauso gut sein das Dein Bruder einfach nur etwas mehr Zeit benötigt und zu schnell wieder in seinen Berufsalltag zurück gekehrt ist. Ich kenne Betroffene die brauchen ein ganzes Jahr und mehr, ehe sie wieder in den Arbeitsalltag zurück kehren konnten. Es ist wichtig sich genügend Zeit für die Therapie zu geben und anschließend nicht sofort mit hundert Prozent in den Berufsalltag zurück zu kehren, sondern dies eher Schritt für Schritt zu tun.
Schöne Grüße
Karin
nein, ein Burnout Syndrom ist nicht anstreckend. Burnout heißt ja nichts anders als Ausgebrannt. Es ist deshalb durch aus möglich das ein Ehepartner, der versucht die Aufgaben seines kranken Partners zu übernehmen und sich gleichzeitig um den erkrankten Partner und seine eigenen Probleme und Aufgaben kümmert, dadurch in so großen Stress hinein kommt, daß er irgend wann ebenfallsausgebrannt ist. Damit dies nicht auch zu einem chronischen Burnout Syndrom führt, sollte man rechzeitig dafür Sorgen seine Lebenssituation zu ändern.
Das Dein Bruder nun schon seinen dritten Rückfall hat, tut mir leid. Deine Sorge ob Dein Bruder überhaupt wieder in seinen alten Beruf zurück kehren kann, ist nicht unberechtigt. Nicht immer ist ein Burnout Syndrom heilbar. Es kann aber genauso gut sein das Dein Bruder einfach nur etwas mehr Zeit benötigt und zu schnell wieder in seinen Berufsalltag zurück gekehrt ist. Ich kenne Betroffene die brauchen ein ganzes Jahr und mehr, ehe sie wieder in den Arbeitsalltag zurück kehren konnten. Es ist wichtig sich genügend Zeit für die Therapie zu geben und anschließend nicht sofort mit hundert Prozent in den Berufsalltag zurück zu kehren, sondern dies eher Schritt für Schritt zu tun.
Schöne Grüße
Karin
Poweruserin, Expertin für Medizin & Gesundheit
Das Leben ist schön, so wie es ist. (-:
Das Leben ist schön, so wie es ist. (-:
Verfasst am: 24. 05. 12 [02:02]
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