hallo
bei mir wurde schwangerschaftsdiabetis diagnositziert. besteht da gefahr für mein baby dass es behindert werden könnte? was kann ich dagegen tun?? ich habe angst um mein kleines!
Danke für eure hilfe
fastschonmutti
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Besteht gefahr für mein baby?!
Topic gelöst / abgeschlossen zu:
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Verfasst am: 06. 03. 12 [10:39]
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8 User fanden diese Antwort hilfreich.
Hallo,
nein du brauchst keine angst haben. dein baby wird dadurch nicht behindert. ich hatte bei meiner kleinen auch schwangerschaftsdiabetis und meine kleine ist jetzt 2 1/2 jahre alt und kerngesund.
du wirst in der schwangerschaft jetzt mehr kontrolliert, ich hatte alle 4 wochen einen ultraschalluntersuchung, dein blutzucker musst du täglich kontrollieren und bei bedarf muss du dann insulin spritzen (ich hatte einen zu hohen nüchternwert deswegen musste ich die letzten 10 wochen spritzen) es ist nicht so schlimm wie es sich anhört. dein frauenarzt/in werden dir alles weitere was du tun muss genau erklären.. du musst zur enährungsberatung ..
bei den meisten schwangerschaftsdiabetiker verschwindet das nach der geburt automatisch.
bei mir war das so das man leonie 2 wochen vorher per ks geholt hat . zur vorbeugung wurde ein rettungswagen mit inkubator bereitgestellt falls leonie nach der geburt eine unterzuckerung hat sofort in die kinderklinik kann. leonie wurde am 15.7.09 per ks geholt und hatte ein bz von 50 . es war grenzwertig aber die klinik haben ihr sofort eine glukoseinfusion gegeben und alles war in ordnung.das ganze hat man 2 tage gemacht und 4 tage lang wurde vor jeder nahrung der bz gemessen.
weder leonie noch ich haben kein diabetis mehr. es kann passieren das es bleibt aber das ist eher gering.
was du tun kannst : dir eine klinik aussuchen welche eine kinderstation hat.(falls das baby eine unterzuckerung bekommt) dann bist du in der nähe und das baby wäre nicht in einem anderen kh.
- gehe regelmässig zur ernährungsberatung. musste alle 2 wochen hin
- kontrolliere deinen bz und schreibe alles genau auf
- falls insulin gespritzt werden muss halte dich an die vorgaben
aber wie gesagt dein frauenarzt/in werden dir da weiterhelfen und dich unterstützen.
alles gute
angela
hier nochmal ausführlicher beschrieben:
http://www.diabetes-heute.uni-duesseldorf.de/wasistdiabetes/index.html?TextID=1808
nein du brauchst keine angst haben. dein baby wird dadurch nicht behindert. ich hatte bei meiner kleinen auch schwangerschaftsdiabetis und meine kleine ist jetzt 2 1/2 jahre alt und kerngesund.
du wirst in der schwangerschaft jetzt mehr kontrolliert, ich hatte alle 4 wochen einen ultraschalluntersuchung, dein blutzucker musst du täglich kontrollieren und bei bedarf muss du dann insulin spritzen (ich hatte einen zu hohen nüchternwert deswegen musste ich die letzten 10 wochen spritzen) es ist nicht so schlimm wie es sich anhört. dein frauenarzt/in werden dir alles weitere was du tun muss genau erklären.. du musst zur enährungsberatung ..
bei den meisten schwangerschaftsdiabetiker verschwindet das nach der geburt automatisch.
bei mir war das so das man leonie 2 wochen vorher per ks geholt hat . zur vorbeugung wurde ein rettungswagen mit inkubator bereitgestellt falls leonie nach der geburt eine unterzuckerung hat sofort in die kinderklinik kann. leonie wurde am 15.7.09 per ks geholt und hatte ein bz von 50 . es war grenzwertig aber die klinik haben ihr sofort eine glukoseinfusion gegeben und alles war in ordnung.das ganze hat man 2 tage gemacht und 4 tage lang wurde vor jeder nahrung der bz gemessen.
weder leonie noch ich haben kein diabetis mehr. es kann passieren das es bleibt aber das ist eher gering.
was du tun kannst : dir eine klinik aussuchen welche eine kinderstation hat.(falls das baby eine unterzuckerung bekommt) dann bist du in der nähe und das baby wäre nicht in einem anderen kh.
- gehe regelmässig zur ernährungsberatung. musste alle 2 wochen hin
- kontrolliere deinen bz und schreibe alles genau auf
- falls insulin gespritzt werden muss halte dich an die vorgaben
aber wie gesagt dein frauenarzt/in werden dir da weiterhelfen und dich unterstützen.
alles gute
angela
hier nochmal ausführlicher beschrieben:
http://www.diabetes-heute.uni-duesseldorf.de/wasistdiabetes/index.html?TextID=1808
Verfasst am: 06. 03. 12 [10:52]
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was ist denn schwangerschaftsdiabetes?!
Nicht wer mit dir lacht,
nicht wer mit dir weint,
sondern nur wer mit dir fühlt,
ist dein echter Freund!
nicht wer mit dir weint,
sondern nur wer mit dir fühlt,
ist dein echter Freund!
Verfasst am: 06. 03. 12 [15:39]
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Hallo fastschonmutti,
klikla hat Recht, Angst um Dein Kind brauchst Du keine haben. Wenn Du Dich an das hälst was die Ärzte Dir sagen und auf Deinen Blutzuckerstoffwechsel gut acht gibst, wird es Deinem Kind trotz Diabetes gut gehen. Hilfreich wäre aber, wenn Du Dir in Deiner Nähe eine Entbindungsklinik suchst, die auf diabetische Mütter spezialisiert ist.
Ich habe übrigens ein paar Jahre in der von Kikla verlinkten Geburtsklinik gearbeitet. Die diabetischen Mütter werden dort sehr engmaschig betreut. Damit bis kurz vor der Geburt der Blutzuckerstoffwechsel der Mutter so stabil wie möglich ist, werden diese Mütter schon einige Tage vor der Entbindung stationär aufgenommen. Nicht immer wird ein Kaiserschnitt gemacht. Viele diabetischen Mütter können ihr Kind auch ganz normal gebären.
Doch auch wenn alles gut läuft, wird Dein Kind nach der Geburt im Neugeborenenzimmer für einige Stunden sehr engmaschig beobachtet. Anders als bei anderen Babys kann Dein Schwangeschaftsdiabetes dafür sorgen das Dein Kind in den ersten Stunden nach der Geburt zu Unterzuckerungen neigt. Deshalb wird bei ihm am ersten Tag nach der Geburt mehrmals täglich ein Blutzuckertest gemacht. Ist er zu niedrig, wird man Deinem Baby eine Traubenzuckerlösung zu trinken geben. Nur in ganz seltenen Fällen ist es nach der Geburt nötig diese Traubenzuckergaben als Infusion zu verabreichen. Nur wenn so etwas nötig ist, werden Kinder diabetischer Mütter in die Kinderklinik verlegt. Doch auch wenn so eine kinerärztliche Betreuung notwendig sein sollte, wirst Du Dein Kind schon nach 8-24 Stunden wieder zurück haben.
Liebe Grüße
Karin
klikla hat Recht, Angst um Dein Kind brauchst Du keine haben. Wenn Du Dich an das hälst was die Ärzte Dir sagen und auf Deinen Blutzuckerstoffwechsel gut acht gibst, wird es Deinem Kind trotz Diabetes gut gehen. Hilfreich wäre aber, wenn Du Dir in Deiner Nähe eine Entbindungsklinik suchst, die auf diabetische Mütter spezialisiert ist.
Ich habe übrigens ein paar Jahre in der von Kikla verlinkten Geburtsklinik gearbeitet. Die diabetischen Mütter werden dort sehr engmaschig betreut. Damit bis kurz vor der Geburt der Blutzuckerstoffwechsel der Mutter so stabil wie möglich ist, werden diese Mütter schon einige Tage vor der Entbindung stationär aufgenommen. Nicht immer wird ein Kaiserschnitt gemacht. Viele diabetischen Mütter können ihr Kind auch ganz normal gebären.
Doch auch wenn alles gut läuft, wird Dein Kind nach der Geburt im Neugeborenenzimmer für einige Stunden sehr engmaschig beobachtet. Anders als bei anderen Babys kann Dein Schwangeschaftsdiabetes dafür sorgen das Dein Kind in den ersten Stunden nach der Geburt zu Unterzuckerungen neigt. Deshalb wird bei ihm am ersten Tag nach der Geburt mehrmals täglich ein Blutzuckertest gemacht. Ist er zu niedrig, wird man Deinem Baby eine Traubenzuckerlösung zu trinken geben. Nur in ganz seltenen Fällen ist es nach der Geburt nötig diese Traubenzuckergaben als Infusion zu verabreichen. Nur wenn so etwas nötig ist, werden Kinder diabetischer Mütter in die Kinderklinik verlegt. Doch auch wenn so eine kinerärztliche Betreuung notwendig sein sollte, wirst Du Dein Kind schon nach 8-24 Stunden wieder zurück haben.
Liebe Grüße
Karin
Poweruserin, Expertin für Medizin & Gesundheit
Das Leben ist schön, so wie es ist. (-:
Das Leben ist schön, so wie es ist. (-:
Verfasst am: 06. 03. 12 [19:25]
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Ohje ich weiss jetzt gar nicht, ob ich beruhigt sein soll oder nicht! mein mann und ich wollten eine hausgeburt und so natürlich wie möglich! Das ist uns SEHR WICHTIG! Ich weiss jetzt gar nicht was ich denken soll.
Verfasst am: 07. 03. 12 [10:27]
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Liebe fastschonmutti,
wenn Du Dich während der Schwangerschaft von Ärzten und Hebammen betreuen läßt, die viel Erfahrung mit diabetischen Müttern haben, kannst du Dich ziemlich sicher fühlen. Wenn sie erlauben das Du zuhause entbinden darfst, solltest Du das auch tun.
Ich kann mir gut vorstellen wie sehr Du Dir mit Deinem Mann eine Hausgeburt wünschst. Du solltest diesen Wunsch ruhig weiter verfolgen, denn auch mit einem Schwangerschaftsdiabetes ist das möglich. Ich weiß nicht wie stark Dein Zuckerstoffwechsel gestört ist. Das ist bei jeder werden Mutti mit Schwangerschaftsdiabetes anders. Deshalb kann ich Dir hier auch nicht sagen wie hoch das Risiko für Dein Baby ist nach der Trennung von der Nabelschur mit dem Blutzucker ab zu rutschen. Wenn Du während der Schwangerschaft eine fachlich gute Betreuung hast und Dein Blutzucker bis zum Ende gut eingestellt bleibt, kannst Du davon aus gehen das Dein Kind höchstwahrscheinlich gar keine Blutzuckerkomplikationen haben wird. Bei einer Hausgeburt bleibt Deine Hebamme mehere Stunden an Deiner Seite. Sie kann genauso gut die Blutzucker Tests durchführen wie eine Schwester in der Klinik und bei bedarf etwas Glucose füttern. Es ist nur wichtig das man dies auch macht. Aber nur in den ersten Stunden nach der Geburt, denn ziemlich schnell gewöhnt sich der Stoffwechsel Deines Kindes daran, daß es nicht mehr von einer diabetischen Mutter ernährt wird und normalisiert sich. Dann ist Dein Kind von anderen Kindern nicht mehr zu unterscheiden und braucht diese Kontrollen nicht mehr.
Liebe Grüße
Karin
wenn Du Dich während der Schwangerschaft von Ärzten und Hebammen betreuen läßt, die viel Erfahrung mit diabetischen Müttern haben, kannst du Dich ziemlich sicher fühlen. Wenn sie erlauben das Du zuhause entbinden darfst, solltest Du das auch tun.
Ich kann mir gut vorstellen wie sehr Du Dir mit Deinem Mann eine Hausgeburt wünschst. Du solltest diesen Wunsch ruhig weiter verfolgen, denn auch mit einem Schwangerschaftsdiabetes ist das möglich. Ich weiß nicht wie stark Dein Zuckerstoffwechsel gestört ist. Das ist bei jeder werden Mutti mit Schwangerschaftsdiabetes anders. Deshalb kann ich Dir hier auch nicht sagen wie hoch das Risiko für Dein Baby ist nach der Trennung von der Nabelschur mit dem Blutzucker ab zu rutschen. Wenn Du während der Schwangerschaft eine fachlich gute Betreuung hast und Dein Blutzucker bis zum Ende gut eingestellt bleibt, kannst Du davon aus gehen das Dein Kind höchstwahrscheinlich gar keine Blutzuckerkomplikationen haben wird. Bei einer Hausgeburt bleibt Deine Hebamme mehere Stunden an Deiner Seite. Sie kann genauso gut die Blutzucker Tests durchführen wie eine Schwester in der Klinik und bei bedarf etwas Glucose füttern. Es ist nur wichtig das man dies auch macht. Aber nur in den ersten Stunden nach der Geburt, denn ziemlich schnell gewöhnt sich der Stoffwechsel Deines Kindes daran, daß es nicht mehr von einer diabetischen Mutter ernährt wird und normalisiert sich. Dann ist Dein Kind von anderen Kindern nicht mehr zu unterscheiden und braucht diese Kontrollen nicht mehr.
Liebe Grüße
Karin
Poweruserin, Expertin für Medizin & Gesundheit
Das Leben ist schön, so wie es ist. (-:
Das Leben ist schön, so wie es ist. (-:
Verfasst am: 07. 03. 12 [11:24]
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