Fahrrad-Rollstuhl als Alternative zum Auto
Für einen Ausflug mit dem Rollstuhl muss nicht gleich das Auto aus der Garage geholt werden. Mit einem sportlichen Fahrer kann die Gegend auch mit dem Rollstuhlfahrrad erkundet werden.
"Umsteigen bitte" - das hören Sie als Rollstuhlfahrer nicht so gerne? Beim Rollstuhlfahrrad Draisin-Plus können Sie in aller Ruhe sitzen bleiben. Umsteigen ist bei dieser speziellen Kontrunktion nicht nötig.
Rollstuhlfahrrad Draisin-Plus
Das Rollstuhlfahrrad Draisin-Plus ist sehr stabil gebaut. Der Rollstuhl kann bei Bedarf abgehängt werden. Das Spezielle an der Art des Gefährts ist, dass der Rollstuhl ein Teil des Fahrzeuges ist und nicht extra verladen werden muss. So wird allgemein an Größe und Gewicht gespart, ein Umsteigen ist für den Passagier nicht nötig.
Vor Ort kann der Rolli problemlos vom hinteren Fahrradteil abgekoppelt werden und kommt normal zum Einsatz. Gelenkt wird das Gefährt über die Griffe hinten am Rollstuhl. Die Bremsen funktionieren einerseits über den Rollstuhl, anderseits finden am Hinterrad auch Bremsen Verwendung. Der Beifahrer muss während der Fahrt mit einem Sicherheitsgurt angeschnallt werden.
Willkommene Abwechslung
Für Rollstuhlfahrer bedeutet diese Kombination mehr Möglichkeiten mobil zu sein. Für kurze Strecken kann das Auto getrost stehen gelassen werden. Eine Fahrt in der Natur tut einerseits der Seele gut, andererseits profitiert auch der Körper von der Abwechslung. Die Stütz- und Gleichgewichtsreaktion wird gefördert und der Herzkreislauf beansprucht. Ausflüge mit Freunden und Bekannten sind mit dem Fahrradrollstuhl wieder viel leichter möglich.
Accessoires
Der Rollstuhlsitz aus festem Stoff in gefederter Ausführung mit einstellbarer Sitzlehne, die für den Transport klappbar ist sowie Hostenträgergurt, Kopfstütze und verstellbare Fußablagen sind wichtige und nützliche Accessoires für den sicheren Transport von Menschen mit Behinderung.
Das Rollstuhlfahrrad eigenet sich auch für die Aufnahme einer Sitzschale. Sitzschale und Sitzschalenadapter müssen hierfür jedoch selbst gestellt werden.
Und das Beste: Wenn dem Fahrer die Puste ausgeht, wird er von einem Elektromoter unterstützt. So können auch leichte Fahrer schwere Personen transportieren und kleine Berge mühelos überrollt werden.
Text: HIA, MHA - 5/10
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Am verbreitesten ist der Name Rollfiets. Dazu gibt es sogar einen Verein www.rollfiets-club.de Das Fahren mit so einem Gefährt ist gewöhnungsbedürftig. Das Lenken nicht ganz einfach. Aber wenn man sich an dieses ungewöhnliche Fahrrad gewöhnt hat, macht es unglaublich Spaß. Der Kinderkanal hat in der Serie "Fortsetzung folgt" auch schon darüber berichtet. Er erzählte die Geschichte eines Mädchens das einen behinderten Bruder hat und mit dem Rollfiets und ihrem Bruder zusammen mit dem Zug zur Großmutter fuhr.
Gruß Karin
hochinteressantes Gefährt.