Drehschloss
Lassen Sie die Hand am Drücker
Manche Vorgänge sind so selbstverständlich, dass man sie sich nicht anders denken kann als in dem gewohnten Ablauf, zum Beispiel das Öffnen und Schließen einer Türe:
Man greift nach der Türklinke, betätigt sie, lässt sie los und geht durch die Tür, um die Türklinke auf der anderen Seite wiederum zu ergreifen und die Tür zu schließen.
Zielen, Ertasten, erneutes Hinlangen, alle diese einzelnen Handlungen entfallen, und man braucht auch nicht mehr extra aufzupassen, dass die Türe nicht zuschlägt.
Diese innovative Lösung für bündige Türen wurde erstmals auf der „Bau 2007“ präsentiert, wo sie gleich für Aufsehen sorgte. Ob das Drehschloss auch Rollstuhlfahrern das Öffnen und Schließen von Türen erleichtert, wird sich erst in der Praxis zeigen, aber Menschen mit Gehbehinderung werden mit Sicherheit dankbar sein, wenn sie sich beim Verlassen und Betreten eines Raumes an der Türklinke festhalten können und diese nicht loslassen müssen.
Wer sich das Drehschloss noch nicht so recht vorstellen kann, dem sei das Video auf der Internetseite www.drehschloss.de empfohlen.
Auskünfte:
Designer/Patentinhaber des Drehschlosses:
Dipl. Designer Claus Hencken
HENCKEN DESIGN GROUP
Ritterstraße 296
47805 Krefeld
Tel.: 02151/3658370
Fax: 02151/3658371,
E-Mail: design(at)hencken.com
Dass man es auch anders machen kann, hat nunmehr der Designer Claus Hencken bewiesen. Er hat ein Drehschloss erfunden, das es erlaubt, die Türklinke beim Wechsel von einem Raum in den anderen in der Hand zu behalten, weil die Klinke sich einfach mitdreht.
Text: erschienen im Magazin HANDICAP, Ausgabe 3/2007

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